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Parallelogramm oder Teleskop-Sattelstütze

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie haben zwei gefederte Stützen in der engsten Auswahl und behandeln sie als dieselbe Sache mit anderem Preis. Eine taucht in der Rohrachse ein, die andere schwingt nach hinten und unten. Dazu liegt oft noch eine absenkbare Stütze auf dem Tisch, die gar nicht federt, sondern den Sattel per Hebel senkt. Parallelogramm oder Teleskop-Sattelstütze ist eine Wahl der Bahn, bevor eine Marke fällt. Diese Seite trifft sie. Maße und Federbänder stehen in der Kaufberatung zur Parallelogramm-Sattelstütze. Die Modelle, die diese Bahn schon sind, liegen auf der [Parallelogramm-Sattelstütze](/hub/fahrradsitze/parallelogramm-sattelstuetze).

Sie haben zwei gefederte Stützen in der engsten Auswahl und behandeln sie als dieselbe Sache mit anderem Preis. Eine taucht in der Rohrachse ein, die andere schwingt nach hinten und unten.

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SR Suntour Suntour SR SP12

Alternative

SR Suntour Suntour SR SP12
7,0/1071,00–139,95 €
Inhalt

Zwei Bahnen

radfahren.de beschreibt das Hinterrad auf einer Kreisbahn. Ein Schlag von unten kommt nicht senkrecht durch das Sitzrohr, sondern entlang dieser Bahn. Das Parallelogramm folgt ihr nach hinten und unten. Das Teleskop sitzt schräg im Rohr und wird dabei verkantet, wenn die Führung das nicht auffängt. Nicht jede Teleskopstütze verkantet. Es sind die mit schwacher Führung, nicht die Bauart als solche. Kurbelix nennt für das Teleskop Reibung und ein höheres Losbrechmoment, für das Parallelogramm ein geringeres Losbrechmoment, kaum seitliches Spiel und dafür die Bewegung des Sattels nach hinten. bikesattel.de stellt die NCX gegen ein verkantendes Teleskop. Die F.A.Z. beschreibt das Parallelogramm als Federung nach unten und hinten.

Was das feinere Ansprechen kostet

Kurbelix nennt für das Parallelogramm mehr Gewicht und mehr Preis, dazu das Wippen nach hinten. radfahren.de ergänzt die höhere Aufbauhöhe und die klobigere Optik. Die Suntour SP25-NCX setzt 25 mm Setback, die Aufbauhöhe der NCX liegt um 110 bis 113 mm, der Thudbuster LT um 146 mm. Das feinere Losbrechmoment ist damit nicht umsonst. Sie sitzen höher, der Sattel wandert beim Einfedern nach hinten, und beim Treten kann die Stütze wippen, wenn der Weg lang und die Feder weich ist. Die F.A.Z. sieht dieses Wippen an der by.schulz G.2 LT stark und an der ST mit 30 mm geringer. Wer kleine Schläge will und beim Pedalieren ruhig bleiben muss, zahlt den Komfort mit weniger Weg, nicht mit einer noch längeren Bahn. Ein Beispiel aus dem Set, das nur Parallelogramme enthält: Rezensionen zur SP12 beschreiben die Schwingung nach hinten und einen stabileren Pedalabstand als bei einer zuvor gefahrenen axialen Federstütze.

Wann das Teleskop reicht

radfahren.de fasst das Teleskop als niedrig, leicht und günstig zusammen, mit dem Nachteil, dass sich die Sattelhöhe stark ändert. Kurbelix sieht die Reibung und das höhere Losbrechmoment. Wenn Ihre starre Stütze schon auf der Minimum-Markierung steht, frisst eine NCX mit etwa 110 mm Aufbauhöhe die Beinfreiheit. Dann ist das niedrigere Teleskop die passendere Bahn, auch wenn der erste Schlag gröber ankommt. Wenn das Budget unter dem Parallelogramm endet und das Rad vor allem glatten Asphalt sieht, reicht die günstige Teleskopstütze für einzelne Kanten. Die klare Empfehlung aus diesen Quellen: Das Parallelogramm, wenn noch Luft über der Minimum-Markierung ist und kleine Schläge mit geringem Losbrechmoment das eigentliche Problem sind. Das Teleskop, wenn Aufbauhöhe, Gewicht oder Preis die engere Grenze sind und Sie eine stärkere Höhenänderung des Sattels in Kauf nehmen. radsport-news hat in einem älteren Test die Preis-Leistung an einer Suntour SP12 festgemacht. Das ist ein Hinweis auf ein Parallelogramm zum damals genannten Preis, keine Regel, dass jede SP12 heute die Teleskopstütze schlägt.

Was hier nicht mitverglichen wird

Eine Dropper-Post senkt den Sattel per Hebel. Sie ist keine weichere Teleskopstütze und kein Parallelogramm mit extra Weg. Die WFS Flex External, eine absenkbare Stütze, ist aus diesem Set entfernt worden, ebenso die KLLJ, ein Luftdruck-Teleskop mit Hydraulikdämpfung. Eine Spiralfeder im Rohr ist automatisch ein Teleskop, nicht ein Parallelogramm. Die AARON Spring, eine solche Spiralfeder, ist ebenfalls entfernt und steht hier nur als Beispiel für die andere Bahn, nicht als Produkt der Vergleichstabelle.

Häufige Fragen

Was federt feiner an?
Das Parallelogramm, wenn das Losbrechmoment die Frage ist. Kurbelix, radsport-news und bikesattel.de beschreiben ein geringeres Losbrechmoment und weniger Reibung, weil die Rohre entlastet werden. radfahren.de bindet das an die Kreisbahn des Hinterrads. Das Teleskop kann ähnlich wirken, wenn die Führung stark ist. Bei schwacher Führung verkantet es, und der erste Millimeter braucht mehr Kraft.
Warum wippt das Parallelogramm nach hinten?
Weil es dem Stoß nach hinten und unten folgt, so die F.A.Z. und radsport-news. Dieselbe Bewegung, die die Reibung senkt, schiebt den Sattel zurück. Die SP25-NCX nennt 25 mm Setback. Im Set beschreiben SP12-Rezensionen die Schwingung nach hinten und zugleich einen stabileren Abstand zum Pedal als bei einer axialen Stütze. Die G.2 LT wippt in der F.A.Z. stark, die ST mit 30 mm weniger.
Ändert das Teleskop die Sattelhöhe stärker?
Ja, so radfahren.de. Das Teleskop taucht in der Rohrachse ein, der Sattel sinkt mit dem Federweg. Das Parallelogramm hält den Pedalabstand näher, weil es nach hinten ausweicht. Der nominelle Weg ist nur ein Anhalt, erinnert ElektroRad, weil die Bahn nicht der Packungsmillimeter ist.
Was ist leichter und niedriger?
Das Teleskop. radfahren.de nennt es niedrig, leicht und günstig, radfahren und Kurbelix sehen beim Parallelogramm mehr Aufbauhöhe, mehr Gewicht und mehr Preis. Die NCX liegt um 110 bis 113 mm Aufbauhöhe, der Thudbuster LT um 146 mm. Steht Ihre jetzige Stütze schon auf der Minimum-Markierung, ist die niedrigere Bauart diejenige, die noch eine Sattelhöhe lässt.
Ist eine Spiralfeder automatisch ein Parallelogramm?
Nein. Eine Spiralfeder im Rohr ist die Teleskopbahn. Die AARON Spring ist so eine Stütze und wurde aus dem Set genommen, weil der Produkttext kein Parallelogramm beschreibt. Sie darf nicht als Parallelogramm-Modell mitgelesen werden.
Ist eine Dropper-Post eine von beiden?
Nein. Sie senkt den Sattel, sie dämpft ihn nicht als dritte Feder. Die WFS Flex External ist aus dem Set entfernt, die KLLJ ebenfalls, Letztere als Luftdruck-Teleskop. Wer den Sattel in der Abfahrt absenken will, sucht eine andere Kategorie. Wer Schläge im Sitzen dämpfen will, bleibt bei Parallelogramm oder Teleskop.
Wann reicht das günstige Teleskop?
Wenn Aufbauhöhe, Gewicht oder Preis enger sind als der Wunsch nach geringem Losbrechmoment, und wenn der Untergrund einzelne Kanten hat statt dauerndes Kleinpflaster. radfahren.de nennt genau diese Vorteile: niedrig, leicht, günstig, bei stärkerer Höhenänderung. Das Parallelogramm bleibt die Wahl, sobald über der Minimum-Markierung noch Luft ist und kleine Schläge das eigentliche Ärgernis sind.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen zum Vergleich; zuletzt abgerufen am 10.10.2026.

  1. fahrrad-gesundheit.de: Parallelogramm-Sattelstützen im Test (abgerufen am 10.10.2026)
  2. bikesattel.de: Gefederte Sattelstützen im Test (abgerufen am 10.10.2026)
  3. bikesattel.de: Suntour NCX im Test (abgerufen am 10.10.2026)
  4. F.A.Z. Kaufkompass: Die beste gefederte Sattelstütze (abgerufen am 10.10.2026)
  5. DIN EN ISO 4210-9:2023 (abgerufen am 10.10.2026)
  6. DIN: Broschüre Genormte Fahrräder (abgerufen am 10.10.2026)
  7. by.schulz: G.2 ST Parallelogramm-Sattelstütze (abgerufen am 10.10.2026)
  8. SR Suntour: SP25-NCX (abgerufen am 10.10.2026)