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Parallelogramm-Sattelstütze einbauen: Markierung, Fett, Sag

Aktualisiert: Oktober 2026

Die neue Parallelogramm-Sattelstütze liegt auf der Werkbank, das alte Rohr ist schon draußen, und an der frischen Stütze stehen eine Minimum-Linie, eine Rasterung und eine Schraube, die nicht dieselbe Aufgabe haben. Wer die Markierung über dem Rahmen lässt, die Carbonpaste mit Fett verwechselt oder den Sag an der Neigungsschraube sucht, hat drei Fehler in einem Arbeitsschritt. Diese Anleitung trennt sie. Die Maße, die vor dem Kauf feststehen müssen, stehen in der Kaufberatung zur Parallelogramm-Sattelstütze. Die Listings selbst liegen auf der [Parallelogramm-Sattelstütze](/hub/fahrradsitze/parallelogramm-sattelstuetze).

Die neue Parallelogramm-Sattelstütze liegt auf der Werkbank, das alte Rohr ist schon draußen, und an der frischen Stütze stehen eine Minimum-Linie, eine Rasterung und eine Schraube, die nicht dieselbe Aufgabe haben.

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Markierung und Sitzrohr

Die by.schulz SEP.2 nennt 90 mm Mindesteinstecktiefe und die Markierung STOP MIN. INSERT. Diese Linie muss im Sitzrohr verschwinden. Gibt der Rahmen eine höhere Vorgabe vor, gilt die strengere, nicht ein Mittelwert. Die G.2-Montage sagt dasselbe andersherum: Das Rohr darf sich weder drehen noch rutschen. Eine selbst gefeilte Kerbe ersetzt die Werksmarkierung nicht. Beim Kürzen, nur beim Händler, bleiben mindestens 90 mm Restlänge. Die Nara-Anleitung von CONTEC sagt: Grate entfernen, Metall fetten, Carbon mit Montagepaste. Das ist ein Luft-Parallelogramm. Die Trennung Fett gegen Paste gilt für andere Stützen, die Newtonmeter dieser Anleitung nicht. Ein Beispiel: Sie fetten ein Carbon-Sitzrohr, weil die alte Aluminiumstütze Fett gesehen hat. Die Stütze rutscht bei der ersten Bordsteinkante, obwohl sie tief genug steckt. Paste gehört auf Carbon, Fett auf Metall.

Sattel klemmen

by.schulz klemmt nur ein gerades Sattelgestell. Ovalisierte Schienen gehören nicht in die Klemme. Die SEP.2 stellt 65 bis 80 Grad über die Feinverzahnung, nicht jeden Rahmen auf den Zehntelgrad. Die SP12 im Set zeigt dasselbe in den Rezensionen: Die Neigung läuft nur über ein Raster, an zwei Rädern steht die Nase eine Stufe zu hoch oder zu tief. Setzen Sie den Sattel zuerst waagerecht, wie die Nara-Anleitung es für ihren Sattel vormacht, und korrigieren Sie um eine Raste.

Vorspannung

Die Suntour-NCX-Anleitung setzt den Sag auf etwa ein Drittel des Federwegs. Am 50-mm-Weg sind das rund 17 mm, gemessen mit dem Gewicht in Fahrhaltung, nicht auf der Werkbank neben dem Rad. Der Inbus dafür hat 6 mm. An der Schraube müssen mindestens 10 mm Gewinde bleiben. Drehen Sie weiter, ist die Feder nicht weicher geworden, sondern die Schraube am Ende. Im Set sitzt die Schraube nicht überall gleich. Die GEWAGE mit 40 mm Federweg hat die Justierschraube unten. Dafür muss die Stütze aus dem Rahmen, der Sag ist also ein Aus- und Einbau, kein Dreh am Straßenrand. Die GEWAGE 4-Link GE-SP28 wirbt mit Knöpfen seitlich und oben, ohne Ausbau. Das gilt für dieses Listing, nicht für die 40-mm-Schwester. Ein Beispiel aus den Rezensionen zum NCX-Bundle: Eine mittlere Feder bis etwa 90 kg, ganz geöffnet, wird als passend beschrieben. Wer darunter noch härter liegt, bestellt laut denselben Texten eine andere Feder nach, eine Stimme nennt etwa 13 Euro, statt das Gewinde über die 10 mm hinaus zu drehen.

Quietschen oder Spiel

Trocken quietscht ein Gelenk, ausgeschlagen wackelt es. Die SP12 wird in einem Text nach etwa 1500 km wieder laut, die Anleitung verweist aufs Schmieren. Die CONTEC SP-060 knarzt in mehreren Berichten nach Tagen bis Wochen, Fett an den Lagern hilft nicht in jedem Fall. Schmieren ist dann der erste Schritt, nicht der Beweis, dass die Stütze in Ordnung ist. Hilft das Fett nicht und kommt seitliches Spiel dazu, ist das Lager das Thema, nicht eine trockene Buchse. Die KONG-Rezensionen im Set beschreiben genau diese zweite Stufe: Nach etwa 800 km und einem Jahr sind Lager der Querbolzen ausgeschlagen, die Stütze wackelt.

Häufige Fragen

Wie tief muss die Stütze im Rohr stecken?
Bei der by.schulz SEP.2 sind es 90 mm, die Markierung STOP MIN. INSERT verschwindet im Sitzrohr. Die G.2-Montage nennt beim Kürzen dieselbe Restlänge von mindestens 90 mm. Gibt der Rahmen eine höhere Einstecktiefe vor, gilt die höhere. Ein Mittelwert aus 90 mm und der Rahmenzahl ist keine Freigabe. Das Rohr darf sich danach weder drehen noch rutschen.
Fett oder Carbonpaste?
Metall wird gefettet, Carbon bekommt Montagepaste. So steht es in der Nara-Anleitung von CONTEC, zusammen mit dem Entfernen von Graten. Fett auf Carbon lässt die Stütze rutschen, Paste auf einem sauberen Metallrohr ist nicht die vorgesehene Paarung. Die Nara ist ein Luft-Parallelogramm. Die Trennung Fett und Paste übernehmen Sie, die 7 bis 9 Nm dieser Anleitung gelten für ihre Sattelschrauben und nicht automatisch für Ihre Rahmenklemme.
Wie stelle ich den Sag an der NCX ein?
Suntour setzt etwa ein Drittel des Wegs an, mit 6-mm-Inbus, und lässt mindestens 10 mm Gewinde stehen. Bei 50 mm Weg sind das rund 17 mm Einfederung mit Ihrem Gewicht in Fahrhaltung. Drehen über das Gewinde hinaus macht die Feder nicht weicher. Dauerschlag kann die Garantie kosten. Die GEWAGE mit 40 mm muss für die untere Schraube aus dem Rahmen. Die 4-Link wirbt damit, dass die Knöpfe ohne Ausbau reichen.
Warum steht die Sattelnase immer eine Raste daneben?
Weil viele Parallelogramm-Klemmen nur rasten, nicht stufenlos laufen. An der SP12 beschreiben Rezensionen genau das: an zwei Rädern entweder zu hoch oder zu tief. Die SEP.2 deckt 65 bis 80 Grad über die Feinverzahnung ab, auch das ist ein Raster. Eine halbe Stufe gibt es nicht. Waagerecht starten und um eine Raste korrigieren ist der vorgesehene Weg.
Darf ich das Rohr sägen?
Ein Suntour-Rohr, in dem die Feder sitzt, nicht. by.schulz lässt die G.2 kürzen, und zwar beim Händler, ohne eine selbst gemachte Kerbe als neue Markierung. Mindestens 90 mm müssen bleiben. Die SEP.2 arbeitet mit der vorhandenen Linie STOP MIN. INSERT.
Was tun, wenn es nach Wochen quietscht?
Zuerst schmieren, so wie die SP12-Anleitung es verlangt und wie CONTEC-Nutzer es an den Lagern versuchen. Ein Text zur SP12 nennt das Wiederkehren nach etwa 1500 km. Hilft Fett nicht, ist Quietschen noch kein Spiel. Kommt Wackeln dazu, wie bei der KONG nach etwa 800 km an den Querbolzen, ist das Lager ausgeschlagen.
Welches Drehmoment gilt?
Das der Anleitung zu Ihrem Teil und zu Ihrem Rahmen. CONTEC nennt für die Sattelschrauben der Nara 7 bis 9 Nm. Diese Zahl wandert nicht auf die Rahmenklemme einer NCX und nicht auf die SP-060. 12 Nm ist ein Beispiel aus einem anderen Manual, keine CONTEC-Sitzrohrklemme.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen zum Vergleich; zuletzt abgerufen am 10.10.2026.

  1. fahrrad-gesundheit.de: Parallelogramm-Sattelstützen im Test (abgerufen am 10.10.2026)
  2. bikesattel.de: Gefederte Sattelstützen im Test (abgerufen am 10.10.2026)
  3. bikesattel.de: Suntour NCX im Test (abgerufen am 10.10.2026)
  4. F.A.Z. Kaufkompass: Die beste gefederte Sattelstütze (abgerufen am 10.10.2026)
  5. DIN EN ISO 4210-9:2023 (abgerufen am 10.10.2026)
  6. DIN: Broschüre Genormte Fahrräder (abgerufen am 10.10.2026)
  7. by.schulz: G.2 ST Parallelogramm-Sattelstütze (abgerufen am 10.10.2026)
  8. SR Suntour: SP25-NCX (abgerufen am 10.10.2026)