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SD-Karte 4K: wann V30 reicht und wann nicht

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie stellen den Wahlhebel auf 4K, die Karte steckt, und die Packung trägt dasselbe Wort. Eine SD-Karte für 4K ist damit noch nicht bestimmt. 4K ist eine Auflösung, keine Geschwindigkeitsklasse. Die Kamera prüft die Bitrate des Modus und das Logo aus dem Handbuch. Reicht die Mindest-Schreibrate nicht, bricht die Aufnahme ab oder der Modus lässt sich nicht wählen, auch bei 170 MB/s auf der Packung. Die Zeilen stehen in der [Vergleichstabelle der SD-Karten](/hub/festplatten-speicherkarten/sd-karte). Hier zählt das Logo im Handbuch, nicht das Wort auf dem Karton.

Sie stellen den Wahlhebel auf 4K, die Karte steckt, und die Packung trägt dasselbe Wort. Eine SD-Karte für 4K ist damit noch nicht bestimmt. 4K ist eine Auflösung, keine Geschwindigkeitsklasse.

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Inhalt

Bitrate durch acht

Die Angabe im Menü steht meist in Megabit pro Sekunde, die Klasse in Megabyte. Geteilt durch acht wird aus der Bitrate die Schreiblast. 100 Mbit/s sind 12,5 MB/s. 200 Mbit/s sind 25 MB/s. Beides liegt unter den 30 MB/s, die V30 als Minimum zusichert. 400 Mbit/s sind 50 MB/s und liegen über V30. Eine V30-Karte ist für diese Last von der Klasse her nicht mehr die passende Untergrenze. Die Rechnung ist Arithmetik, keine Freigabe. Codec und Ton können über der nackten Videobitrate liegen. Wer nur teilt und dann jedes 4K30 mit V30 für frei erklärt, überliest das Handbuch. V60 und V90 gibt es normgerecht erst ab UHS-II. Die zweite Pinreihe steht bei UHS-I oder UHS-II.

Ein Body ist kein Gesetz

Die Fujifilm X-T5 nennt ihre Schwellen öffentlich, als Beispiel, nicht als Maß für jede Marke. 100 oder 200 Mbit/s wollen dort U3 oder V30. 360 Mbit/s wollen V60. 360 geteilt durch acht sind 45 MB/s, also über V30 und unter V60. Eine andere Kamera kann bei 150 Mbit/s schon V60 verlangen. Im Set tragen drei Karten V30. Die Extreme mit 64 GB hat V30 und U3 im technischen Feld, Schreiben 80 MB/s. Die PRO mit 64 GB nennt V30 in Titel und Bullet, Schreiben 90 MB/s. Die PRO mit 128 GB nennt V30 im Listing, Schreiben 140 MB/s, bei einer Herstellerfußnote auf 90 MB/s für 64 bis 128 GB. Alle drei bleiben UHS-I. Die Ultra fällt heraus: V10 und Full HD. Die Intenso hat keine Video-Klasse. Welche Zeile zu welchem Job gehört, ordnet die beste SD-Karte.

Wenn die Aufnahme stoppt

Stoppt die Aufnahme, prüfen Sie zuerst die Klasse gegen den Modus, nicht die Leserate. Ein voller Puffer erzeugt dasselbe Gefühl: die Kamera schreibt schneller, als die Karte dauerhaft annimmt. Das beweist keinen Defekt. Eine V10-Karte in einem V30-Modus produziert genau dieses Bild. Sichern Sie die Aufnahmen und formatieren Sie in der Kamera. Formatieren macht aus V10 kein V30. Bleibt die Meldung, und das Handbuch nennt V60 oder V90, ist die Karte aus diesem Set am Ende. Eine Extreme mit 170 MB/s erfüllt ein V60-Logo nicht. Solange der Modus bei V30 bleibt, wählen Sie eine der drei Zeilen mit diesem Logo und behandeln Sie die Leserate als Transferwert.

Häufige Fragen

Reicht V30 für 4K?
Für moderates 4K oft ja, für jedes 4K nein. V30 sichert mindestens 30 MB/s zu. 100 Mbit/s sind 12,5 MB/s, 200 Mbit/s sind 25 MB/s, 400 Mbit/s sind 50 MB/s. Ob die Kamera den Modus mit V30 freigibt, steht im Handbuch. Manche Bodies wollen bei 60 Bildern oder 10 Bit bereits V60 oder V90.
Was ist mit 4K und 60 Bildern?
60 Bilder heben die Bitrate gegenüber 4K30 oft in den Bereich, in dem Handbücher V60 nennen. Eine V30-Karte kann dabei zu langsam sein. Die Fujifilm X-T5 will bei 360 Mbit/s V60. In diesem Set gibt es keine V60-Karte.
Meine Karte hat 170 MB/s und die Kamera meckert trotzdem.
Die 170 MB/s sind eine Leserate für einen passenden Leser, nicht das Logo, das der Body sucht. UHS-I endet im Schacht bei 104 MB/s. Verlangt der Modus V60 oder V90, fehlt das Logo, auch bei einer großen Zahl. Die Extreme listet 170 MB/s und V30.
Bricht die Aufnahme ab oder wird nur der Puffer voll?
Beides fühlt sich ähnlich an. Ist die Karte langsamer als die Bitrate, läuft der Puffer voll und die Aufnahme stoppt. Wechseln Sie testweise in einen Modus mit niedrigerer Bitrate. Läuft der, liegt es an der Klasse, nicht am Slot.
Welche Karte aus dem Vergleich trägt überhaupt V30?
Drei. Die Extreme mit 64 GB führt V30 und U3 im technischen Feld. Die PRO mit 64 GB nennt V30 in Titel und Bullet. Die PRO mit 128 GB nennt V30 im Listing. Die Ultra ist V10. Die Intenso hat keine Video-Klasse. Alle drei V30-Karten bleiben auf UHS-I.
Brauche ich für 4K automatisch UHS-II?
Nein. V30 ist auf UHS-I erlaubt. Moderates 4K mit 100 oder 200 Mbit/s liegt rechnerisch unter 30 MB/s. UHS-II wird nötig, wenn das Handbuch V60 oder V90 nennt oder die Bitrate über die 30 MB/s von V30 steigt.
Hilft Formatieren, wenn „zu langsam“ kommt?
Als erster Schritt ja, als Heilung einer falschen Klasse nein. Sichern Sie die Aufnahmen und formatieren Sie in der Kamera. Aus V10 wird dadurch kein V30. Bleibt die Meldung im hohen Modus und verschwindet im niedrigen, ist die Klasse der Grund.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 12.10.2026.

  1. SD Association – Video Speed Class (abgerufen am 12.10.2026)
  2. SD Association – Bus Speed (abgerufen am 12.10.2026)
  3. SD Association – Capacity (SD/SDHC/SDXC/SDUC) (abgerufen am 12.10.2026)
  4. Samsung Support – SD/SDHC/SDXC (abgerufen am 12.10.2026)
  5. SanDisk Support – Kompatibilität (abgerufen am 12.10.2026)
  6. Sony – Speicherkarten-Leitfaden (abgerufen am 12.10.2026)
  7. heise – Gefälschte USB-Sticks und SD-Karten (abgerufen am 12.10.2026)