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LG UltraGear: Gaming-Linie, nicht ein Panel und nicht eine Hertz-Zahl

Aktualisiert: 11.10.2026

Im Shop steht UltraGear neben UltraFine und UltraWide, und die höchste Hertz-Zahl wirkt wie die Definition der Serie. LG UltraGear ist jedoch die Gaming-Linie, kein festes Panel und keine Garantie für 240 Hz an jeder Buchse. Im [LG-Monitor-Vergleich](/hub/computerbildschirme-zubehoer/lg-monitor) sehen Sie die konkreten Geräte; hier ordnen Sie Panel, Auflösung und Anschluss zur Grafikkarte. Ein OLED mit 240 Hz und ein IPS mit 200 Hz tragen denselben Namen und liefern ein anderes Bild. Kaufen Sie die Linie nach Spielstil und Rechner, nicht nach dem Wort UltraGear allein.

Im Shop steht UltraGear neben UltraFine und UltraWide, und die höchste Hertz-Zahl wirkt wie die Definition der Serie.

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Inhalt

Was UltraGear von den anderen Linien trennt

UltraGear zielt auf Bildrate, Adaptive Sync und kurze Reaktionszeiten. UltraFine steht eher für Schärfe, Farbe und den Arbeitsplatz, UltraWide für das Seitenverhältnis 21:9. Die Grenzen überlappen: Es gibt gekrümmte UltraGear-VA-Modelle mit enormer Fläche und UltraGear-IPS-Schirme, auf denen sich Text gut lesen lässt. Der Serienname sagt deshalb zuerst den Einsatz, nicht die Technik im Inneren. In der aktuellen Auswahl liegen drei Bauarten nebeneinander. Der 27GX704A-B.AEU ist ein 27-Zoll-WQHD-OLED mit 240 Hz. Der 27G61ZA-B ist ein 27-Zoll-IPS mit 200 Hz, matter Fläche und 110 Millimetern Höhenweg. Der 52G930B-B ist ein stark gekrümmter 52-Zoll-VA mit 5120 × 2160 Pixeln, 240 Hz und USB-C mit 90 Watt. Das sind Beispiele der Spannweite, keine Rangliste. Wer Bürofläche oder Kalibrierung sucht, ist in UltraFine oder in der LG-Monitor-Kaufberatung besser aufgehoben. Ein UltraGear ohne passende Buchse am Rechner bleibt ein langsames Bild mit teurem Gehäuse.

OLED, IPS oder VA unter demselben Namen

OLED schaltet Pixel einzeln, liefert sehr tiefes Schwarz und kurze GtG-Zeiten. Der 27GX704A-B.AEU nennt 0,03 ms GtG; das ist die Pixelreaktion, nicht die Verzögerung vom Klick bis zum Bild. DisplayHDR True Black 400 bezieht die niedrigen Schwarzwerte selbstleuchtender Panels ein und ist nicht dasselbe wie DisplayHDR 400 an einem LCD. Für dunkle Spiele und klare Kanten ist OLED die stärkste Stufe in der Linie. Statische Taskleisten und lange Desktop-Tage bleiben das Gegenargument; Pflege und Einbrennen gehören auf die Seite zum LG OLED Monitor. IPS bleibt die oft günstigere Wahl mit stabilen Blickwinkeln. Der 27G61ZA-B zeigt WQHD mit 200 Hz, matter Oberfläche und DisplayHDR 400. Text und Fenster wirken ruhig, Schwarz ist typischerweise grauer als bei OLED. Wer Spiel und Arbeit mischt, liegt hier häufiger richtig als beim kontraststärksten Panel. USB-C fehlt, und die volle Rate braucht die passende Leitung. VA sitzt dazwischen: höherer nativer Kontrast als IPS, häufig in großen Curved-Gehäusen. Der 52G930B-B kombiniert 1000R, 21:9 und 240 Hz mit USB-C. 240 Hz auf IPS und 240 Hz auf OLED sind deshalb nicht dasselbe Bild, auch wenn die Zahl identisch ist.

Bildwiederholrate nur mit Auflösung, GPU und Buchse

Die Hertz-Zahl ohne Kontext ist die häufigste Fehlentscheidung in dieser Linie. 240 Hz in WQHD auf 27 Zoll verlangen eine Grafikkarte, die das Spiel in diesem Modus füllt. Liefert die Karte 90 Bilder, sehen Sie 90 flüssige Bilder plus Sync, nicht 240. 4K oder 5K2K multiplizieren die Last; dann kann eine niedrigere Auflösung mit hoher Rate das nachvollziehbarere Ziel sein. Dual-Mode, wo angeboten, senkt die Auflösung, um eine noch höhere Rate freizugeben. Das ist kein dauerhafter Betrieb mit höchster Rate in voller Pixelzahl und kein Ersatz für eine stärkere GPU. Steht Dual-Mode nicht im Datenblatt, existiert er auf diesem Gerät nicht. Die Buchse kann die Zahl kappen, bevor die GPU an ihre Grenze kommt. HDMI 2.1 und DisplayPort 1.4 oder 2.1 tragen hohe Modi eher als HDMI 2.0. Welche Leitung Ihr Rechner wirklich hat, klären Sie unter LG-Monitor anschließen, nicht erst nach dem Auspacken.

Sync-Logos und Größe nach Spielstil

FreeSync Premium verlangt unter anderem mindestens 120 Hz bei Full HD und Low Framerate Compensation. G-SYNC Compatible ist eine NVIDIA-Freigabe und steht nicht automatisch hinter jedem FreeSync-Logo. Der 27GX704A-B.AEU nennt FreeSync Premium Pro und G-SYNC Compatible; der 27G61ZA-B FreeSync Premium. Beide zielen auf weniger Tearing, ersetzen aber nicht denselben Treiberhaken. AMD-Karten nutzen FreeSync direkt, NVIDIA-Karten die Compatible-Liste im Treiber. Zur Größe: 24 bis 27 Zoll bleiben für Shooter überschaubar, weil das Fadenkreuz im Blickfeld bleibt. Größere Diagonalen und 21:9 passen zu offenen Welten und Simulation, nicht zwingend zum engen Sichtfeld eines Wettkampftitels. Der 52-Zöller ist ein Möbelstück, kein zweiter 27-Zöller. Curved hilft, die Ränder näher heranzuholen, verlangt aber Abstand. DisplayHDR 400 am IPS beschreibt eine Helligkeitsklasse des LCD. True Black 400 am OLED beschreibt denselben Zahlenraum mit anderem Schwarz. Kaufen Sie das Logo nicht als Qualitätsstempel der ganzen UltraGear-Linie.

Häufige Fragen

Ist jeder UltraGear ein OLED?
Nein. Unter dem Namen liegen OLED-, IPS- und VA-Modelle. OLED steht für Kontrast und Reaktion, IPS für Blickwinkel und Alltagstext, VA oft für gekrümmte, kontrastreiche Fläche. Der Serienname allein legt das Panel nicht fest.
Was bringen 240 Hz, wenn die Grafikkarte weniger liefert?
Die Anzeige kann bis zur genannten Rate gehen, das Spiel liefert aber nur die gerenderten Bilder. Bei 90 fps sehen Sie 90 Bilder, flüssiger durch Sync, nicht 240. Die Reserve hilft bei Lastspitzen, ersetzt aber keine stärkere Karte.
Was ist Dual-Mode?
Ein Umschalter, der die Auflösung senkt, damit eine höhere Bildwiederholrate möglich wird. Er macht aus einem 4K-Schirm keinen Dauerbetrieb mit höchster Rate in voller Pixelzahl. Nutzen Sie ihn gezielt im Shooter und kehren Sie für den Desktop zur nativen Auflösung zurück.
FreeSync Premium oder G-SYNC Compatible: was brauche ich?
AMD-Grafikkarten arbeiten mit FreeSync, NVIDIA-Karten mit der Compatible-Freigabe. Premium setzt unter anderem 120 Hz bei Full HD und LFC voraus. Beide Logos können auf einem Gerät stehen, müssen es aber nicht; prüfen Sie das Datenblatt und den Treiber.
27 Zoll oder Ultrawide zum Spielen?
27 Zoll im Format 16:9 bleibt für Shooter übersichtlicher. 21:9 und große Curved-Flächen passen zu offenen Welten und Simulation, brauchen aber Tisch und Sitzabstand. Wählen Sie nach Sichtfeld, nicht nach der beeindruckendsten Diagonale.
Reicht ein IPS-UltraGear für Spiel und Text?
Häufig ja, wenn WQHD, matte Fläche und eine Rate um 120 bis 200 Hz zusammenkommen. OLED bleibt kontrastreicher, IPS unempfindlicher bei langen Fenstern. Für reines Office ohne Tempo ist UltraFine oft die ruhigere Linie.
Warum zeigt HDMI nicht die volle Rate?
Weil viele hohe Modi DisplayPort oder HDMI 2.1 brauchen. HDMI 2.0 begrenzt 1440p oft auf etwa 144 Hz. Wechseln Sie Port und Kabelversion, bevor Sie das Panel für langsam halten.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen zum Vergleich; zuletzt abgerufen am 10.10.2026.

  1. LG Monitor Lineup Guide (abgerufen am 10.10.2026)
  2. Coolblue, LG-Produktlinien (abgerufen am 10.10.2026)
  3. Delegierte Verordnung (EU) 2019/2013 (abgerufen am 10.10.2026)
  4. BAM zu (EU) 2019/2013 und 2019/2021 (abgerufen am 10.10.2026)
  5. VESA DisplayHDR (abgerufen am 10.10.2026)
  6. LG Newsroom, OLED-Garantie 24 Monate (abgerufen am 10.10.2026)
  7. ElektroG § 2 (abgerufen am 10.10.2026)
  8. Corsair zu FreeSync Premium und G-SYNC Compatible (abgerufen am 10.10.2026)