Smarthome-Thermostat Datenschutz und Cloud – Was du wissen solltest

Aktualisiert: Februar 2026

Smarthome-Thermostat Datenschutz ist für viele Nutzer ein entscheidendes Thema – die Geräte senden Temperaturdaten, Nutzungszeiten und oft Standortinformationen bei Geofencing an Hersteller-Server. Wer datenschutzbewusst ist, sollte vor dem Kauf prüfen: Welche Daten werden erhoben? Wo werden sie gespeichert? Gibt es lokale Alternativen? WLAN-Thermostate nutzen meist die Cloud für die App-Steuerung – ohne Internetverbindung funktioniert die Steuerung von unterwegs nicht. Zigbee- und Z-Wave-Modelle mit Home Assistant können hingegen vollständig lokal laufen – keine Daten verlassen das heimische Netzwerk. Im Vergleich zu mechanischen Thermostaten sammeln smarte Modelle zwangsläufig mehr Informationen, weil sie für ihre Funktion mit Apps und Servern kommunizieren müssen. Im Smarthome-Thermostate-Vergleich findest du Modelle mit unterschiedlichen Datenschutz-Profilen. Für WLAN ohne erweiterte Integration siehe WLAN-Raumthermostate. Wer maximale Kontrolle über seine Daten will, findet in Smarthome-Thermostat mit Zigbee und Z-Wave lokale Alternativen.

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Was Cloud-Thermostate sammeln

Praktischer Tipp: Datenschutzerklärung vor dem Kauf prüfen

Lade die App des Herstellers vor dem Kauf herunter und lies die Datenschutzerklärung in den App-Stores oder auf der Website. Achte auf Formulierungen wie „Daten werden an Drittanbieter weitergegeben" oder „Analyse für Marketing". Hersteller mit Sitz in der EU unterliegen der DSGVO – das schränkt die Nutzung ein, garantiert aber keine Datensparsamkeit.

Lokale Alternativen ohne Cloud

Für wen lohnt sich die lokale Lösung?

Smart-Home-Enthusiasten mit technischem Interesse, Datenschutzbewusste und Nutzer, die bereits Zigbee oder Z-Wave im Einsatz haben. Der Aufwand ist höher – Bridge oder Stick, Einrichtung in Home Assistant – aber die Kontrolle über die Daten ist maximal.

Praktische Empfehlungen für mehr Datenschutz

Datenschutzerklärung lesen: Vor dem Kauf prüfen, welche Daten erhoben werden und wohin sie gehen. Hersteller mit Sitz in der EU unterliegen der DSGVO – das schränkt die Nutzung ein, garantiert aber keine Datensparsamkeit. Geofencing deaktivieren: Wenn du Standort-Tracking vermeiden willst, Geofencing in der App ausschalten. Die Heizung lässt sich weiter per Zeitprogramm und manueller Steuerung regeln – du verzichtest nur auf die automatische Anwesenheitserkennung. Lokale Lösung wählen: Für maximale Kontrolle Zigbee- oder Z-Wave-Thermostate mit Home Assistant. Keine Cloud, keine Hersteller-Server. Der Smarthome-Thermostate-Vergleich listet kompatible Modelle. Ein weiterer Aspekt: Manche Hersteller bieten „Privacy Mode" oder ähnliche Optionen – Daten werden nur für die Grundfunktion genutzt, nicht für Analyse oder Verbesserung der Algorithmen. In den App-Einstellungen nachschauen lohnt sich.

Häufige Fragen

Sammeln WLAN-Thermostate meine Daten?
Ja, in der Regel. Temperatur, Nutzungszeiten, Geräte- und Account-Daten gehen an die Hersteller-Server – für die App-Funktionalität und oft für „intelligente" Features wie Lernprogramme. Die Datenschutzerklärung des Herstellers zeigt die Details. Ohne diese Daten funktionieren Steuerung von unterwegs und Geofencing nicht.
Gibt es Thermostate ohne Cloud?
Ja – Zigbee- und Z-Wave-Modelle mit Home Assistant oder anderer lokaler Steuerung. Die Daten bleiben im heimischen Netzwerk. WLAN-Thermostate brauchen für die App-Steuerung von unterwegs meist die Cloud. Einige WLAN-Modelle können im Offline-Modus betrieben werden, wenn du auf Fernsteuerung verzichtest.
Kann ich Geofencing ohne Standort-Tracking nutzen?
Nein. Geofencing basiert auf dem Standort des Smartphones – die App muss wissen, wo du bist. Wer das nicht will, Geofencing deaktivieren und Zeitprogramme oder manuelle Steuerung nutzen. Die Einsparung ist dann geringer, aber die Privatsphäre gewahrt.
Wo werden die Daten gespeichert?
Bei Cloud-Thermostaten auf den Servern des Herstellers – oft in der EU (z.B. Deutschland, Niederlande), manchmal in den USA oder anderen Ländern. Die Datenschutzerklärung nennt die genauen Standorte. Bei lokalen Lösungen (Zigbee, Z-Wave mit Home Assistant) verlassen keine Daten das heimische Netzwerk.
Kann ich meine Daten löschen lassen?
Unter DSGVO hast du das Recht auf Löschung. Die Hersteller müssen entsprechende Prozesse anbieten – meist über den Account oder per E-Mail an den Datenschutzbeauftragten. Nach Account-Löschung werden die Daten in der Regel innerhalb von 30 Tagen gelöscht.

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