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150 mm 6 Loch oder 15 Loch: Passform zum Teller

Aktualisiert: September 2026

Die Scheibe sitzt, der Exzenter läuft, und trotzdem bleibt mehr Staub auf der Fläche als im Beutel. Oft liegt das nicht an der Körnung, sondern an der Stanzung: Die Löcher der Scheibe und die Kanäle des Tellers treffen sich nicht. Wenn Sie 150 mm 6 Loch 15 Loch vergleichen, geht es um Passform der Absaugung, nicht um eine höhere Lochzahl als Qualitätsmerkmal. Die [Übersicht der Schleifscheiben 150 mm](/hub/schleifmaschinen/schleifscheiben-150-mm) zeigt, welche Kartons 6-Loch, 15-Loch oder ungelocht dokumentieren. Hier prüfen Sie, ob Ihr Teller diese Öffnungen überhaupt nutzen kann.

Die Scheibe sitzt, der Exzenter läuft, und trotzdem bleibt mehr Staub auf der Fläche als im Beutel.

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Inhalt

6-Loch-Kartons: Masse, aber kein Universalkreis

Mehrere 100er-Sets im Feld sind ausdrücklich für 150-mm-Teller mit sechs Absauglöchern gedacht. TPmax und Sztaoip verteilen jeweils 100 Scheiben auf mittlere Körnungen; Icastny bietet zusätzlich eine sortenreine 50er-Packung P80 mit sechs Löchern. Sechs Löcher bedeuten nicht, dass die Scheibe auf jedem 150-mm-Pad arbeitet. Die Position auf dem Kreis muss zu den Kanälen passen, sonst haften Sie mechanisch, während die Luftwege teilweise verschlossen bleiben. Ein wiederkehrendes Beispiel ist TPmax: Titel und übrige Daten nennen 150 mm mit 6 Loch, das Komponentenfeld dagegen 125 mm und 8 Loch. Nutzer haben Packungen zurückgeschickt, weil sie eine Acht-Loch-Anordnung erwarteten. Vor dem Kauf sollten Sie Produktabbildung, Variantenauswahl und den eigenen Teller abgleichen. Versetztes Auflegen damit es irgendwie überdeckt ist keine Lösung. Welche Packung danach sinnvoll ist, klärt die Kaufberatung für Schleifscheiben 150 mm.

15-Loch-Hybride: oft passend, nie automatisch Festool

GZKTY und KONGMING dokumentieren 15 Löcher auf 150 mm. Das ist im Amazon-Feld eine häufige Hybridstanzung für mehrere Marken mit Mehrloch-Absaugung, allerdings keine Zertifizierung. Eine 15-Loch-Scheibe auf einem 6-Loch-Teller kann einzelne Öffnungen treffen und andere Flächen des Papiers über den Kanälen lassen; umgekehrt kann ein 6-Loch-Blatt auf einem 15-Loch-Teller Kanäle abdecken. Haftung allein sagt nichts über die Absaugung. KONGMING-Bullets mit Formulierungen wie universeller Passung ersetzen die Kontrolle am Teller nicht. Eine Rezension nennt ausdrücklich eine abweichende Lochung gegenüber einem Festool-Teller. 15 Löcher sind damit nicht dasselbe wie ein Festool-MULTI-JETSTREAM-Kreis mit 48 oder 49 Öffnungen. Wer einen Jetstream-Teller fährt, braucht das dafür vorgesehene Papier. Zählen Sie Löcher am Teller und an einer bereits passenden Scheibe, legen Sie mittig auf und prüfen Sie, ob Staub am Rand austritt statt in den Schlauch zu wandern.

Ungelocht und SiC-Feinsets in ein anderes Setup

STEBRUAM und eine Icastny-Variante liefern ungelochte 150-mm-Klettscheiben. Auf einem Teller ohne Absaugkanäle oder bei Arbeiten ohne Durchströmung kann das vorgesehen sein. Auf einem gelochten Absaugteller blockieren sie den Luftweg. Der Staub bleibt eher zwischen Papier und Fläche und setzt das Korn schneller zu. Die Siliziumkarbid-Feinsets von JatilEr und EHJAOOHH zielen auf Finish, Lack und teils Nassarbeit. Eine Rezension zum EHJAOOHH-Karton erwähnt fehlende Absauglöcher und schnelleres Zusetzen beim Trockenschliff. Ungelocht und nass ist ein eigenes Verfahren. Löcher bedeuten außerdem nicht staubfrei. Sie verbessern den Transport vom Werkstück in den Schlauch, ersetzen aber weder Filterklasse noch persönliche Schutzausrüstung. Die herangezogene TRGS 553 gilt unabhängig davon, ob sechs oder fünfzehn Öffnungen im Papier sitzen.

Bosch-8-Loch und Festool-48 sind Sonderfälle

Bosch führt für 150-mm-Exzenter unter anderem 8-Loch-Stützteller. Ein 6-Loch-Karton aus dem Vergleichsfeld kann auf einem solchen Pad haften und trotzdem Kanäle überdecken. Dasselbe gilt umgekehrt: Ein 8-Loch-Blatt auf einem 6-Loch-Teller ist kein Kompromiss, sondern eine Drossel. Die Zahl 8 taucht im Dump vor allem als widersprüchliches Listingfeld auf, nicht als sauber dokumentierte Produktgruppe. Festool-MULTI-JETSTREAM arbeitet mit einem dichten Lochkreis, der Luft gezielt über die Fläche führt. 15-Loch-Hybride aus dem Amazon-Mix ersetzen dieses System nicht. Wenn Sie unsicher sind, legen Sie eine alte, nachweislich passende Scheibe neben die neue und vergleichen Lochzahl, Abstand vom Rand und Winkel. Für die Wahl zwischen 150 mm und einem kleineren Format bleibt der Durchmesser vorrangig; die Stanzung kommt direkt danach. Den Formatwechsel behandelt 150 oder 125 mm Schleifscheiben.

Fazit: Kreis prüfen, nicht die Lochzahl feiern

Wenn Ihr Teller sechs Kanäle hat, kaufen Sie 6-Loch-Papier und prüfen Position, nicht nur die Zahl. Wenn 15 Löcher dokumentiert sind und zum Pad passen, ist das ein Hybrid – kein Jetstream-48. Ungelocht nur auf Tellern ohne Absaugung oder beim bewussten Finish. Stimmen Lochzahl, Randabstand und Winkel nicht, ist der Karton falsch, unabhängig vom Preis.

Häufige Fragen

Kann ich eine 6-Loch-Scheibe auf einem 8-Loch-Teller verwenden?
Mechanisch oft ja, weil Klett unabhängig von der Stanzung haftet. Die Absaugung leidet jedoch, wenn Kanäle vom Papier verdeckt werden. Nutzen Sie diese Kombination nur, wenn Sie den Luftweg sichtbar geprüft haben und die Einschränkung akzeptieren. Für regelmäßige Arbeit ist Papier mit passendem Kreis die bessere Wahl.
Passen 15-Loch-Scheiben auf einen Festool-Jetstream-Teller?
In der Regel nicht als gleichwertiger Ersatz. Jetstream arbeitet mit einem deutlich dichteren Lochbild. Ein 15-Loch-Mix kann haften und trotzdem den vorgesehenen Luftstrom drosseln. Kaufen Sie das vom Tellerhersteller vorgesehene Papier, wenn Sie die Absaugung des Systems nutzen wollen.
Wann sind ungelochte Scheiben sinnvoll?
Wenn der Teller keine Absaugkanäle hat oder Sie bewusst ohne Durchströmung arbeiten, etwa bei bestimmten Finish-Schritten. Auf einem gelochten Absaugteller blockieren sie den Luftweg und setzen sich schneller zu. STEBRUAM und ungelochte Icastny-Mixe gehören deshalb nicht automatisch auf jeden 150-mm-Exzenter.
Machen mehr Löcher die Arbeit staubfrei?
Nein. Löcher verbessern den Abtransport, ersetzen aber weder Absaugleistung noch Schutzmaßnahmen. Staub entsteht trotzdem; die Gefährdung hängt vom Material und vom Arbeitsplatz ab, nicht von der Lochzahl auf der Packung.
Darf ich die Scheibe versetzt auflegen, damit mehr Löcher überdecken?
Eine kleine Drehung, bis die Öffnungen über den Kanälen stehen, ist üblich. Ein bewusstes Versetzen, das Kanäle halb zudeckt, verbessert die Absaugung nicht. Liegen die Kreise grundsätzlich anders, hilft kein Winkel.
Kann ich ungelochte SiC-Scheiben nass schleifen?
Nur wenn Träger und Verfahren für Nassarbeit vorgesehen sind und die Maschine das erlaubt. Fehlende Löcher sind beim Nassschliff oft Absicht, weil Schlamm anders geführt wird. Ein Elektroexzenter ohne Nassfreigabe bleibt trotzdem ein Trockengerät.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 23.09.2026.

  1. TRGS 553 – Holzstaub (abgerufen am 23.09.2026)
  2. DGUV Information 209-044 (abgerufen am 23.09.2026)
  3. Festool MULTI-JETSTREAM 2 (abgerufen am 23.09.2026)
  4. Bosch 8-Loch-Stützteller 150 mm (abgerufen am 23.09.2026)
  5. FEPA Abrasives – coated vs bonded (abgerufen am 23.09.2026)
  6. Klingspor PS 22 K 150 mm 6L (abgerufen am 23.09.2026)