Unabhängiger Vergleich, ggf. Vergütung durch Shop-Links. Mehr Infos

Kassenschublade und Thermorollen: was zur Kasse passen muss

Aktualisiert: Oktober 2026

Der Bon kommt weiß aus dem Schlitz, die Schublade bleibt zu, und an der Theke warten schon die Nächsten. In dieser Minute ist nicht das Kassensystem das Problem, sondern das Zubehör: falsche Rolle, falscher Stecker oder ein Impuls, der nie an der Lade ankommt. Kassenschublade, Thermorolle und Bondrucker müssen zum vorhandenen Gerät passen, bevor Marke und Farbe eine Rolle spielen. Die [Übersicht der Registrierkassen](/hub/buerotechnik/registrierkassen/) zeigt Komplettgeräte mit und ohne belegten Drucker. Reine Rollen- und Schubladen-Artikel sind in diesem Sortiment nicht als eigene Produkte geführt. Diese Seite erklärt die Auswahl, damit Sie nicht am Samstag die falsche Breite in den Deckel zwängen.

Der Bon kommt weiß aus dem Schlitz, die Schublade bleibt zu, und an der Theke warten schon die Nächsten.

Unsere Top-Empfehlungen

Inhalt

Thermorollen richtig wählen

Die Breite steht am Drucker, nicht auf dem Wunschzettel. 58 mm und 80 mm sind die beiden Maße, die im aktuellen Kassenvergleich überhaupt als Zahl auftauchen. Die Olympia K100 und die K200 sowie das generische 15,6-Zoll-Terminal nennen 58 mm. T110, K200 Plus und T215K nennen 80 mm. SumUp und die Velosh-Kasse nennen kein Maß. Die Velosh-Zeile sagt nur, ein Thermodrucker sei anschließbar. Ohne Millimeter kaufen Sie keine Rolle „auf Verdacht“. Eine 58-mm-Rolle in einem 80-mm-Drucker sitzt zu schmal. Der Druck wandert, ein leerer Streifen bleibt, manchmal wirft der Einzug die Rolle wieder aus. Eine 80-mm-Rolle passt in einen 58-mm-Schacht schlicht nicht unter den Deckel. Das merken Sie in zehn Sekunden am Gerät, nicht in der Produktbeschreibung der Rolle. Steht auf dem Drucker nichts, messen Sie die Breite der alten Rolle oder die Schachtweite, bevor die Großpackung kommt. Die zweite Falle ist die beschichtete Seite. Thermopapier färbt nur dort, wo die Schicht zur Leiste zeigt. Liegt die Rolle falsch herum, läuft der Motor, der Bon bleibt weiß, und es wirkt wie ein Defekt. Drehen Sie eine neue Rolle einmal probeweise, bevor Sie die ganze Schachtel als Ausschuss abschreiben. Lagern Sie die Rollen trocken und nicht auf der Heizung oder in der Sonne neben der Scheibe. Wärme vorsensibilisiert das Papier, der Bon verblasst, bevor der Monat um ist. Ein automatischer Abschneider spart in der Stoßzeit das Reißen an der Kante. Für kurze Thekenbons ist er bequem, nicht zwingend. In diesen Komplettkassen steht er nicht als eigenes Feld. Eine Rolle in der Kasse, eine zweite griffbereit und ein kleiner Stapel für das Wochenende reichen. Ein Jahreskarton vergilbt, bevor Sie ihn anbrechen. Die SumUp-Kasse belegt keinen Drucker. Wer dort Papierbons will, plant Rolle und Gerät gemeinsam. Welche Breite welches Gerät führt, steht in der Spalte Thermodrucker im Registrierkassen-Vergleich, einschließlich der leeren Felder.

Kassenschublade anschließen

Die Lade öffnet nicht, weil Sie den Stecker „irgendwo“ hinten einstecken. Der übliche Weg ist ein Öffnungsimpuls: Die Kasse sagt dem Bondrucker, er solle die Schublade anstoßen, und der Drucker gibt den Impuls über eine eigene Buchse aus. Diese Buchse ist kein Netzwerkanschluss. RJ11 und RJ12 sehen sich ähnlich, beide sind schmale Westernstecker. RJ11 ist oft mit weniger belegten Kontakten ausgeführt, RJ12 mit sechs. Passt der Stecker mechanisch, heißt das noch nicht, dass die Kontakte den Impuls tragen. Sitzt das Kabel in der LAN-Buchse oder im USB-Port, bleibt die Lade zu, obwohl die Kasse „öffnen“ meldet. Die zweite Ursache ist die Spannung. Drucker und Laden arbeiten häufig mit 12 Volt oder mit 24 Volt. Ein Impuls der falschen Spannung öffnet nicht oder setzt den Magneten zu. Diese Listings nennen keine Voltzahl. Übernehmen Sie den Wert vom Typenschild des Druckers und aus dem Datenblatt der Lade, nicht von einem Nachbargerät. Die Kick-Buchse am Drucker ist der Impuls, nicht die Datenleitung zur Kasse. Enthalten ist eine Schublade nur bei der Olympia K100 und bei dem 15,6-Zoll-Terminal. Die T110 und die Velosh-Kasse thematisieren sie, bei K200, K200 Plus, T215K und SumUp steht keine Angabe. „Thematisiert“ ist kein Kartoninhalt. Wer die T110 mit Bargeld betreibt, rechnet Lade, Kabel und Impuls extra und prüft am ersten Tag, ob ein Testbon die Lade öffnet. Öffnet die Lade nicht, prüfen Sie in dieser Reihenfolge: Kick-Buchse statt Netzwerk, dieselbe Rollenbreite, gleiche Spannung, in der Software den richtigen Drucker. Bleibt sie dann zu, ist ein Defekt wahrscheinlicher als ein Fehlkauf. Ein Kassentausch repariert eine 24-Volt-Lade an einem 12-Volt-Impuls nicht. An der Theke ist die Lade der Takt der Barzahlung. Den Unterschied zu Tischen lesen Sie unter Registrierkasse Gastronomie.

Kauf-Checkliste für das Zubehör

Nehmen Sie die vorhandene Kasse oder das Listing, das Sie bestellen wollen, und haken Sie ab, bevor eine Rolle oder eine Lade in den Warenkorb fällt. Die Bonbreite muss als Millimeter am Drucker oder im Vergleichsfeld stehen. 58 oder 80, nicht „Thermodrucker“ allein. Die Rolle dieselbe Breite, die Schicht zur Leiste, ein Probedruck mit lesbarer Zeile. Ein Vorrat für die nächste Stoßzeit, nicht für das ganze Jahr. Die Schublade nur kaufen, wenn das Komplettgerät sie nicht schon enthält. Enthalten ist sie hier bei der K100 und dem 15,6-Zoll-Terminal, und selbst dort prüfen Sie den ersten Impuls. Überall sonst ist sie offen oder nur ein Wort. Dann brauchen Sie die Kick-Buchse am Drucker, das passende Kabel und dieselbe Spannung. Ein Stecker, der nur „RJ12“ im Titel trägt und keine Spannung nennt, ist unvollständig. Ein externer Drucker lohnt sich, wenn die Kasse keinen eigenen nennt, wie bei der SumUp-Kasse, oder wenn die Küche einen zweiten Bon braucht. ESC/POS ist die übliche Sprache solcher Drucker. Sie ersetzt nicht den Kick und nicht das Rollenmaß. USB, LAN oder seriell ist die Datenleitung. Die Lade hängt daneben, nicht daran. TSE, Tagesabschluss und die Frage, ob Sie überhaupt elektronisch kassieren, löst kein Kabel. Dafür bleibt die Kaufberatung zuständig. Ein sauberer Bon ohne Signatur ist in Deutschland ein anderes Problem als eine weiße Rolle. Wenn Breite, Kick und Spannung geklärt sind und der Probedruck lesbar ist, ist das Zubehör fertig. Wenn der Deckel nicht schließt oder die Lade nur mit dem Schlüssel aufgeht, ist der Karton der falsche, nicht die Theke. Ein Probedruck am Vormittag zeigt das früher als die nächste Stoßzeit.

Häufige Fragen

### 58 oder 80 mm — woran erkenne ich das?
Am Drucker oder an der Rolle, die heute schon drin liegt. Im Vergleich nennen K100, K200 und das 15,6-Zoll-Terminal 58 mm, T110, K200 Plus und T215K 80 mm. SumUp und Velosh nennen kein Maß. Eine zu breite Rolle passt nicht unter den Deckel, eine zu schmale sitzt lose.
Öffnet die Schublade über den Drucker oder über die Kasse?
Die Kasse löst aus, der Drucker gibt den Impuls an die Lade. Dafür hat der Drucker eine eigene Buchse, oft RJ11 oder RJ12. Die LAN-Buchse ist dafür die falsche Stelle. Ohne diesen Kick bleibt die Lade zu, auch wenn die Software „offen“ anzeigt.
Was bedeuten RJ11 und RJ12 praktisch?
Beides sind schmale Stecker, RJ12 meist mit sechs Kontakten, RJ11 oft mit weniger. Dass der Stecker hineinpasst, heißt nicht, dass der Impuls ankommt. Spannung und Belegung müssen zu Drucker und Lade passen. Die Listings hier nennen keine Voltzahl.
Warum bleibt die Lade zu, obwohl der Stecker sitzt?
Häufig steckt das Kabel in der Netzwerk- statt in der Kick-Buchse, oder 12 und 24 Volt sind gemischt. Auch ein Drucker, der den Bon nicht ausgibt, stößt die Lade oft nicht an. Erst Buchse, Breite und Spannung prüfen, dann einen Defekt annehmen.
Brauche ich einen Abschneider?
In der Stoßzeit angenehm, für kurze Thekenbons nicht zwingend. Er steht in diesen Komplettkassen nicht als eigenes Feld. Reißen an der Kante reicht, solange der Bon lesbar bleibt und niemand in der Schicht nach der Perforation sucht.
Wie viele Rollen sollte ich lagern?
Eine in der Kasse, eine griffbereit, ein kleiner Stapel für das Wochenende. Ein Jahreskarton altert durch Wärme und Licht und hilft nicht, wenn die Breite falsch war. Die SumUp-Kasse belegt keinen Drucker, dort planen Sie Papier und Gerät zusammen.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; Stand Oktober 2026.

  1. KassenSichV (abgerufen am 03.10.2026)
  2. BMF FAQ Belegausgabepflicht (abgerufen am 03.10.2026)
  3. BZSt DSFinV-K (abgerufen am 03.10.2026)
  4. USP Registrierkassenpflicht AT (abgerufen am 03.10.2026)
  5. RIS RKSV (abgerufen am 03.10.2026)
  6. BMF Handbuch Registrierkassen AT (abgerufen am 03.10.2026)
  7. Kassensichv.com (abgerufen am 03.10.2026)
  8. BMF Gesetzesvorhaben Kassenaufzeichnungen 2026 (abgerufen am 03.10.2026)