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Körnung am 150-mm-Exzenterschleifer: Reihenfolge

Aktualisiert: September 2026

Die erste Scheibe entscheidet, ob Sie Holz aufreißen oder nur ankratzen. Stehen Sie mit einem 150-mm-Exzenterschleifer vor lackiertem Möbelholz, hilft die Körnung 150 mm Exzenterschleifer nur, wenn Sie P-Zahlen als Reihenfolge lesen und nicht als Inhalt eines Mixkartons. In der [Übersicht der Schleifscheiben 150 mm](/hub/schleifmaschinen/schleifscheiben-150-mm) startet der eine Karton bei P40, der andere bei 60, ein dritter erst bei P400. Ziel dieser Seite ist, dass Sie vor dem ersten Blatt wissen, welche Stufe zum Material passt und wann ein zweiter Karton nötig ist. Passung und Mixkauf bleiben in der Kaufberatung.

Die erste Scheibe entscheidet, ob Sie Holz aufreißen oder nur ankratzen.

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Inhalt

P lesen statt einer nackten Zahl

FEPA-P beschreibt die Korngröße nach ISO 6344: Je kleiner die Zahl, desto gröber der Abtrag. P40 öffnet Schichten, P80 bis P120 ebnen, P180 bis P240 bereiten Lack vor, P320 und feiner glätten. Listings schreiben die Stufen nicht einheitlich. TPmax nennt vier Stufen mit P und eine mittlere Stufe als 220 ohne P. Icastny mischt 60, 100, 150, 320 und 600 ohne durchgängiges P-Präfix. Behandeln Sie solche Zahlen als Körnungsangabe derselben Skala, aber nicht als geprüfte FEPA-Zertifizierung des Kartons. CAMI-Zahlen aus US-Listings können danebenliegen, wenn ein Shop beide Systeme mischt. Im Zweifel zählt die Reihenfolge im Karton und ein kurzer Probeschliff. Ein Sprung von P80 auf P180 spart Zeit, hinterlässt aber oft Riefen. Der GZKTY-Mix dokumentiert je zehn Blatt P40 bis P320. Der Icastny-Mix mit 60–600 überspringt P40 und setzt eine sehr feine 600er Stufe. Für denselben Tisch brauchen Sie dann weniger Grobabtrag oder einen zweiten Karton.

Holz und Lack in Stufen, nicht in einem Zug

Auf Möbelholz ohne Altlack beginnen viele Arbeiten bei P80 oder P120, nicht bei P40. P40 ist sinnvoll, wenn Farbe, Leimnasen oder verwitterte Schichten wirklich weg müssen. Auf dünnem Furnier fräst grobes Korn schnell durch. Testen Sie die gröbste geplante Stufe zuerst an der Rückseite oder an einer Kante. Eine praxisnahe Folge auf Massivholz: P80 zum Ebnen, P120 zum Ausarbeiten der Riefen, P180 vor dem ersten Lack. Für Zwischenlack reicht oft P220 bis P320, sofern der Lackhersteller nichts Feineres verlangt. Metallrost oder Spachtel auf Holz ändert die Folge: Erst die Schicht öffnen, dann auf das Holz zurückkehren. Ein feineres Blatt macht den Staub nicht harmloser; es erzeugt oft nur kleinere Partikel. Der Karton sortiert Vorrat, nicht die Reihenfolge Ihres Projekts – grobe Stufen beiseitelegen, statt sie schnell mal zu verbrauchen.

Wenn der Mix ohne P40 kommt

Sztaoip und TPmax starten bei P60 und füllen mittlere Stufen mit je 20 Blatt. Das ist stark, wenn Sie Türen regelmäßig mit P80 und P120 bearbeiten. Für dicken Altlack fehlt der grobe Opener. Dann ist ein kleiner P40-Vorrat ehrlicher als minutenlanges Halten von P60. Icastny ohne P40 gilt dasselbe: 60 als gröbste Stufe reicht für leichten Vorschliff, nicht für starke Farbschichten. STEBRUAM geht bis P1000 in einem Karton; P1000 trägt auf geöltem Möbelholz kaum noch ab. KONGMING nennt P40 bis P400, ohne die Stückzahl je Stufe. Sortenreines P80 mit 50 Blatt und 6 Loch ist der Nachkauf, wenn genau diese Mittenstufe im Mix zuerst ausgeht. Passung und Kartonwahl vor der Körnung klärt die Kaufberatung für Schleifscheiben 150 mm.

Siliziumkarbid-Feinsets von der Holzkette trennen

JatilEr mit P1500 bis P5000 und EHJAOOHH mit P400 bis P5000 sind Finishmittel, oft Siliziumkarbid, teils nass gedacht. Auf rohem Holz erzeugen sie wenig Abtrag und setzen sich schnell zu. Sie gehören hinter den Aluminiumoxid-Aufbau, etwa nach P320 oder nach einem Lackauftrag, nicht an den Anfang einer Tischplatte. Nass schleifen Sie nur, wenn Papier und Maschine das zulassen. Ein wasserfestes Feinpapier macht aus einem normalen Elektroexzenter keinen Nassschleifer. Icastnys Mittenstufe 150 ist ein Zwischenschliff, kein Ersatz für P80 und kein Finish wie P1500. Verwechseln Sie die Zahl 150 nicht mit dem Tellerdurchmesser 150 mm. Der Durchmesser sitzt am Pad, die Körnung auf dem Blatt.

Fazit: P steuert die Arbeit, nicht der Karton

Wenn die Fläche eben ist, starten Sie mit P120 statt P40. Wenn dicker Altlack weg muss, P40 oder P60 öffnen und erst danach einebnen. Fehlt P40 im Mix, extra nachkaufen statt P60 totzuschleifen. SiC-Kartons bleiben in der Finish-Schublade; P80 sortenrein nachlegen, sobald die Mittenstufe leer ist.

Häufige Fragen

P40 oder P120 auf Möbelholz?
P120, wenn die Fläche schon eben ist oder nur leicht aufgeraut werden soll. P40 nur bei dickem Lack, starker Bewitterung oder groben Unebenheiten, und nicht auf dünnem Furnier.
Darf SiC P5000 auf Holz?
Als Politurversuch auf bereits feinem Schliff ja, als Abtrag nein. Für Möbelaufbau ersetzen P1500 bis P5000 keinen P80- oder P180-Schritt.
Ist der Sprung von P80 zu P180 zulässig?
Er ist möglich, hinterlässt aber oft Riefen. Eine Zwischenstufe P120 verkürzt in der Regel die Nacharbeit, besonders auf Weichholz.
Welche Stufe bei Altlack?
Zuerst die Schicht mit P40 oder P60 öffnen, dann mit P80 oder P120 einebnen. Ob P40 nötig ist, zeigt ein kurzer Probeschliff, nicht der Mixdeckel.
Welche Körnung zwischen Lackschichten?
Häufig P220 bis P320, sofern der Lackhersteller nichts anderes vorgibt. Gröberes Korn reißt den Film unnötig auf.
Was tun, wenn P80 im Mix leer ist?
Eine sortenreine P80-Packung nachkaufen statt eines zweiten Vollmixes, wenn die übrigen Stufen noch liegen. So bleibt die Reihenfolge erhalten, ohne neue Feinstufen zu horten.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 23.09.2026.

  1. TRGS 553 – Holzstaub (abgerufen am 23.09.2026)
  2. DGUV Information 209-044 (abgerufen am 23.09.2026)
  3. Festool MULTI-JETSTREAM 2 (abgerufen am 23.09.2026)
  4. Bosch 8-Loch-Stützteller 150 mm (abgerufen am 23.09.2026)
  5. FEPA Abrasives – coated vs bonded (abgerufen am 23.09.2026)
  6. Klingspor PS 22 K 150 mm 6L (abgerufen am 23.09.2026)