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A3 Scanner Flachbett oder Overhead: die Vorlage entscheidet

Aktualisiert: Oktober 2026

Auf dem Schreibtisch liegen ein gerollter Plan, den Sie glatt streichen können, und ein aufgeschlagenes Buch mit Wölbung zum Bund. Beide stehen im [Vergleich der A3-Scanner](/hub/drucken-scannen-kopieren/a3-scanner) nebeneinander, Flachbett und Kamera. Ein A3 Scanner Flachbett oder Overhead ist trotzdem keine Geschmacksfrage. Das plane, feine Blatt gehört aufs Glas, das gebundene, viele Seiten unter die Kamera. Die dpi-Zahlen der beiden Welten sind nicht austauschbar. Den Ablauf beim Buch und die Rechtsgrenze lesen Sie unter [Bücher scannen](/hub/drucken-scannen-kopieren/a3-scanner/sub/a3-scanner-buecher-scannen). Hier fällt die Bauart.

Auf dem Schreibtisch liegen ein gerollter Plan, den Sie glatt streichen können, und ein aufgeschlagenes Buch mit Wölbung zum Bund.

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Inhalt

Was auf dem Glas liegen muss

Ein CIS sitzt nah am Glas und hat kaum Tiefenschärfe. c't hat das 2019 an fünf A3-Flachbetten beschrieben. Was einen Millimeter Abstand hat, wird weich. Der Plustek OpticSlim 1180 ist so ein Gerät: CIS, 1.200 dpi, Fläche 297 × 431,8 mm, etwa acht Sekunden für A3 bei 300 dpi. Ein loses Blatt, das wirklich plan liegt, nutzt diese Auflösung. Ein Buch, das Sie in den Bund drücken, nutzt sie nicht. Der VIISAN VF3240 ist ebenfalls ein Flachbett, im Listing mit 2.400 dpi. Dieselbe Einordnung setzt WIA bei 600 dpi an ihr Ende. Vier Sekunden bei 200 dpi sind nicht die Zeit bei 1.200 dpi. Ein CCD verträgt etwas Abstand. Plustek empfiehlt ihn für Aquarell und Foto. Der OpticPro A320E gehört dazu. Das Marketing nennt 800 dpi und etwa 7,8 Sekunden bei 300 dpi, ein Datenblatt 1.600 dpi optisch. Beide Zahlen bleiben stehen. Leicht gewölbtes Papier hat hier eine Chance, die der CIS nicht hat.

Was die Kamera schont und was sie an Schärfe lässt

Overhead heißt: CMOS über der Matte, Aufnahme etwa eineinhalb bis zwei Sekunden, der Rücken bleibt zu. Das Band dieser Kameras liegt meist zwischen etwa 220 und 410 dpi. Der Aura Pro nennt etwa 240 dpi und glättet per Laser. Der Shine Ultra nennt auf A3 etwa 245 dpi und auf A4 etwa 340 dpi. Der ET24 Pro liegt bei etwa 320 dpi, der ET Max bei etwa 410 dpi. Sie kaufen Tempo und einen heilen Bund und akzeptieren das dpi-Band. 14 bis 24 Megapixel liegen auf A3 rechnerisch bei etwa 240 bis 320 dpi. Wenn das Listing nur Megapixel nennt, fehlt die Dichte auf dem Blatt. Eine 20-Megapixel-Kamera ist damit kein 1.200-dpi-Scanner. Laserlinien messen die Wölbung, die Software streckt. Nah am Bund bleibt oft eine Restunschärfe. Buchdicke ist nur die Weiche: ET bis 35 mm bei der A3-Doppelseite, Aura deutlich darunter, Shine bei etwa einem Zentimeter.

Software und Preisklasse folgen der Bauart

Kurvenglättung und Buchmodus stecken oft nur in der Hersteller-App. TWAIN öffnet Drittsoftware und holt die Laserlinie nicht automatisch nach. Wer den OpticSlim über TWAIN mit eigener Software fährt, scannt das plane Blatt. Wer den ET24 nur in einem Systemdialog öffnet, sieht die Wölbung. Eine einfache Dokumentenkamera liegt im Einstieg, ein CIS-Flachbett und ein einfacher Buchscanner in der Mitte, Premium mit HDMI und Laser darüber, CCD-Flachbetten oft noch höher. Eine unplausible Marktplatz-Zelle weit unter der Klasse ist kein Argument, die Bauart zu wechseln. Sie digitalisieren zweihundert Skriptseiten am Abend. Die Kamera ist nach gut einer halben Stunde durch, der Text ist lesbar, eine feine Fußnote am Bund ist weich. Dieselbe Fußnote auf dem CIS-Glas wäre schärfer, wenn die Seite plan läge. Die App hat die Kurve geglättet und keine 1.200 dpi nachgeliefert.

Eine Vorlage, eine Bauart

Ein loses, planes Blatt mit feiner Linie oder einem Foto gehört aufs Flachbett. 600 dpi für die Linie, 600 bis 1.200 dpi für die Fotobearbeitung stehen unter Pläne und Grafik. Der OpticSlim trägt das in der Mitte, der VF3240 ebenfalls, solange WIA nicht bei 600 dpi stehen bleibt. Der A320E ist die nähere Wahl, wenn Farbe und etwas Abstand zählen. Ein gebundenes Buch und viele Seiten gehören unter die Kamera. Sie akzeptieren etwa 240 bis 410 dpi. Aura und die ET-Serie glätten die Kurve, der Shine bleibt bei dünnen Heften. Ein leicht gewölbtes Aquarell gehört eher auf den CCD. Die Kamera kämpft mit Glanz und mit senkrechtem Licht. Die Reihenfolge aus Fläche, dpi und System steht in der Kaufberatung.

Häufige Fragen

Wann ist das Flachbett die schärfere Wahl, wann die Kamera?
Plan und fein, also Linie, Karte, Foto: Flachbett mit 600 bis 1.200 dpi. Gebunden und viele Seiten: Kamera, etwa eineinhalb bis zwei Sekunden, dpi meist zwischen 220 und 410. Die schärfere Wahl ist das Glas, die schonendere für den Rücken ist die Kamera. Beides zugleich liefert keines der Geräte in dieser Liste.
Was passiert, wenn ein Buch auf einem CIS-Glas nicht plan liegt?
Der Sensor hat kaum Tiefenschärfe. Der Bund wird weich, der Rücken leidet unter dem Druck. Eine einzelne angedrückte Seite kann gehen. Ein Kapitel, das sich wölbt, gehört unter die Kamera, wenn Sie etwa 240 bis 410 dpi statt 1.200 dpi auf dem Glas akzeptieren.
Ist CCD der Mittelweg für Aquarell und leicht gewölbte Vorlagen?
Ja, mit Einschränkung. Der CCD verträgt etwas Abstand, Plustek empfiehlt ihn für Aquarell und Foto. Der A320E nennt 800 dpi im Marketing und 1.600 dpi optisch in einem Datenblatt. Stark gebogene Buchseiten bleiben auch dort die Aufgabe der Kamera. Der CCD ist schwerer und lauter als ein flaches CIS-Gerät.
Warum ist eine 20-Megapixel-Kamera kein 1.200-dpi-Scanner?
Megapixel sind die Bildgröße, dpi die Dichte auf dem Blatt. 14 bis 24 Megapixel liegen auf A3 rechnerisch bei etwa 240 bis 320 dpi. 1.200 dpi eines CIS-Flachbetts sind eine andere Detailstufe. Die Pixelzahl der Gtremulent-Kameras wird hier nicht in eine eigene dpi-Zahl umgerechnet.
Wie stark unterscheiden sich die Zeiten?
Die Kamera braucht etwa eineinhalb bis zwei Sekunden pro Aufnahme. Der OpticSlim braucht etwa acht Sekunden für A3 bei 300 dpi, der A320E etwa 7,8 Sekunden bei 300 dpi im Marketing. Vier Sekunden beim VF3240 gelten für 200 dpi. Die schnelle Zeit der Kamera gilt nicht bei Flachbett-dpi.
Welche Vorlage gehört nicht in diese Entscheidung?
Alles ab A2, Rollen, fragile Lichtpausen in Menge und ein A4-Einzug. Ein Multifunktionsdrucker, der A3 druckt und A4 scannt, ist eine andere Kategorie. Die Bauartfrage hier gilt für ein planes A3-Blatt auf dem Glas oder eine Doppelseite unter der Kamera, nicht für eine Rolle.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Herstellerseiten, c’t 2019, § 53 UrhG und die GoBD-Änderung; zuletzt abgerufen am 10.10.2026.

  1. Plustek OpticSlim 1180 – Technische Daten (abgerufen am 10.10.2026)
  2. Plustek OpticPro A320E (abgerufen am 10.10.2026)
  3. Viisan VF3240 (abgerufen am 10.10.2026)
  4. CZUR Aura (abgerufen am 10.10.2026)
  5. CZUR ET-Serie (abgerufen am 10.10.2026)
  6. c’t/heise 2019: A3-Flachbettscanner (abgerufen am 10.10.2026)
  7. § 53 UrhG (abgerufen am 10.10.2026)
  8. GoBD-Änderung 14.07.2025 (abgerufen am 10.10.2026)