Unabhängiger Vergleich, ggf. Vergütung durch Shop-Links. Mehr Infos

Kaltschaummatratze Härtegrad: die eigene Spanne

Aktualisiert: 13.10.2026

Sie kennen Ihr Gewicht und die Lage, und zwischen H2, H3 und H4 wirkt H3 wie die normale Stufe. Der Härtegrad einer Kaltschaummatratze ist die Gewichtstabelle dieses Herstellers, verschoben um die Liegeposition, und keine Norm. Dieselbe Zahl ist bei der nächsten Marke eine andere Festigkeit. Die Listings mit einer oder zwei Stufen sehen Sie im [Vergleich Kaltschaummatratze](/hub/matratzen/kaltschaummatratze). Wie Dichte und Höhe in die Kaufreihenfolge gehören, steht in der [Kaufberatung](/hub/matratzen/kaltschaummatratze/sub/kaltschaummatratze-kaufberatung). Hier bleibt nur die Stufe.

Sie kennen Ihr Gewicht und die Lage, und zwischen H2, H3 und H4 wirkt H3 wie die normale Stufe.

Unsere Top-Empfehlungen

Inhalt

Was der Härtegrad nicht ist

DIN EN 1957 ermittelt eine Liegehärte und ausdrücklich kein Komfort- und kein Qualitätsurteil. Wasserbetten, Luftbetten und Kinderbetten sind von dieser Norm ausgenommen. Die Handelsstufe H leitet der Hersteller aus der Messung ab oder setzt sie selbst. Gemessen wird in Anlehnung an die Norm, die Stufe danach legt jeder selbst fest. Eine Skala von 1 bis 10 aus dem Prüfverfahren ist nicht H1 bis H4. Der Matratzenverband hat keine einheitliche Skala durchgesetzt, die Sie im Shop ablesen könnten. Deshalb dürfen Sie Tabellen nicht addieren. Ravensberger, Pahl und eine Seitenschläfer-Orientierung nennen für H3 unterschiedliche Bänder. Keine gilt, sobald Ihr Listing eine eigene Spanne druckt. Das Raumgewicht ist eine andere Zahl und entscheidet nicht, welcher Buchstabe auf dem Bezug steht.

Gewicht als erste Orientierung

Eine Herstellertabelle, die von Ravensberger öffentlich erklärt wird, setzt H2 etwa auf 45 bis 80 kg, H3 etwa auf 80 bis 110 kg und H4 etwa auf 110 bis 130 kg. Dieselbe Quelle sagt, die Stufen seien nicht genormt. Pahl staffelt bis 60 kg auf H1 oder H2, 60 bis 80 kg auf H2, 80 bis 110 kg auf H3 und darüber auf H4. sleep-magazine zeigt eine dritte Lesart: bis 80 kg H2, 80 bis 100 kg H3, ab 100 kg H4 nur mit Schulterzone. Drei Tabellen auf einer Suche, keine davon ist Ihr Etikett. Nehmen Sie die Spanne, die im Listing steht. Ein Bullet kann H3 auf 80 bis 120 kg legen, während ein Nutzlastfeld 130 kg nennt. Das sind zwei Lasten in einer Datei. An der Grenze zwischen zwei Bändern lesen Sie beide Enden, statt den vertrauteren Buchstaben zu nehmen. Fester ist dabei nicht die bessere Matratze. Ein zu fester Kern für ein leichtes Körpergewicht stützt nicht mehr, er drückt.

Lage verschiebt die Stufe

In Seitenlage muss die Schulter nachgeben, sonst bleibt sie oben und der Nacken knickt. Zu fest an Schulter und Hüfte ist der häufige Fehler, wenn die Stufe nur zum Gewicht gewählt wurde. Zu weich lässt das Becken durchhängen. An der Grenze liegt für Seitenschläfer die weichere Stufe näher, nicht grundsätzlich und nicht für jede Marke. Bauchschläfer schieben Pahl und ähnliche Ratgeber eher eine Stufe fester, damit das Becken nicht einsinkt. Dieselbe ausgelobte H3 beschreiben Rezensionen als zu hart an der Schulter und als zu weich. Eine leichte Seitenschläferin kann auf einer Kinderstufe, die als weich verkauft wird, dennoch Nackenbeschwerden beschreiben. Das Festigkeitsfeld daneben kann Medium sagen, während der Titel H1/H2 sagt. Schwitzen lösen Sie mit einer weicheren Stufe nicht. Wärme und Luft hängen an der Bauart und am Rost. Das gehört auf die Seite Kaltschaum oder Taschenfederkern.

Eine Stufe oder zwei Seiten

Eine Wendematratze mit H3 und H4 gibt Ihnen pro Nacht eine Seite, nicht beide zugleich. Sie wenden, Sie liegen nicht auf einem Mittelwert. In den Listings ist oft nicht markiert, welche Seite welche Stufe ist. Glatt und geriffelt ist eine Beschreibung der Oberfläche, keine Beschriftung. Wer die feste Seite sucht und die weichere erwischt, liest danach die ganze Matratze als zu weich, obwohl die zweite Seite noch nicht belegt ist. Zwei Härten helfen an der Grenze, wenn Sie zwischen H3 und H4 stehen und das Wenden in Kauf nehmen. Sie helfen nicht, wenn keine Seite gekennzeichnet ist. Eine einzelne H3 mit einer gedruckten Gewichtsspanne ist dann ehrlicher als zwei Buchstaben ohne Seite. Ob ein Listing die Zahlen überhaupt nennt, die eine Stufe glaubwürdig machen, sehen Sie bei der besten Kaltschaummatratze.

Häufige Fragen

Welcher Härtegrad passt zu meinem Gewicht?
Der aus der Tabelle des Herstellers, dessen Matratze Sie kaufen. Als Orientierung nennt Ravensberger H2 etwa 45 bis 80 kg, H3 etwa 80 bis 110 kg und H4 etwa 110 bis 130 kg. Pahl und Seitenschläfer-Seiten setzen die Schnitte anders. Steht in Ihrem Listing eine Spanne, gilt die. Steht keine, ist der Buchstabe allein keine Passung.
Ist H3 bei jeder Marke gleich fest?
H3 ist nicht genormt. Eine Marke legt H3 eng aus, eine andere viel breiter, und Stiftung Warentest findet die deklarierte Härte oft abweichend von der Messung. Dieselbe H3 kann in Rezensionen hart und weich heißen, weil Gewicht und Lage nicht dieselben sind. Sie vergleichen Bänder nur innerhalb einer Tabelle.
Soll ein Seitenschläfer eine Stufe weicher nehmen?
An der Grenze eher ja, nicht grundsätzlich. Zu fest hält die Schulter oben und drückt an der Hüfte. Zu weich lässt das Becken durchhängen. Liegt Ihr Gewicht klar in der Mitte eines Bandes, bleibt die Stufe dieses Bandes. Die weichere Stufe ist ein Verschieben, kein eigener Härtegrad für alle Seitenschläfer.
Was ist mit Bauchschläfern?
Bauchlage verträgt eher die festere Nachbarstufe, damit das Becken nicht einsinkt. Das ist dieselbe Logik wie bei der Seite, nur in die andere Richtung, und ebenfalls eine Orientierung von Händlern, keine Norm. Ein zu fester Kern drückt auch in Bauchlage. Die Spanne im Listing bleibt die erste Zahl.
Was bringt eine Wendematratze mit zwei Härten?
Pro Nacht eine Seite. Sie können an der Grenze zwischen zwei Stufen wechseln, ohne eine zweite Matratze zu kaufen. Welche Seite H3 und welche H4 ist, steht oft nicht auf dem Bezug. Dann probieren Sie beide, und ein weiches Gefühl in der ersten Nacht ist noch nicht das Urteil über die feste Seite.
Warum fühlt sich dieselbe H3 hart und weich an?
Weil die Stufe nicht genormt ist und die Körpergewichte in den Berichten auseinanderliegen. Ein Text mit passendem Gewicht und Rückenlage beschreibt Stützung, ein leichterer Seitenschläfer Druck an der Schulter, ein schwererer ein Durchhängen. Der häufigere Satz und der Gegensatz bleiben beide stehen. Ein Mittelwert daraus ist keine neue H3.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; übernommen am 13.10.2026.

  1. OEKO-TEX STANDARD 100 (abgerufen am 13.10.2026)
  2. EUROPUR CertiPUR (abgerufen am 13.10.2026)
  3. DIN EN 1957:2013-01 (abgerufen am 13.10.2026)
  4. Stiftung Warentest, Matratzen im Test (abgerufen am 13.10.2026)
  5. n-tv zum Warentest 2024 (abgerufen am 13.10.2026)
  6. AAK, Schlafbereich und Hausstaubmilben (abgerufen am 13.10.2026)
  7. BAUR, Raumgewicht (abgerufen am 13.10.2026)
  8. Ravensberger Härtegrad-Ratgeber (abgerufen am 13.10.2026)