Günstige Raumthermostate – Preis-Leistung im Überblick

Aktualisiert: Februar 2026

Ein günstiges Raumthermostat muss nicht schlecht sein. Im Budget-Segment unter 50 Euro findest du programmierbare Modelle, die zuverlässig Zeitprogramme abspielen und die Heizung steuern. Die Einsparung durch Nachtabsenkung und Abwesenheitsprogramme liegt bei 10 bis 15 Prozent – bei einem durchschnittlichen Haushalt 100 bis 200 Euro pro Jahr. Die Anschaffung rechnet sich oft in der ersten Heizsaison. Für Hausbesitzer mit Zentralheizung oder Fußbodenheizung lohnt sich der Blick auf das Preis-Leistungs-Segment. Die Kompatibilität mit der Heizungsanlage ist entscheidend – 230V oder 24V, Heizkörper oder Fußbodenheizung mit Stellantrieben. Vor dem Kauf prüfen. Im Raumthermostate-Vergleich findest du eine Übersicht mit Bewertungen. Wer smarte Steuerung per App will, findet im WLAN-Raumthermostate-Vergleich Modelle – die liegen oft ab 80 Euro.

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Was bekommst du unter 50 Euro?

Programmierbare Raumthermostate: 25 bis 50 Euro. 5+2 oder 7-Tage-Programme, Nachtabsenkung, manchmal Ferienmodus. Batteriebetrieben oder mit Netzteil. Einfache Displays, manchmal umständliche Menüs – aber die Grundfunktionen sind da. Marken wie Honeywell, Vaillant, Bosch oder Oventrop liefern auch im unteren Preissegment zuverlässige Qualität. Einfache analoge Raumthermostate: 15 bis 30 Euro. Nur Solltemperatur einstellbar, keine Zeitprogramme. Für alle, die keine Programmierung wollen – aber die Einsparung durch Nachtabsenkung entfällt. Für die meisten Haushalte lohnt sich die Mehrinvestition in ein programmierbares Modell. WLAN-Raumthermostate: Unter 50 Euro kaum empfehlenswerte Modelle. Die günstigsten liegen bei 60 bis 80 Euro – siehe WLAN-Raumthermostate.

Worauf bei günstigen Raumthermostaten achten

Kompatibilität: Das Thermostat muss zur Heizungsanlage passen. Bei Heizkörpern: Steuert es die Pumpe oder den Kessel? Welche Spannung (230V, 24V)? Bei Fußbodenheizung: Welche Stellantriebe werden angesteuert (230V, 24V)? Vor dem Kauf die Anlage prüfen oder einen Heizungsfachmann fragen. Batterie vs. Netzteil: Batteriebetriebene Modelle brauchen keine Verdrahtung am Montageort – flexibler. Die Batterie hält oft 1 bis 2 Jahre. Netzbetriebene Modelle brauchen eine Kabelverbindung zum Heizkreisverteiler oder zur Heizung – aufwendiger, aber keine Batteriewechsel. Programmierung: Einfache Menüs sind okay – aber die Zeitprogramme sollten sinnvoll einstellbar sein. 5+2 (Werktage / Wochenende) oder 7-Tage-Programm, mindestens 2 bis 3 Zeitfenster pro Tag. Ferienmodus ist praktisch – eine Taste für „Urlaub" und die Heizung läuft auf Frostschutz.

Empfehlungen nach Anwendung

Zentralheizung mit Heizkörpern: Programmierbares Raumthermostat (25–50 €). Steuert die Pumpe, alle Heizkörper werden gemeinsam versorgt. Die Heizkörperthermostate können als Begrenzer bleiben oder ganz geöffnet werden. Fußbodenheizung: Raumthermostat mit Stellantrieb-Anschluss. Die Fußbodenheizungstellantriebe müssen zur Spannung passen (230V oder 24V). Pro Zone ein Thermostat. Smarte Steuerung: Budget ab 60–80 Euro für WLAN-Raumthermostate. App-Steuerung, manchmal Sprachassistenten, Ferienmodus von unterwegs.

Häufige Fragen

Lohnt sich ein programmierbares Raumthermostat?
Ja. Die Einsparung durch Nachtabsenkung und Abwesenheitsprogramme liegt bei 10 bis 15 Prozent – bei einem durchschnittlichen Haushalt 100 bis 200 Euro pro Jahr. Die Mehrkosten gegenüber einem einfachen Thermostat (15–30 €) sind 20 bis 35 Euro – in der ersten Heizsaison wieder drin.
Braucht ein Raumthermostat eine Batterie?
Manche ja, manche nein. Batteriebetriebene Modelle sind flexibler – du kannst sie überall an der Wand montieren, keine Kabel zum Heizkreisverteiler. Die Batterie hält oft 1 bis 2 Jahre. Netzbetriebene Modelle brauchen eine Kabelverbindung – aufwendiger, aber keine Batteriewechsel.
Passt ein günstiges Raumthermostat an meine Fußbodenheizung?
Das hängt von den Stellantrieben ab. Das Thermostat muss die richtige Spannung liefern (230V oder 24V) und die Stellantriebe ansteuern können. Vor dem Kauf die Stellantrieb-Bezeichnung prüfen oder im Fußbodenheizungstellantriebe-Vergleich nachschauen.

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