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Kartenterminal kaufen: Gerätetyp, girocard und Kosten vor dem Klick

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie stehen am Tresen, auf dem Markt oder im Transporter und wollen Kartenzahlung anbieten, ohne später an einer Grundgebühr, einer fehlenden girocard oder einer Kasse zu hängen, die Sie gar nicht brauchen. Kartenterminal kaufen heißt hier zuerst den Einsatz zu klären und erst danach das Gehäuse. Preise und Bewertungen der Geräte aus diesem Batch stehen im [Kartenterminal-Vergleich](/hub/buerotechnik/kartenterminal). Auf dieser Seite geht es um die Entscheidung, nicht um eine zweite Rangliste.

Sie stehen am Tresen, auf dem Markt oder im Transporter und wollen Kartenzahlung anbieten, ohne später an einer Grundgebühr, einer fehlenden girocard oder einer Kasse zu hängen, die Sie gar nicht brauchen.

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Inhalt

Welcher Gerätetyp passt zu Ihrem Alltag?

Im Vergleich tauchen vier Bauarten auf. Der Bluetooth-Kartenleser als Solo Lite wiegt in der besser dokumentierten Variante 126 g und koppelt sich mit dem Smartphone. Das All-in-One Solo bringt eigenes Display, WLAN und SIM mit, im Listing etwa 300 g. Ein Terminal mit Belegdrucker wiegt 830 g bis 1 kg. Die SumUp Kasse mit 4,53 kg ist ein Kassensystem, kein Leser für die Hosentasche. Am Foodtruck wollen Sie kassieren, während die Schlange steht. Dann ist ein eigenständiges Gerät mit SIM robuster als ein Lite, dessen Handy gerade die Navigation offen hat. Die Empfehlungen nach Einsatz setzen diese Profile auf die Geräte. Fehlt am Stand ein Router, vertieft mobiles Kartenterminal Netz und Akku.

Schemata und Konnektivität vor dem Design prüfen

Kunden in Deutschland halten häufig die girocard hin. Steht im Datenstand „EC/girocard: k. A.“, ist das keine Zusage. Belegt ist girocard laut Listing beim Solo, beim Solo mit Drucker und beim Solo Lite mit 1.461 Bewertungen. Beim 3G+-Kit, bei DISH Pay Now und bei der Kasse fehlt diese Angabe. WLAN im Listing hilft im Laden, nicht auf der Wiese. Bluetooth allein bedeutet: Das Smartphone ist das Modem. Legen Sie vor der Bestellung drei Zeilen neben das Listing: benötigtes Schema, Netz am Einsatzort, Beleg ja oder nein. Prozente rechnen Sie danach unter Kartenterminal Gebühren.

Reader oder elektronische Kasse?

Ein Kartenleser autorisiert eine Zahlung. Eine elektronische Registrierkasse zeichnet Geschäftsvorfälle auf. In Deutschland unterliegen elektronische Aufzeichnungssysteme der KassenSichV und brauchen eine TSE. Sobald Sie Umsätze in einer Kassen-Software erfassen, ändert sich die Pflicht. Die SumUp Kasse wirbt mit zwei Displays; das Listing allein weist nicht nach, dass TSE, Belegangaben und Ihr Steuerfall erledigt sind. Klären Sie das mit der Steuerberatung, bevor Sie den Listenpreis von 161,61 € als Freibrief lesen. SoftPOS spart das Lesegerät und nicht diese Prüfung – siehe SoftPOS oder Kartenterminal.

Ein kurzer Entscheidungspfad

Gehen Sie die Punkte in fester Reihenfolge durch: Ort, Schema, Netz, Beleg, Kostenform. Ein Friseursalon mit WLAN, girocard gewünscht, kein Papierbeleg, keine Monatsmiete spricht eher für ein Solo mit belegter girocard als für das 3G+-Kit ohne Schema-Angabe oder die Kasse mit 4,53 kg. Den gelisteten Solo-Preis von 4,42 € prüfen Sie gegen die Anbieterseite. Die übliche Solo-Klasse liegt eher bei 60 bis 100 €. Ein Lite um 15 € kann real sein, weil die Transaktionsgebühr das Gerät mitfinanziert.

Häufige Fragen

Brauche ich ein Lite, ein All-in-One oder ein Gerät mit Drucker?
Das Lite passt, wenn das Smartphone ohnehin in der Hand liegt und der Umsatz überschaubar bleibt. Das All-in-One mit SIM passt, wenn das Handy nicht das Modem sein soll. Den Drucker nehmen Sie dazu, wenn Kunden oder Ihr Ablauf einen Papierbeleg verlangen.
Muss girocard dabei sein?
Wenn Ihre Kunden in Deutschland überwiegend mit der Bankkarte zahlen, ja. Verlassen Sie sich auf ein ausdrückliches Ja im aktuellen Listing oder beim Anbieter. Beim Solo, beim Solo mit Drucker und beim leichteren Solo Lite steht dieses Ja. Beim 3G+-Kit, bei DISH und bei der Kasse bleibt das Feld offen.
Reicht ein Reader, oder brauche ich eine Kasse mit TSE?
Für die reine Kartenzahlung reicht oft der Reader. Sobald eine elektronische Kasse die Umsätze aufzeichnet, gelten in Deutschland andere Regeln, inklusive TSE und Belegpflicht. In Österreich und in der Schweiz gelten andere Nachweisregeln.
Kauf ohne Grundgebühr oder Miete?
Bei wenig Kartenumsatz ist ein Kaufgerät ohne Monatsgebühr meist die ruhigere Rechnung. 1,39 % von einem kleinen Umsatz, wie SumUp für den Standardtarif vor Ort nennt, bleiben oft unter einer Miete plus separater Kondition.
Welche Netzanbindung brauche ich?
Im Laden mit stabilem WLAN reicht oft WLAN oder ein Handy im selben Netz. Auf dem Markt ohne Router brauchen Sie Mobilfunk, entweder als SIM im Terminal oder als Empfang am Smartphone des Lite. Testen Sie eine echte Zahlung am Stand.
Wann ist SoftPOS statt Hardware sinnvoll?
Wenn das Smartphone NFC kann, das Volumen niedrig ist und nicht mehrere Personen an eigenen Geräten kassieren. SoftPOS ist keine automatische girocard-Lösung und kein Papierdrucker. Prüfen Sie Schema und Zertifizierung der konkreten App.
Welche Fehler machen Einsteiger?
Der häufigste Fehler ist der Kauf nach dem niedrigsten Amazon-Preis. Danach kommen eine übersehene girocard, die Verwechslung von Reader und TSE-Kasse und Zubehör, das als Terminal gilt. Ebenso oft fehlt ein Empfangstest, und der Akku ist zum Marktstart leer.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 03.10.2026.

  1. SumUp Preise DE (abgerufen am 03.10.2026)
  2. SumUp Solo Kartenlesegerät (abgerufen am 03.10.2026)
  3. Zahlungskompass Kartenterminal-Vergleich (abgerufen am 03.10.2026)
  4. Zahlungskompass TSE-Pflicht (abgerufen am 03.10.2026)
  5. KassenSichV (Gesetze im Internet) (abgerufen am 03.10.2026)
  6. BSI – Schutz vor Manipulation an digitalen Grundaufzeichnungen (abgerufen am 03.10.2026)
  7. USP – Registrierkassenpflicht Österreich (abgerufen am 03.10.2026)
  8. PCI SSC – PTS Point of Interaction (abgerufen am 03.10.2026)