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Monitorständer für zwei Monitore: Platte oder Arm

Aktualisiert: Oktober 2026

Zwei Bildschirme auf einem Schreibtisch sind selten symmetrisch genutzt. Mal lesen Sie gleich oft links und rechts, mal starren Sie stundenlang auf einen Hauptmonitor, während der zweite nur für Chat oder Referenz leuchtet. Ein Monitorständer für zwei Monitore muss deshalb zuerst Ihre Nutzung abbilden, nicht die Breite des Kartons. Eine breite Dual-Platte zwingt beide Gehäuse auf dieselbe Höhe. Zwei Arme halten getrennte Fenster, brauchen zweimal VESA und zweimal eine tragende Kante. Die [Vergleichstabelle Monitorständer](/hub/praesentations-zubehoer/monitorstaender) listet Aufsätze und Doppelarme nebeneinander. Ob Platte oder Arm grundsätzlich passt, entscheiden Sie unter [Monitorständer oder Monitorarm](/hub/praesentations-zubehoer/monitorstaender/sub/monitorstaender-vs-monitorarm), die Zahlen zur Last unter [Monitorständer Kaufberatung](/hub/praesentations-zubehoer/monitorstaender/sub/monitorstaender-kaufberatung).

Zwei Bildschirme auf einem Schreibtisch sind selten symmetrisch genutzt.

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Inhalt

Wer schaut wohin

Regeln zur Bildschirmarbeit unterscheiden zwei Fälle. Nutzen Sie beide Geräte in etwa gleichem Maß, sollen sie nahe beieinander stehen, mit ähnlichem Sehabstand und ohne dass einer dauerhaft seitlich aus dem bequemen Feld ragt. Dann ist eine gemeinsame Höhe oft ein Vorteil, weil der Kopf nicht ständig kippt. Steht ein Schirm klar im Vordergrund, gehört der vorrangige Monitor in die Mitte der Blickachse, der zweite seitlich. Zwei 24-Zoll-Panels quer nebeneinander auf 80 Zentimeter Tiefe können laut Herstellerorientierung zu weit auseinander liegen, wenn Sie beide frontal anstarren. Ein leichter Winkel zueinander von etwa 15 Grad wird in Whitepapern als Entlastung genannt. Eine starre Platte dreht nicht mit, ein schwenkbarer Dual-Aufsatz verstellt oft Länge und Winkel zueinander, aber nicht zwei unterschiedliche Höhen. Wer einen Schirm im Hochformat und einen quer braucht, scheitert an der gemeinsamen Platte.

Eine Höhe oder zwei

Die breite Dual-Platte ist ehrlich: Beide Fußgestelle stehen auf derselben Ebene, die Oberkanten liegen auf einer Linie, sofern die Gehäuse ähnlich hoch sind. Das passt zu gleichberechtigter Nutzung und zu Fußgestellen, die ohne VESA auskommen. Es wird zur Grenze, sobald unterschiedliche Körpergrößen am gleichen Tisch wechseln, einer der Schirme im Pivot hochkant stehen soll oder ein Panel spürbar schwerer ist und die Platte in der Mitte durchhängt, obwohl die Kilogramm-Zahl fehlt. Längenverstellbare Dual-Aufsätze werben mit stufenloser Breite und schwenkbarem Winkel. In den Listings fehlen oft Höhe, Tiefe und Tragkraft. Verstellbar meint dann die Ausladung der Platte, nicht drei Höhenstufen und keinen Gasdruckarm. Zwei Arme mit je eigenem Fenster erlauben unterschiedliche Höhen, Pivot und seitlichen Abstand. Im Sortiment nennt ein Doppelarm acht Kilogramm je Arm und einen Hub bis 425 Millimeter.

Breite und Tisch

Die Plattenbreite muss zu Fußgestellen und Tisch passen. Eine im Sortiment genannte Größe von 91 mal 26 mal 12,5 Zentimeter ist das einzige Dual-Maß hier, das Sie auf die Tischplatte legen können, allerdings ohne Kilogrammangabe. Gegen die Arbeitsfläche hilft die Orientierung, dass Büroarbeitsplätze oft mindestens 1600 Millimeter Breite und 800 Millimeter Tiefe vorgesehen sind. Zwei breite Gehäuse plus Tastatur und Dokumente fressen schnell die vordere Kante. Unter der Platte soll die Tastatur oft verschwinden. Nicht jedes Listing nennt die lichte Höhe. Messen Sie deshalb Fußdurchmesser beider Monitore plus minimalen Abstand und legen Sie das Ergebnis an die Plattenlänge. Bei zwei Armen entfällt die Breitenrechnung der Platte, dafür brauchen Sie zwei freie Kanten oder Bohrungen und genug Abstand, dass sich die Panels nicht berühren.

Zweimal VESA, zweimal Fenster

Beim Doppelarm gilt das Lastfenster je Arm, nicht als Summe beider Monitore. Entscheidend ist oft der leichtere der beiden für die Untergrenze der Feder, der schwerere für die Obergrenze je Seite. Klemmt eine Halterung zwei Arme an einer Kante, trägt die Platte beide Hebel. Dünne Platten oder Glas sind dann doppelt kritisch. Ohne VESA an einem der beiden Geräte bleibt nur der Aufsatz für dieses Panel, während der andere am Arm hängt – ein Mischbetrieb, der selten elegant ist. Für zwei Monitore ist das Sortiment in drei Gruppen zu lesen: breite Platte mit Maß aber ohne Kilogramm, längenverstellbare Duals ohne Höhenzahl, Doppelarm mit Zahlen zu VESA und Hub, aber ohne Sterne-Zeile. Blicklinie und Abstand danach: Monitor Höhe einstellen.

Häufige Fragen

Stehen beide Schirme symmetrisch oder einer in der Mitte?
Bei gleicher Nutzung eher symmetrisch und dicht. Bei einem Hauptbildschirm steht der vorrangige Monitor zentral, der zweite seitlich. Die Hardware sollte das abbilden, statt beide zu zwingen, die Mitte zu teilen.
Müssen sie gleich hoch sein?
Nicht immer ergonomisch nötig, aber eine starre Platte erzwingt gleiche Höhe. Zwei Arme erlauben Abweichung, wenn beide Fenster passen.
Reicht eine Platte von etwa 90 Zentimeter?
Nur wenn beide Fußgestelle plus Sicherheitsabstand auf die Länge passen. Messen Sie die Fußabstände, nicht nur die Diagonale der Panels.
Ist eine verstellbare Dual-Platte höhenverstellbar?
In dieser Kategorie oft nein. Länge und Schwenk ja, drei Höhenstufen oder Hub bis zur Tischfläche nein. Wer das im Titel liest, verwechselt Bauarten.
Gilt 2 bis 9 Kilogramm für beide zusammen oder je Arm?
Im Sortiment steht das bei einem Arm unklar im Titel. Sicher planen Sie je Arm, bis der Hersteller es eindeutig als Gesamtlast bezeichnet.
Was ist, wenn nur ein Monitor VESA hat?
Der andere bleibt auf Fuß und Platte, der erste am Arm, oder Sie wählen durchgehend den Dual-Aufsatz.
Wie tief muss der Tisch sein?
Orientierung sind mindestens 800 Millimeter Tiefe für Büroarbeitsplätze. Zwei große Panels frontal brauchen oft mehr, besonders ohne Winkel zueinander.
Darf einer im Hochformat stehen, der andere quer?
Mit zwei Armen ja, wenn Pivot und Fenster es erlauben. Auf einer gemeinsamen Platte stehen beide quer auf einer Höhe, Hochformat kippt den gemeinsamen Schwerpunkt.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen zu Bildschirmarbeit, Arbeitsstättenregeln und VESA-Lochbildern; zuletzt eingeordnet im Oktober 2026.

  1. ArbStättV Anhang 6 – Bildschirmarbeitsplätze (abgerufen am 09.10.2026)
  2. ASR A6 Bildschirmarbeit, BAuA (Juli 2024) (abgerufen am 09.10.2026)
  3. DGUV Information 215-410 – Bildschirm- und Büroarbeitsplätze (abgerufen am 09.10.2026)
  4. BGHM Arbeitsschutz kompakt 065 – Bildschirmarbeit (abgerufen am 09.10.2026)
  5. DIN EN ISO 9241-5:2026-01 – Arbeitsplatzgestaltung (abgerufen am 09.10.2026)
  6. VESA FDMI (MIS-D) – Überblick zu 75 mm und 100 mm (abgerufen am 09.10.2026)
  7. BAuA Praxis A93 – Sehen, Brille, Abstand, Neigung (abgerufen am 09.10.2026)
  8. ErgoOffice: Gasdruckarm vs. starrer Monitorarm (Händlertext) (abgerufen am 09.10.2026)