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Monitor Höhe einstellen: Zeile, Abstand, Neigung

Aktualisiert: Oktober 2026

Der neue Aufsatz steht auf dem Tisch, der Schirm wirkt aufgeräumter, und nach einer Stunde zieht es im Nacken. Oft lag die oberste Zeile schon vorher über den Augen. Der Klotz hat sie noch höher gelegt. Monitor Höhe einstellen heißt deshalb nicht, irgendetwas unter das Gehäuse zu schieben. Zuerst gehört die Zeile unter die Augen, dann der Abstand, dann die Neigung. Ein Ständer kommt nur dazwischen, wenn der Schirm vorher zu tief stand. In der [Vergleichstabelle Monitorständer](/hub/praesentations-zubehoer/monitorstaender) sehen Sie, welche Modelle überhaupt eine Höhe nennen. Für Arbeitsstätten gilt die ASR A6. Im Wohnzimmer ist dieselbe Haltungslogik sinnvoll, eine Verordnungspflicht behauptet dieser Text dort nicht.

Der neue Aufsatz steht auf dem Tisch, der Schirm wirkt aufgeräumter, und nach einer Stunde zieht es im Nacken. Oft lag die oberste Zeile schon vorher über den Augen. Der Klotz hat sie noch höher gelegt.

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Inhalt

Die Zeile gehört unter die Augen

Die ASR A6, Stand Juli 2024, legt die Blicklinie etwa 30 bis 35 Grad unter die Horizontale und die Sehachse ungefähr senkrecht auf die Mitte des Bildschirms. Die oberste Zeile soll unter Augenhöhe liegen, nicht auf Pupillenhöhe. Die Techniker Krankenkasse beschreibt dieselbe Richtung: Oberkante nicht über den Augen. Ihre Abstandsspanne beginnt bei 45 cm. Die ASR nennt mindestens 500 mm. Wer einen Büroplatz einrichtet, nimmt die 500 mm. Ein konkreter Fehler: Der Fuß hebt den Schirm schon so, dass Sie die oberste Zeile nur mit angehobenem Kinn lesen. Ein Aufsatz von 14 cm addiert diese Höhe. Welche Bauart überhaupt senken kann, steht unter Monitorständer oder Monitorarm.

Abstand vor Höhe

Setzen Sie den Stuhl so, dass die Füße stehen und die Unterarme auf der Fläche liegen können, bevor Sie an der Monitorhöhe drehen. Dann der Abstand. Die ASR verlangt mindestens 500 mm. Die DGUV Information 215-410 hält für Bürolektüre 500 bis 650 mm für bewährt. Die Armlänge ist eine brauchbare erste Probe: Die Fingerspitzen sollen den Schirm ungefähr erreichen, ohne dass Sie sich vorbeugen. Wer kürzer oder länger gebaut ist, misst danach in Millimetern nach. Zu kleine Schrift lösen Sie nicht, indem Sie näher rücken. Die ASR lässt die Zeichenhöhe mitwachsen: bei 500 mm mindestens 3,2 mm. Erst skalieren, dann den Stuhl nachziehen, dann erst prüfen, ob der Schirm noch zu tief steht. Die Kaufreihenfolge von Bauart und Last steht in der Monitorständer Kaufberatung.

Neigen, nicht nur heben

Die Blickachse soll ungefähr senkrecht auf die Mitte treffen. Steht der Schirm tiefer, neigen Sie ihn stärker nach hinten, damit der Blick nicht streifend auf die Fläche fällt. Steht er hoch und fast senkrecht, spiegeln Deckenleuchten, und das Kinn geht nach oben. Die BAuA-Broschüre zum Sehen im Büro stellt dieselbe Folge her: erst die Haltung, dann die Brille, dann die Neigung. Eine Gleitsichtbrille verschiebt die nutzbare Zone nach unten. Probieren Sie das an einem Abend mit der Lampe, die Sie wirklich nutzen. Kippen Sie den Schirm in kleinen Schritten, bis die Mitte ohne Spiegelbild lesbar ist und die oberste Zeile unter den Augen bleibt. Ein Aufsatz ohne Neigung, und das sind die festen MDF-Platten in diesem Sortiment, kann diesen Winkel nicht liefern. Den muss der Originalfuß können.

Was ein Aufsatz dabei kann

Die festen Höhen im Sortiment liegen grob zwischen 10,4 und 14,2 cm. Das ist ein Addierer: Er hebt Fuß plus Gehäuse und schafft Platz für die Tastatur, senkt die Unterkante aber nicht bis auf die Tischfläche. Drei Rastungen bei 10, 12 und 14 cm sind eine Wahl innerhalb von vier Zentimetern, kein Weg nach unten. Steht die oberste Zeile schon zu hoch, lassen Sie den Aufsatz weg. Senken und Nachführen am Sitz-Steh-Tisch schafft der Klotz nicht – dafür braucht es einen Arm. Zwei Schirme ändern die Höhe noch einmal: Monitorständer für zwei Monitore.

Häufige Fragen

Stelle ich den Monitor auf Augenhöhe oder darunter?
Darunter. Die oberste Zeile bleibt unter den Augen, die Blicklinie liegt etwa 30 bis 35 Grad unter der Horizontalen, die Sehachse trifft ungefähr senkrecht die Mitte. Augenhöhe als Oberkante auf Pupillenhöhe zieht den Nacken nach hinten. Bei großen Schirmen reicht oft schon, die tiefste noch lesbare Position zu wählen. Gleitsicht verschiebt diese Zone zusätzlich nach unten.
Was mache ich, wenn die oberste Zeile schon über den Augen liegt?
Nicht erhöhen. Den Schirm senken, den Originalfuß auf die niedrigste Stufe stellen oder einen Arm nutzen, der unter die bisherige Höhe kommt. Ein Aufsatz von 10 bis 14 cm wirkt in diesem Fall in die falsche Richtung. Prüfen Sie danach den Abstand neu.
Hilft ein höherer Ständer immer?
Nein. Er hilft, wenn der Schirm zu tief steht und die Tastatur vor dem Fuß keinen Platz hat. Er schadet, wenn die Zeile schon über den Augen liegt. Die festen Platten in diesem Sortiment können nur addieren. Auch die niedrigste Raststufe liegt noch 10 cm über der Tischfläche.
Wie messe ich den Sehabstand?
Von der Augenposition im aufrechten Sitz bis zur Bildfläche, nicht von der Stuhlkante. Mindestens 500 mm nach ASR A6, für Bürolektüre oft 500 bis 650 mm. Die Armlänge ist die erste Probe. Die 45 cm der Techniker Krankenkasse liegen unter der Arbeitsstättengrenze.
Wie stark neige ich den Schirm?
So weit, dass der Blick ungefähr senkrecht auf die Mitte trifft und Deckenlicht nicht spiegelt. Steht der Schirm tiefer, ist die Neigung nach hinten stärker. Feste Aufsätze ohne eigene Neigung überlassen diesen Winkel dem Originalfuß. Können Sie die Mitte nur lesen, indem Sie den Kopf in den Nacken legen, ist die Höhe falsch.
Was gilt, wenn die Krankenkasse 45 cm und die ASR 50 cm sagen?
Am Arbeitsplatz die ASR: mindestens 500 mm. Die 45 cm der Techniker Krankenkasse sind eine Alltagsuntergrenze in einem Ratgeber, keine Ausnahme von der Arbeitsstättenregel. Zeichen vergrößern statt heranrücken bleibt in beiden Fällen der erste Schritt.
Reicht eine feste Erhöhung von etwa 10 bis 14 cm?
Nur wenn der Schirm vorher zu tief stand und diese Spanne die Zeile unter die Augen bringt, ohne sie darüber zu schieben. Sie reicht nicht, um bis auf die Tischfläche abzusenken, und sie reicht nicht für einen Sitz-Steh-Wechsel. Fehlt im Listing die Zentimeterzahl, können Sie diese Frage an dem Modell gar nicht entscheiden.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen zu Bildschirmarbeit, Arbeitsstättenregeln und VESA-Lochbildern; zuletzt eingeordnet im Oktober 2026.

  1. ArbStättV Anhang 6 – Bildschirmarbeitsplätze (abgerufen am 09.10.2026)
  2. ASR A6 Bildschirmarbeit, BAuA (Juli 2024) (abgerufen am 09.10.2026)
  3. DGUV Information 215-410 – Bildschirm- und Büroarbeitsplätze (abgerufen am 09.10.2026)
  4. BGHM Arbeitsschutz kompakt 065 – Bildschirmarbeit (abgerufen am 09.10.2026)
  5. DIN EN ISO 9241-5:2026-01 – Arbeitsplatzgestaltung (abgerufen am 09.10.2026)
  6. VESA FDMI (MIS-D) – Überblick zu 75 mm und 100 mm (abgerufen am 09.10.2026)
  7. BAuA Praxis A93 – Sehen, Brille, Abstand, Neigung (abgerufen am 09.10.2026)
  8. ErgoOffice: Gasdruckarm vs. starrer Monitorarm (Händlertext) (abgerufen am 09.10.2026)