Heizkosten sparen mit Thermostaten: Tipps und Einstellungen

Heizkosten sparen Thermostat: Stufen richtig einstellen, Nachtabsenkung nutzen, Abwesenheit berücksichtigen – praktische Tipps.
Inhaltsverzeichnis

Kurz gesagt
Heizkosten sparen mit dem Thermostat gelingt durch richtige Stufeneinstellung, Nachtabsenkung und Absenken bei Abwesenheit. Stufe 3 entspricht etwa 20 Grad, Stufe 2 etwa 16 Grad. Jedes Grad weniger spart rund 6 Prozent Heizkosten. Nachtabsenkung auf 16 bis 18 Grad kann 6 bis 10 Prozent einsparen. Fenster auf – Heizung runter oder aus. Smarte Thermostate automatisieren das, mechanische erfordern manuelles Handeln. Unser Heizkörperthermostat-Vergleich und Smart-Home-Heizkörperthermostat-Vergleich zeigen geeignete Modelle.
Thermostat-Stufen: Was bedeuten sie?
Bei mechanischen Thermostaten entspricht Stufe 1 etwa 12 Grad, Stufe 2 etwa 16 Grad, Stufe 3 etwa 20 Grad, Stufe 4 etwa 24 Grad und Stufe 5 maximaler Durchfluss. Die Werte sind Richtwerte – je nach Heizkörper und Raum können Abweichungen entstehen.
Stufe 1 oder das Schneeflocken-Symbol bedeutet Frostschutz – die Heizung verhindert das Einfrieren, heizt aber kaum. Für ungenutzte Räume oder bei längerer Abwesenheit geeignet. Stufe 2 bis 3 reicht für Schlafzimmer und wenig genutzte Räume.
Empfohlene Temperaturen pro Raum
Schlafzimmer: 16 bis 18 Grad. Kühlere Luft fördert den Schlaf, spart Heizkosten. Wohnzimmer: 20 bis 21 Grad. Bad: 22 bis 24 Grad – hier darf es wärmer sein, da man oft nackt oder leicht bekleidet ist. Küche: 18 bis 20 Grad – Herd und Kühlschrank geben zusätzliche Wärme ab.
Flure und wenig genutzte Räume: 16 bis 18 Grad oder Frostschutz. Jedes Grad weniger spart etwa 6 Prozent Heizkosten. Die Raumthermostat-Übersicht zeigt Modelle mit genauer Temperaturanzeige.
Nachtabsenkung richtig einstellen
Nachts die Temperatur um 2 bis 3 Grad absenken spart 6 bis 10 Prozent Heizkosten. Bei programmierbaren und smarten Thermostaten lässt sich das automatisch einstellen – z.B. von 23 bis 6 Uhr auf 18 Grad.
Bei mechanischen Thermostaten musst du abends manuell runterdrehen und morgens wieder hoch. Wer das konsequent macht, spart ähnlich viel. Wer es vergisst, verliert das Einsparpotenzial. Smarte Thermostate übernehmen das automatisch.
Abwesenheit: Heizung absenken
Bei Abwesenheit von mehr als ein paar Stunden lohnt sich das Absenken. Frostschutz (Stufe 1) oder 14 bis 16 Grad reichen, um Schimmel zu vermeiden und Rohre zu schützen. Bei Urlaub: Heizung auf Frostschutz, Wasser abstellen bei längerer Abwesenheit nur bei Gefahr von Frost.
Smarte Thermostate haben oft einen Abwesenheitsmodus – per App aktivierbar. Manche erkennen automatisch, wenn niemand zu Hause ist (per Smartphone-Standort). Das spart zusätzlich, ohne dass du daran denken musst.
Weitere Spartipps am Thermostat
Fenster auf – Heizung runter oder aus. Sonst heizt du zum Fenster hinaus. Heizkörper nicht zustellen – Möbel oder Vorhänge vor dem Heizkörper reduzieren die Wärmeabgabe. Türen zu wenig genutzten Räumen schließen – so kühlt die Wärme nicht in kalte Räume ab.
Heizkörper entlüften – Luft im System reduziert die Effizienz. Regelmäßig prüfen, ob alle Heizkörper gleichmäßig warm werden. Siehe Thermostat entlüften für die richtige Vorgehensweise.
Mechanisch vs. smart – Einsparpotenzial
Studien gehen bei optimaler Nutzung smarter Thermostate von 10 bis 15 Prozent Einsparung aus. Wer mechanische Thermostate bewusst nutzt – Nachtabsenkung, Absenken bei Abwesenheit – kann ähnlich sparen. Der Unterschied: Smart automatisieren, mechanisch erfordert Disziplin.
Die Amortisation eines smarten Thermostats dauert oft zwei bis fünf Jahre. Wer bereits sparsam heizt, spart weniger. Wer bisher kaum auf die Heizung geachtet hat, profitiert stärker. Siehe Heizkörperthermostate Kosten für die Rechnung.
Häufige Fragen
Welche Thermostat-Stufe ist am sparsamsten?
Wie stelle ich die Heizung nachts ab?
Welche Temperatur für welchen Raum?
Lohnt sich Absenken wenn ich nicht da bin?
Wie viel spare ich mit programmierbarem Thermostat?
Stufe 3 = wie viel Grad?
Fenster auf – Heizung aus?

Als gelernter Installateur schreibe ich Vergleiche zu Sanitärprodukten, Rohrreinigung und allem rund um Bad und WC. Meine praktische Erfahrung hilft mir, die wirklich wichtigen Produkteigenschaften zu erkennen.
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