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Kartenterminal Gebühren: Gerät, Prozent und was monatlich bleibt

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie vergleichen zwei Kartenterminals und das günstigere Gehäuse gewinnt, bis am Monatsende die Transaktionsgebühren höher sind als die Ersparnis beim Kauf. Kartenterminal Gebühren sind keine Fußnote unter dem Amazon-Preis. Sie setzen sich aus dem Gerät, das Sie umlegen, aus dem Prozent je Zahlung, aus einer möglichen Grundgebühr und aus dem Weg, auf dem das Geld auf Ihrem Konto ankommt. Die Gerätepreise dieses Vergleichs stehen auf der [Hauptseite Kartenterminal](/hub/buerotechnik/kartenterminal). Welches Gehäuse zu Tresen, Markt oder Kasse passt, klärt die [Kaufberatung](/hub/buerotechnik/kartenterminal/sub/kartenterminal-kaufberatung), bevor Sie Prozente rechnen.

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Die Kostenbausteine, nicht nur der Listenpreis

Vier Posten gehören in dieselbe Rechnung: Gerätepreis, Transaktionsgebühr, Grundgebühr oder Abo, Auszahlung. Wer nur den ersten Posten liest, optimiert das Schaufenster. Ein Rechenbild mit der SumUp-Standardkondition von 1,39 % für Zahlungen vor Ort, vor dem Abschluss zu prüfen: Bei 2.000 € Kartenumsatz im Monat sind 1,39 % rechnerisch 27,80 €, bei 8.000 € sind es 111,20 €. Ein Lesegerät, das mit 15 oder 66 € gelistet ist, verschwindet in dieser Rechnung nach kurzer Zeit. Liegt ein Amazon-Preis bei 4,42 € für ein Solo oder bei 11,58 € für ein schweres Terminal, taugt er nicht als Hardwarekosten. Welches Gerät zur Note passt, ordnet bestes Kartenterminal.

Typische Modelle bei Kaufanbietern

Kaufanbieter für kleine Umsätze werben oft mit 0 € Monatsgebühr und einem Prozent je Transaktion, häufig etwa zwischen 0,8 und 1,7 % je nach Tarif und Karte. SumUp nennt für den Standard vor Ort 1,39 %. Ein optionales Abo kann den Satz für Inlandskarten senken; den zweiten Satz übernehmen wir hier nicht, weil er sich ändert. DISH Pay Now wirbt im Listing mit 0 € Grundgebühr und einer Kommission ab 1,29 % zuzüglich MwSt. Manche Reader sind günstig, weil der Anbieter am Prozent verdient. Unterschiedliche Karten kosten unterschiedlich viel; ein einzelner Werbesatz verfälscht die Monatsrechnung, wenn Ihr Publikum stark mit Firmen- oder internationalen Karten zahlt.

Wann Miete oder eine Volumenkondition näher liegt

Professionelle Mietgeräte liegen in Anbieterbeispielen oft etwa bei 12 bis 30 € im Monat, dazu kommen Schemagebühren. Bei 2.000 € Umsatz und 1,39 % bleiben 27,80 € Gebühr ohne Monatsfix. Eine Miete von 20 € lohnt nur, wenn der restliche Satz so weit darunter liegt, dass Gerät, Service und Schema zusammen unter diesen 27,80 € bleiben. Bei 8.000 € und 111,20 € ist deutlich mehr Luft, einen niedrigeren Satz inklusive Miete zu prüfen. Vertragsbindung, Mindestumsatz und die Frage, wem das Gerät gehört, gehören in dieselbe Spalte. Für einen Pop-up-Stand über einen Sommer ist die Bindung oft der teurere Posten. Wenn die girocard im Listing fehlt, nützt der hübsche Satz nichts, weil die Kunden abgelehnt werden.

Vier Zeilen für Ihren Monatsvergleich

Rechnen Sie Kartenumsatz, teuren Kartenanteil, Gerätepreis geteilt durch geplante Nutzungsmonate, plus Fixgebühr. Vergleichen Sie zwei Angebote mit denselben Zeilen. Fehlt eine Zeile, ist der günstigere Gerätetitel kein Ergebnis. SoftPOS spart Hardware, nicht die Prozentzeile. Den Unterschied zur App-Lösung lesen Sie unter SoftPOS oder Kartenterminal. Am Markt ohne Router zählt zusätzlich, ob Mobilfunk im Gerät oder am Handy liegt – dazu mobiles Kartenterminal.

Häufige Fragen

Was kostet eine Kartenzahlung wirklich?
Den Prozentsatz auf den Betrag, plus Ihren Anteil an Gerät und Grundgebühr. Bei 1,39 % auf 40 € sind das 0,56 € Transaktionsgebühr, bevor das Gerät umgelegt ist. Bei vielen kleinen Bons wiegt derselbe Satz anders als bei wenigen großen Rechnungen.
Wann lohnt ein Abo mit niedrigerem Prozent?
Wenn der Fixbetrag kleiner ist als die Ersparnis aus Ihrem tatsächlichen Umsatz und Kartenmix. SumUp bietet ein solches Abo neben dem Standardsatz von 1,39 % an. Den günstigeren Satz und die Monatsgebühr lesen Sie auf der aktuellen Preisseite.
Mieten oder kaufen?
Kaufen ohne Grundgebühr passt eher zu niedrigem oder schwankendem Umsatz. Miete oder Volumenkondition passen eher bei hohem, planbarem Kartenumsatz. Eine garantierte Euro-Schwelle ohne Ihr Angebot gibt es nicht.
Warum unterscheiden sich die Sätze je Karte?
Weil Debit, Kredit, kommerzielle Karten und internationale Karten den Anbietern unterschiedlich viel kosten. Ein Satz „ab 1,29 %“ beschreibt oft die günstige Karte, nicht Ihren Durchschnitt.
Zählen Auszahlung und Nebenentgelte?
Ja. Ein schneller Eingang kann Ware und Löhne finanzieren. Ein Entgelt für Express-Auszahlung oder ein Rückbehalt verändert die Rechnung genauso wie ein Prozentpunkt.
Wie rechne ich meinen Monatsumsatz durch?
Kartenumsatz mal Satz, plus Monatsfix, plus Gerätepreis geteilt durch die geplante Nutzungsdauer. Nutzen Sie 1,39 % nur als Illustration des SumUp-Standards und ersetzen Sie die Zahl, sobald Ihr Preisblatt einen anderen Satz nennt.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 03.10.2026.

  1. SumUp Preise DE (abgerufen am 03.10.2026)
  2. SumUp Solo Kartenlesegerät (abgerufen am 03.10.2026)
  3. Zahlungskompass Kartenterminal-Vergleich (abgerufen am 03.10.2026)
  4. Zahlungskompass TSE-Pflicht (abgerufen am 03.10.2026)
  5. KassenSichV (Gesetze im Internet) (abgerufen am 03.10.2026)
  6. BSI – Schutz vor Manipulation an digitalen Grundaufzeichnungen (abgerufen am 03.10.2026)
  7. USP – Registrierkassenpflicht Österreich (abgerufen am 03.10.2026)
  8. PCI SSC – PTS Point of Interaction (abgerufen am 03.10.2026)