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Corsair Sabre v2 Pro: Ultralight oder Magnesium?

Aktualisiert: Oktober 2026

Zwei Mäuse heißen Corsair Sabre v2 Pro, beide funken, beide nutzen den Marksman-S-Sensor und beide bieten bis zu 8.000 Hz. Trotzdem sind sie nicht austauschbar. Die Ultralight setzt mit 36 g auf möglichst wenig Masse, während die Wireless MG eine 55,8 g schwere Magnesiumschale, eine Rechtshänderform und eine zusätzliche Taste mitbringt. Im [Corsair-Maus-Vergleich](/hub/eingabegeraete/corsair-maus) stehen beide neben den schwereren MMO- und Großhand-Modellen. Hier geht es nur um den FPS-Kompromiss aus Gewicht, Form, hoher Pollingrate und der jeweils daran gebundenen Akkulaufzeit.

Zwei Mäuse heißen Corsair Sabre v2 Pro, beide funken, beide nutzen den Marksman-S-Sensor und beide bieten bis zu 8.000 Hz. Trotzdem sind sie nicht austauschbar.

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Inhalt

Zwei Bauten, eine FPS-Rolle

Die Sabre v2 Pro Ultralight ist die radikal leichtere Variante. Ihr Listing nennt 36 g bei 11,9 × 6,3 cm, fünf Tasten und eine beidhändig ausgewiesene Form. Funkempfänger, USB-C-Kabel, Griffband und Ersatzgleiter liegen bei. Wer mit niedriger Empfindlichkeit große Mauswege macht, muss dadurch weniger Masse beschleunigen und wieder abbremsen. Die Sabre v2 Pro Wireless MG verwendet eine Magnesiumlegierung und kommt im Datenfeld auf 55,8 g. Corsair beschreibt das Modell andernorts gerundet mit etwa 56 g; beide Angaben meinen dieselbe Bauart und sollten nicht zu einem neuen Messwert vermischt werden. Das Gehäuse ist für Rechtshänder ausgewiesen und besitzt sechs statt fünf Tasten. Es bleibt leicht, fühlt sich aber nicht so kompromisslos massereduziert an wie die Ultralight. Beide Modelle tragen denselben Marksman-S-Sensor. Der Bereich reicht laut Recherche von 100 bis 33.000 dpi in 50er-Schritten, dazu kommen 750 IPS und 50 g als Sensorangaben. Diese Obergrenzen entscheiden nicht, welche Sabre besser zur Hand passt. Wenn Sie noch nicht sicher sind, ob eine leichte FPS-Schale überhaupt Ihre Rolle ist, hilft zuerst die Corsair Maus Kaufberatung.

Gewicht, Form und Tasten

Zwischen 36 und 55,8 g liegen knapp 20 g. Bei schnellen Richtungswechseln ist dieser Unterschied spürbarer als ein Sprung zwischen sehr hohen dpi-Obergrenzen. Die Ultralight priorisiert deshalb minimale Trägheit. Die Magnesium-Sabre tauscht einen Teil dieses Vorteils gegen Metallgehäuse, einen weiteren Taster und eine ausgeprägte Rechtshänderzuordnung. „Beidhändig“ bei der Ultralight bedeutet nicht automatisch, dass an beiden Seiten identische Daumentasten sitzen. Das Listing beschreibt die Grundform, keine doppelte Tastenleiste. Linkshänder sollten deshalb Bilder und Tastenposition prüfen. Rechtshänder können beide Modelle nutzen, müssen aber entscheiden, ob ihnen die symmetrischere 36-g-Form oder die auf rechts festgelegte Magnesiumform besser liegt. Der Lieferumfang ist bei beiden FPS-Modellen praxisnah. Griffband kann zusätzliche Haftung geben, Ersatzgleiter verlängern die Nutzbarkeit nach Verschleiß oder Umbau. Daraus folgt allerdings nicht, dass jede Corsair-Maus dieselben Beigaben erhält. Hinweise auf abplatzende Beschichtung tauchen in den ausgewerteten Rezensionen der Magnesium-Sabre wiederholt auf, ohne belastbare Quote. Das ist eine ehrliche Grenze des Materials, aber kein Beleg für einen allgemeinen Serienfehler.

8.000 Hz nur als Stufe

Beide Sabre-Varianten unterstützen eine kabellose Abfragerate bis 8.000 Hz. Nach Corsairs Rechnung entspricht das einem Intervall von 0,125 Millisekunden. Übliche 1.000 Hz melden einmal pro Millisekunde. Der Zahlenunterschied ist groß, doch die praktische Wirkung hängt von hoher Bildrate, Spielengine, Systemlatenz und CPU-Reserve ab. Nicht jeder Spieler wird deshalb einen klaren Unterschied wahrnehmen. Die hohe Rate ist eine zuschaltbare Stufe, kein sinnvoller Automatismus für jede Anwendung. Beginnen Sie mit 1.000 Hz und testen Sie dieselbe Spielsituation anschließend mit 4.000 oder 8.000 Hz. Wenn Frametimes unruhiger werden oder die CPU stärker belastet wird, ist die niedrigere Stufe der bessere Gesamtkompromiss. Eine Maus wird nicht unpräzise, nur weil sie bei 1.000 Hz läuft. Konfiguriert werden beide Modelle im Corsair Web Hub. Für die Ultralight war iCUE im Produkttext zunächst nur angekündigt. Wer bestehende Profile zwingend über iCUE verwalten will, sollte den aktuellen Support prüfen, statt eine inzwischen erfolgte Integration vorauszusetzen. Die konkreten dpi-Stufen und Tastenwege erklärt Corsair Maus einrichten.

Akku nur mit Bedingung

Bei der Ultralight nennt das Display bis zu 70 Stunden bei 1.000 Hz. Diese Zahl gilt nicht für 8.000 Hz. Eine abweichende Laufzeit aus einem Einzeltest wäre ebenfalls keine neue Herstellerspezifikation. Wer die höchste Pollingstufe nutzt, muss realistisch mit häufigeren Ladepausen rechnen, auch wenn für dieses Modell in der Recherche keine eigene 8-kHz-Herstellerzahl vorliegt. Für die Magnesium-Sabre sind die Bedingungen genauer aufgeschlüsselt. Über 2,4 GHz nennt Corsair bis zu 120 Stunden bei 1.000 Hz und 21 Stunden bei 8.000 Hz. Die zusätzliche Obergrenze von 170 Stunden gehört zum Bluetooth-Betrieb. Ein einzelnes Stundenfeld kann diese drei Modi nicht sauber abbilden; deshalb dürfen 170 Stunden nicht als Laufzeit für Gaming-Funk mit 8.000 Hz erscheinen. Damit ergibt sich eine klare Entscheidung. Wählen Sie die Ultralight, wenn jedes Gramm zählt, fünf Tasten genügen und die symmetrischere Form passt. Wählen Sie die Wireless MG, wenn Sie Magnesium, Rechtshänderform und sechs Tasten höher gewichten und den deutlichen Akkuabfall bei 8.000 Hz akzeptieren. Wer dagegen viele Daumentasten benötigt, sollte nicht eine Sabre aufrüsten, sondern die Corsair Scimitar als andere Rollenlösung ansehen.

Häufige Fragen

Wie viel wiegen die beiden Sabre-v2-Pro-Modelle?
Die Ultralight ist mit 36 g angegeben. Das Listing der Wireless MG nennt 55,8 g, während Corsair an anderer Stelle rund 56 g schreibt. Beide Magnesiumangaben sollten nicht als zwei unterschiedliche Versionen gelesen werden.
Sind beide Modelle beidhändig?
Nein. Die Ultralight ist im Datenfeld beidhändig ausgewiesen, die Magnesium-Sabre als Rechtshändermodell. Beidhändig garantiert bei der Ultralight keine spiegelgleichen Daumentasten auf beiden Seiten.
Haben beide Sabre 8.000 Hz?
Ja, beide bieten die hohe Rate als zuschaltbare Option. Sie muss nicht in jedem Spiel einen spürbaren Vorteil liefern und kann die CPU stärker belasten. 1.000 Hz bleibt ein sinnvoller Ausgangspunkt.
Wie lange hält der Akku bei 8.000 Hz?
Für die Magnesium-Sabre nennt Corsair 21 Stunden bei 8.000 Hz, gegenüber 120 Stunden bei 1.000 Hz über 2,4 GHz. Für die Ultralight sind 70 Stunden bei 1.000 Hz belegt, aber keine entsprechende 8-kHz-Herstellerzahl in den vorliegenden Daten.
Muss ich iCUE installieren?
Nein, der belegte Einstellweg ist der browserbasierte Web Hub. Bei der Ultralight war iCUE zunächst nur als kommende Unterstützung beschrieben. Prüfen Sie den aktuellen Stand, wenn Sie iCUE zwingend benötigen.
Welche Sabre ist die bessere Wahl?
Die Ultralight passt besser, wenn minimale Masse das Hauptziel ist. Die Wireless MG passt, wenn Sie eine Rechtshänderform, Magnesium und sechs Tasten bevorzugen. Die höhere Preisklasse der Magnesium-Version ersetzt keine Handprobe.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Herstellerseiten zu Sabre, 8 kHz, Linien, Griffen, CE und ElektroG; zuletzt abgerufen am 13.10.2026.

  1. Corsair – Sabre v2 Pro Wireless Magnesium (abgerufen am 13.10.2026)
  2. Corsair – Sabre v2 Pro Ultralight (abgerufen am 13.10.2026)
  3. Corsair – Sabre v2 Pro mit kabellosem 8 kHz (abgerufen am 13.10.2026)
  4. Corsair – Quick Start Sabre v2 Pro (abgerufen am 13.10.2026)
  5. Corsair – Jede Gaming-Maus erklärt (abgerufen am 13.10.2026)
  6. Corsair – Vergleichsseite Gaming-Mäuse (abgerufen am 13.10.2026)
  7. Corsair – Griffe: Fingerspitze, Palm, Klaue (abgerufen am 13.10.2026)
  8. EU-Kommission – CE-Kennzeichnung (abgerufen am 13.10.2026)
  9. Umweltbundesamt – Elektroaltgeräte (abgerufen am 13.10.2026)