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SD-Karte kaufen: Slot, Klasse, dann die Gigabyte

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie haben die Kamera auf dem Tisch, der Shop mischt Vollformatkarten mit microSD, und die größte Zahl auf der Packung ist eine Leserate. Wenn Sie eine SD-Karte kaufen, entscheidet nicht diese Zahl, sondern die Reihenfolge. Zuerst muss der Steckplatz die Familie können, dann die Klasse zum Modus passen, dann die Kapazität, und erst danach der Bus. Liegt das Logo im Handbuch falsch, erkennt das Gerät die Karte nicht. Die fünf Karten stehen in der [Vergleichstabelle der SD-Karten](/hub/festplatten-speicherkarten/sd-karte). Diese Seite klärt die Reihenfolge vor dem Kauf.

Sie haben die Kamera auf dem Tisch, der Shop mischt Vollformatkarten mit microSD, und die größte Zahl auf der Packung ist eine Leserate.

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Inhalt

Erst der Steckplatz

Das Handbuch schlägt die Shop-Kategorie. SD bis 2 GB spielt beim Neukauf kaum eine Rolle. SDHC deckt mehr als 2 GB bis 32 GB ab und nutzt FAT32. SDXC beginnt darüber, nutzt exFAT und ist im Alltag die Karte ab 64 GB, spezifiziert bis 2 TB. Ein SDXC-Gerät nimmt SD, SDHC und SDXC. Ein SDHC-Gerät nimmt keine SDXC-Karte: sie wird nicht erkannt, nicht langsam, sondern gar nicht. Das ist der teuerste Fehlkauf, noch vor einer zu niedrigen Klasse. Im Set ist die Intenso eine SDHC mit 32 GB und Klasse 10. Die vier SanDisk-Karten sind SDXC mit 64 oder 128 GB. Eine ältere Kompaktkamera, in deren Handbuch nur SDHC steht, kann die 128-GB-Karte nicht einfach schlucken. Samsung trennt FAT32 gegen exFAT. Eine microSD mit Adapter ist eine andere Bauform. Danach folgt die Schreibklasse, nicht die Leserate.

Dann die Mindest-Schreibrate

Die Klasse ist eine Untergrenze beim Schreiben, keine Höchstgeschwindigkeit. Klasse 10, U1 und V10 bedeuten mindestens 10 MB/s. U3 und V30 bedeuten mindestens 30 MB/s. Das Wort 4K auf der Verpackung ersetzt keines dieser Logos. Full HD auf einer Kompaktkamera kommt mit V10 oder Klasse 10 oft aus. Ein Modus, der U3 oder V30 verlangt, verweigert die Aufnahme mit einer reinen Class-10-Karte, auch wenn die Leserate hoch aussieht. Die Fujifilm X-T5 ist ein Beispiel und kein Gesetz für jeden Body: 100 oder 200 Mbit/s wollen dort U3 oder V30, 360 Mbit/s wollen V60. V60 und V90 sind auf UHS-I normgerecht nicht zu Hause. Im Set trägt die Ultra V10 und U1 und ist für Full HD ausgewiesen. Extreme und beide PRO-Karten tragen V30. Die Intenso trägt keine Video-Klasse. Liegt Ihr Modus bei 30 MB/s Daueraufnahme, ist die Ultra die falsche Zeile. Die Logos lesen Sie unter SD-Karte Geschwindigkeit.

Wie viel GB ohne Foto-Rechenschieber

Über 32 GB wechselt die Familie. 64 und 128 GB sind die übliche Mitte für Fotos plus gemäßigtes 4K. 32 GB bleiben die SDHC-Grenze und reichen eher für JPEG, bei RAW werden sie eng. RAW braucht mehr Platz als JPEG, die Video-Bitrate frisst ihn schneller. Eine zweite Karte ist die bessere Reserve als eine einzelne, die Sie bis zum letzten Gigabyte füllen. Zeigt der Rechner bei 64 GB etwa 59 GB, ist das die Umrechnung in Gibibyte und kein Beweis einer Fälschung. Formatieren Sie in der Kamera. Der Schreibschutzschalter sitzt nur am Vollformat. Im Set bleiben 128 GB der größeren PRO, 64 GB bei Ultra, Extreme und der kleineren PRO, 32 GB bei der Intenso.

Vier Schritte bis zur Tabelle

1. Lesen Sie im Handbuch, ob der Slot SDHC oder SDXC spricht, und legen Sie die andere Familie weg. 2. Nehmen Sie die Klasse aus dem Modus: V10 oder Klasse 10 für Full HD, V30 oder U3 für moderates 4K, V60 oder V90 nur wenn der Modus sie nennt. 3. Wählen Sie 32 GB nur an einem SDHC-Gerät, sonst 64 oder 128 GB, und werten Sie die kleinere Anzeige am Rechner nicht als Defekt. 4. Vergleichen Sie Schreibfeld, Bus und Garantiezeile, nicht die höchste Leserate. Die Tabelle krönt keine Karte für jeden Modus. Die Preisklasse staffelt sich: SDHC Class 10 im Einstieg, UHS-I mit V30 und 64 bis 128 GB in der Mitte, UHS-II mit V60 oder V90 im Premium. Wann 4K auf der Packung nicht reicht, klärt die SD-Karte für 4K. Die zweite Pinreihe steht bei UHS-I oder UHS-II.

Häufige Fragen

SDHC oder SDXC für meine Kamera?
Maßgeblich ist das Logo im Handbuch. SDHC endet bei 32 GB und nutzt FAT32, SDXC beginnt bei 64 GB und nutzt exFAT. Ein SDXC-Body nimmt die kleinere Familie noch an. Ein SDHC-Body erkennt eine SDXC-Karte nicht. Im Set ist nur die Intenso mit 32 GB eine SDHC. Die vier SanDisk-Karten sind SDXC.
Reichen 32 GB oder brauche ich 64 oder 128 GB?
32 GB bleiben die SDHC-Grenze und reichen eher für JPEG auf einer Kompaktkamera. 64 und 128 GB sind die übliche Mitte für Foto plus gemäßigtes 4K, wenn der Body SDXC spricht. RAW und eine hohe Video-Bitrate leeren 32 GB schnell. Eine zweite Karte ist praktischer als eine einzelne bis zum Anschlag.
Class 10 oder V30?
Klasse 10, U1 und V10 garantieren mindestens 10 MB/s Schreiben. U3 und V30 garantieren mindestens 30 MB/s. Full HD liegt oft bei der unteren Stufe, moderates 4K in vielen Handbüchern bei U3 oder V30. Die Ultra im Set ist V10, Extreme und die PRO-Karten tragen V30, die Intenso bleibt bei Klasse 10 ohne Video-Logo.
Warum zeigt der Rechner weniger Gigabyte?
Eine 64-GB-Karte zeigt oft etwa 59 GB, rechnerisch rund 59,6 GiB. Das ist die Umrechnung von dezimalen Gigabyte, kein Nachweis einer Fälschung. Erst ein Schreibtest weit unter der Nennkapazität ist ein Warnzeichen. Formatieren Sie danach in der Kamera.
In der Kamera oder am PC formatieren?
Formatieren Sie in der Kamera. Der Body legt FAT32 auf SDHC und exFAT auf SDXC an. Ein falsches Format am PC macht die Karte für genau dieses Gerät unlesbar. Sichern Sie vorher, was noch auf der Karte liegt. Der Schreibschutzschalter am Vollformat ist die erste Prüfung, wenn gar nichts mehr geschrieben wird.
Ist eine microSD mit Adapter dieselbe Karte?
Nein. microSD ist eine andere Bauform, auch wenn ein Adapter in den SD-Schacht passt. Dieser Vergleich bleibt beim Vollformat mit Schreibschutzschalter. Der Adapter umgeht weder SDHC gegen SDXC noch die Klasse aus dem Handbuch.
Was ist wichtiger, die Leserate oder die Klasse?
Beim Filmen zählt die Mindest-Schreibrate, also die Klasse. Die große Leserate ist ein „bis“-Wert für einen passenden Leser. Im UHS-I-Schacht endet der Bus bei 104 MB/s.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 12.10.2026.

  1. SD Association – Video Speed Class (abgerufen am 12.10.2026)
  2. SD Association – Bus Speed (abgerufen am 12.10.2026)
  3. SD Association – Capacity (SD/SDHC/SDXC/SDUC) (abgerufen am 12.10.2026)
  4. Samsung Support – SD/SDHC/SDXC (abgerufen am 12.10.2026)
  5. SanDisk Support – Kompatibilität (abgerufen am 12.10.2026)
  6. Sony – Speicherkarten-Leitfaden (abgerufen am 12.10.2026)
  7. heise – Gefälschte USB-Sticks und SD-Karten (abgerufen am 12.10.2026)