Smarthome-Thermostat mit Home Assistant – Zentrale Steuerung und Automatisierung

Aktualisiert: Februar 2026

Ein Smarthome-Thermostat mit Home Assistant lässt sich zentral steuern, in Automatisierungen einbinden und mit anderen Geräten verknüpfen. Home Assistant unterstützt zahlreiche Thermostate – über Hersteller-Integrationen (Tado, Netatmo, Honeywell) oder über Zigbee und Z-Wave. Die Einrichtung erfolgt unter „Einstellungen" → „Geräte & Dienste": Integration hinzufügen, Account verbinden oder Gerät einscannen. Danach erscheint das Thermostat als Entity, du kannst es in Dashboards, Automatisierungen und Szenen nutzen. Der Vorteil: Eine zentrale Oberfläche für alle Geräte – Heizung, Licht, Rollläden, Sensoren. Kein Wechsel zwischen verschiedenen Apps. Im Smarthome-Thermostate-Vergleich findest du kompatible Modelle. Für WLAN-Thermostate ohne Home Assistant siehe WLAN-Raumthermostate. Für Automatisierungsideen Thermostat-Automatisierung.

Unsere Top-Empfehlungen

Kasa Kasa Smart Heizkörperthermostat KE100 Kit - Produktbild
Kasa
Kasa Smart Heizkörperthermostat KE100 Kit
Testsieger
Smart-Home-Integration:
Steuerung: Ja
Preis: ca. 35 €
Kompatibilität:
Bei Amazon ansehen →
Kasa Kasa KE100 Smart Heizkörperthermostat (Erweiterung) - Produktbild
Kasa
Kasa KE100 Smart Heizkörperthermostat (Erweiterung)
Preis-Tipp
Smart-Home-Integration:
Steuerung: Ja
Preis: ca. 25 €
Kompatibilität:
Bei Amazon ansehen →
Bosch Bosch Smart Home Raumthermostat II - Produktbild
Bosch
Bosch Smart Home Raumthermostat II
Alternative
Smart-Home-Integration:
Steuerung: k. A.
Preis: ca. 51 €
Kompatibilität:
Bei Amazon ansehen →

Unterstützte Thermostate: Cloud, Zigbee und Z-Wave

Praktischer Tipp: Lokal vs. Cloud abwägen

Für maximale Zuverlässigkeit und Datenschutz: Zigbee oder Z-Wave. Für Einfachheit und schnellen Einstieg: Cloud-Integration (Tado, Netatmo). Wer bereits ein WLAN-Thermostat hat, kann es über die Cloud-Integration nutzen – ein Wechsel auf Zigbee/Z-Wave ist nicht zwingend nötig.

Automatisierungen und Szenen mit Home Assistant

Die Stärke von Home Assistant liegt in der Flexibilität der Automatisierungen. Beispiel: Wenn niemand zu Hause ist (Personen-Tracking über Smartphone oder Präsenzmelder), Heizung auf 17 °C. Wenn die erste Person nach Hause kommt, auf 20 °C. Die Bedingungen können beliebig kombiniert werden: Zeit + Wetter + Gerätezustand. Weiteres Beispiel: Morgens um 6 Uhr Heizung hochfahren – kombiniert mit Licht-Szene „Aufwachen". Eine Automatisierung löst beides aus. Fenster offen → Heizung aus. Über Fensterkontakte und eine Automatisierung. Die Fensterkontakte können Zigbee, Z-Wave oder WLAN sein – Home Assistant verbindet alles. Die Automatisierungen werden in YAML oder über die grafische Oberfläche erstellt. Fortgeschrittene Nutzer können komplexe Logik einbauen – z.B. „Nur wenn Außentemperatur unter 5 °C UND niemand zu Hause, dann Frostschutz". Solche Szenarien sind mit Hersteller-Apps kaum umsetzbar.

Lokale vs. Cloud-Steuerung

Für wen lohnt sich die lokale Lösung?

Smart-Home-Enthusiasten, die Wert auf Kontrolle und Datenschutz legen. Nutzer mit instabilem Internet. Wer langfristig denken will – Hersteller können Cloud-Dienste einstellen, lokale Systeme laufen weiter.

Häufige Fragen

Welche Thermostate funktionieren mit Home Assistant?
Tado, Netatmo, Honeywell Evohome, Nest, Ecobee und viele weitere über Cloud-Integrationen. Zigbee- und Z-Wave-Thermostate über entsprechende Sticks. Die Home-Assistant-Dokumentation listet alle unterstützten Integrationen – unter „Integrations" nach dem Herstellernamen suchen.
Brauche ich Internet für Home Assistant und Thermostat?
Für Cloud-Integrationen (Tado, Netatmo) ja – die Steuerung läuft über die Hersteller-Server. Für Zigbee- und Z-Wave-Thermostate nein – lokale Steuerung. Home Assistant selbst kann lokal laufen (Raspberry Pi, NAS) – dann funktioniert die Steuerung ohne Internet, sofern die Thermostate lokal angebunden sind.
Kann ich mein WLAN-Thermostat mit Home Assistant verbinden?
Ja, wenn eine Integration existiert. Tado, Netatmo und andere haben Home-Assistant-Integrationen. Die Verbindung läuft über die Cloud des Herstellers. Für vollständig lokale Steuerung Zigbee- oder Z-Wave-Modelle wählen.
Was brauche ich für Home Assistant?
Raspberry Pi 4 (oder älter), NAS mit Docker, oder PC. Home Assistant OS oder Home Assistant Container. Für Zigbee: ConBee- oder Sonoff-Zigbee-Stick. Für Z-Wave: Aeotec Z-Stick. Die Einrichtung ist dokumentiert – Einsteiger brauchen etwas Zeit, aber es ist machbar.
Kann ich Home Assistant nur für die Heizung nutzen?
Ja. Du musst nicht das ganze Haus automatisieren. Ein Thermostat, ein Dashboard, ein paar Automatisierungen – das reicht. Home Assistant skaliert: Du kannst später weitere Geräte hinzufügen.

Weiterführende Seiten