Heizkosten sparen mit Smart Heizkörperthermostat – So nutzt du das Potenzial

Aktualisiert: Februar 2026

Heizkosten sparen mit einem Smart Heizkörperthermostat gelingt, wenn du die Zeitprogramme und Automatisierungen nutzt. Die Einsparung liegt bei 15 bis 25 Prozent – bei einem durchschnittlichen Haushalt 150 bis 300 Euro pro Jahr. Der Vorteil gegenüber mechanischen oder programmierbaren Thermostaten: Raumweise Steuerung. Bad wärmer, Schlafzimmer kühler, Gästezimmer nur bei Bedarf – das spart mehr als eine zentrale Nachtabsenkung. Geofencing (Heizung runter, wenn niemand da ist) und Fenster-Erkennung (bei manchen Modellen) steigern die Einsparung weiter. Die Investition in Smart-Thermostate rechnet sich in der Regel innerhalb von 1–2 Heizperioden – vorausgesetzt, du nutzt die Features aktiv. Im Smarthome-Heizkörperthermostate-Vergleich findest du Modelle mit Einspar-Features. Für mechanische Alternativen Heizkörperthermostate. Für zentrale Steuerung Raumthermostate und WLAN-Raumthermostate.

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Raumweise Steuerung: Der größte Hebel für Einsparung

Praktischer Tipp: Erst messen, dann optimieren

Die ersten Wochen die Programme beobachten. Ist das Schlafzimmer morgens zu kalt? Aufheizphase früher starten. Ist das Bad abends zu warm? Programm anpassen. Smart-Thermostate zeigen oft die Verbrauchsdaten – nutze sie, um zu sehen, wo die größten Einsparpotenziale liegen.

Zeitprogramme sinnvoll nutzen

Nachtabsenkung: Schlafzimmer 17 °C von 22–6 Uhr. Bad und Wohnzimmer können anders laufen – Bad morgens warm (6–8 Uhr 22 °C), Wohnzimmer abends (17–22 Uhr 21 °C). Die Programme sind pro Raum einstellbar – das ist der Vorteil gegenüber einem zentralen Raumthermostat, das alle Räume gleich behandelt. Abwesenheit: Tagsüber 18 °C in allen Räumen, wenn du arbeitest. Ab 17 Uhr hoch auf 20–21 °C. Wer von 8–17 Uhr außer Haus ist, braucht keine 21 °C in der Wohnung. Die Aufheizphase vor der Rückkehr einplanen – 30–60 Minuten, je nach Gebäude. Bei gut gedämmten Häusern reicht eine kürzere Phase. Gästezimmer: 15 °C wenn ungenutzt, 20 °C wenn Gäste da sind – manuell in der App oder mit Gast-Modus. Manche Apps haben einen „Gäste-Modus" – ein Tipp, und das Zimmer wird warm. Praktisch, wenn Besuch unangekündigt kommt.

Geofencing und Fenster-Erkennung

Geofencing: Smartphone verlässt einen Radius (z.B. 500 m ums Zuhause) → Heizung auf 17 °C. Kehrt zurück → 20 °C. Spart, wenn du es sonst vergisst, die Heizung runterzudrehen. Kann nerven bei kurzen Abwesenheiten – wenn du nur 10 Minuten einkaufen fährst, fährt die Heizung runter und wieder hoch. Radius groß genug wählen (500 m–1 km) oder Zeitverzögerung einbauen (erst nach 30 Min Abwesenheit runterfahren). Manche Hersteller bieten „Smart Schedule" – das System lernt deine Gewohnheiten und passt die Zeiten an. Fenster-Erkennung: Manche Thermostate (z.B. Tado) erkennen Temperatursturz bei geöffnetem Fenster und schalten ab. Spart Energie, verhindert Heizen bei offenem Fenster. Die Erkennung funktioniert über den Temperaturverlauf – öffnest du das Fenster, fällt die Raumtemperatur schnell, das Thermostat reagiert. Bei manchen Modellen brauchst du zusätzlich Fensterkontakte – die Integration erfolgt über Home Assistant oder die Hersteller-App.

Häufige Fragen

Wie viel spare ich mit Smart Heizkörperthermostaten?
15 bis 25 Prozent – bei einem durchschnittlichen Haushalt 150 bis 300 Euro pro Jahr. Voraussetzung: Zeitprogramme und ggf. Geofencing nutzen. Wer das Thermostat einmal einstellt und nie wieder anfasst, spart nicht mehr als mit programmierbaren Modellen. Die Einsparung kommt aus der konsequenten Nutzung.
Rechnet sich die Investition?
Bei 6 Thermostaten à 50 € (300 €) und 200 € jährlicher Einsparung: Amortisation in 1,5 Jahren. Bei höheren Energiepreisen schneller. Die Thermostate halten 5–10 Jahre – die Einsparung übersteigt die Investition deutlich. Bei Mietswohnungen: Die Thermostate mitnehmen beim Auszug – sie gehören dir und funktionieren in der nächsten Wohnung, wenn die Ventile kompatibel sind.
Ist Geofencing sinnvoll?
Kann sein – wenn du es sonst vergisst, die Heizung runterzudrehen. Radius groß genug wählen (500 m–1 km), sonst fährt die Heizung runter, wenn du nur kurz einkaufen fährst. Zeitverzögerung (erst nach 30 Min Abwesenheit) hilft. Wer unregelmäßige Zeiten hat, profitiert mehr als jemand mit festem 9-to-5-Rhythmus.
Brauche ich für jeden Raum ein Smart-Thermostat?
Nein, aber die Einsparung ist größer, je mehr Räume du differenziert steuerst. Du kannst mischen – Smart im Wohnzimmer, Bad und Schlafzimmer, mechanisch im Flur und Gästezimmer. Die Haupteinsparung kommt aus den viel genutzten Räumen.
Was ist besser: Zeitprogramm oder Geofencing?
Beides kombiniert bringt die beste Einsparung. Zeitprogramm als Basis – Mo–Fr tagsüber 18 °C, abends 21 °C. Geofencing als Korrektur – wenn du früher nach Hause kommst oder länger wegbleibst, passt sich die Heizung an. Wer feste Zeiten hat, kommt oft mit reinen Zeitprogrammen aus.

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