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Motoröl 0W-30 Freigabe: was auf dem Kanister gelten muss

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie haben das Handbuch aufgeschlagen, die Zeile am Öldeckel gelesen und stehen vor mehreren Kanistern, die alle 0W-30 tragen. Die Motoröl 0W-30 Freigabe ist die gedruckte Nummer, die zu diesem Motor gehört. Die SAE-Klasse beschreibt das Fließverhalten, die 0 bei Kälte und die 30 im warmen Fenster. Ob das Öl aschearm ist und ob Volkswagen, PSA, Ford, BMW oder Volvo die Formel geprüft hat, steht in einer eigenen Zeile. „Entspricht“ und „empfohlen“ ersetzen diese Zeile nicht. Auf der [Vergleichsseite Motoröl 0W-30](/hub/motorpflege/motoroel-0w30) liegen die Gebinde dieses Sortiments nebeneinander. Hier ordnen Sie die Nummer dem Lager zu. Die Reihenfolge der Kriterien steht in der [Kaufberatung Motoröl 0W-30](/hub/motorpflege/motoroel-0w30/sub/motoroel-0w30-kaufberatung).

Sie haben das Handbuch aufgeschlagen, die Zeile am Öldeckel gelesen und stehen vor mehreren Kanistern, die alle 0W-30 tragen. Die Motoröl 0W-30 Freigabe ist die gedruckte Nummer, die zu diesem Motor gehört.

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Inhalt

Vier Lager unter einer Viskosität

Unter dem Aufdruck 0W-30 liegen vier ACEA-Lager, die sich in Asche und im Schmierfilm bei 150 °C unterscheiden. ACEA C3 ist mid-SAPS mit einer HTHS-Untergrenze von 3,5 mPa·s und einer Sulfatasche von höchstens etwa 0,8 Prozent. ACEA C2 ist ebenfalls mid-SAPS, bleibt bei derselben Aschegrenze und setzt die HTHS schon ab 2,9 mPa·s an, oft um 3,0. C3 ist kein stiller Ersatz, wenn das Heft die niedrigere HTHS-Klasse verlangt. ACEA A5/B5 und A7/B7 sind High-SAPS im Fenster 2,9 bis 3,5 mPa·s. A7/B7 ergänzt den Schutz gegen Frühzündung bei niedriger Drehzahl und gegen Ablagerungen am Turbolader. Das Herstellerblatt zu Liqui Moly Special Tec V nennt A7/B7, API SL und 1,2 g Sulfatasche je 100 g. Damit liegt die Asche über der C-Grenze und taugt nicht für einen Partikelfilter, auch wenn der Deckel 0W-30 zeigt.

Drei Wörter auf dem Kanister

Eine Freigabe bedeutet, dass der Hersteller die Formel geprüft hat und die Nummer als Freigabe auf dem Gebinde steht. Top Tec 4310 trägt den Wortlaut „Spezifikationen/Freigaben: ACEA C2, PSA B71 2312“. Fiat 9.55535-DS1/GS1 steht daneben nur als Empfehlung. Beim Synthoil Longtime 0W-30 sind die Freigaben auf ACEA A3/B4 und API SM begrenzt, High-SAPS mit einer HTHS von mindestens 3,5 mPa·s. BMW Longlife-98, MB 229.3 und VW 502 00/505 00 stehen dort als Empfehlungen, zum Partikelfilter fehlt eine Angabe. „Entspricht“ ist die dritte Stufe und keine Freigabe. MANNOL Legend Extra 0W-30 formuliert in der Aufzählung „entspricht“ API SP, ACEA C2/C3, MB 229.61, BMW LL-12 FE und mehr. Eine Freigabezeile fehlt. Dieselbe Liste gilt für 5 l und 10 l. Castrol Magnatec 0W-30 D schreibt „Meets Ford WSS-M2C950-A“ und nennt ACEA C2. „Meets“ bleibt im Vergleich zu einer Freigabezeile ein Anspruch in einem anderen Wort.

VW, BMW, Ford, PSA und Volvo

Bei Volkswagen ist die Kernzeile VW 504 00/507 00. Das Herstellerblatt zu Top Tec 4210 nennt dazu ACEA C3, eine HTHS von mindestens 3,5 mPa·s, 0,8 g Asche je 100 g, BMW LL-04, LL-19 FE, MB 229.51/229.52 und Porsche C30. ACEA C3 ersetzt die VW-Nummer nicht. Die Ausnahme sind R5- und V10-TDI der Modelljahre 2003 bis 2007. Dort gilt nur VW 506 01 in SAE 0W-30. VW 504 00/507 00 deckt sie in der Motul-Quelle nicht ab. BMW Longlife-12 FE liegt bei einer HTHS von 3,0 mPa·s und ist nicht voll abwärtskompatibel zu LL-04. Je nach Abschnitt gilt 0W-30 oder 5W-30, den Unterschied erklärt 0W-30 oder 5W-30. Ford fordert am 2,0-l-Diesel WSS-M2C950-A. Die Betriebsanleitung lässt ein ACEA-C2-Öl in 0W-30 nur zu, wenn 950-A fehlt. Das Magnatec dieser Seite schreibt im Vergleich dazu nur „Meets“. Das Motul-Blatt nennt zu PSA B71 2312 eine HTHS von 3,0 mPa·s, 0,54 Prozent Asche und BlueHDi mit SCR. Volvo VCC 95200377 steht auf dem Special-Tec-V-Blatt neben A7/B7. Die Normen RBS0-2AE und C6SP sind 0W-20.

Was die Gebinde dieser Seite tragen

Top Tec 4310, in 1 l und in 5 l, trägt die Freigaben ACEA C2 und PSA B71 2312. Fiat bleibt Empfehlung, die Aufzählung nennt den Dieselpartikelfilter. Castrol EDGE 0W-30 führt ACEA C3 sowie BMW-, Mercedes-, Renault- und Opel-Zeilen. Eine Zeile VW 504 00/507 00 steht in diesen Produktdaten nicht. MPM 0W-30 EDT nennt die Freigabe Jaguar/Land Rover STJLR.03.5007 und Ford WSS-M2C950-A nur als Empfehlung. Der Titel schreibt STJLR.0305007, die Freigabe-Zeile STJLR.03.5007. Special Tec V hat die OEM-Nummer in den Produktdaten nicht stehen; das separate Blatt nennt VCC 95200377. Rezensionen, die Volvo erwähnen, sind kein Angabenfeld. MPM Longlife II schreibt „entspricht den Anforderungen VW 503.00 / 506.00 / 506.01“. MANNOL bleibt bei „entspricht“. Das 4210-Listing ohne Angabenblock lassen Sie außen vor. Nachfüllen und Altöl stehen auf der Seite 0W-30 wechseln und nachfüllen.

Häufige Fragen

Ist ACEA C3 dasselbe wie VW 504 00/507 00?
C3 ist das ACEA-Prüfset mit einer HTHS ab 3,5 mPa·s. VW 504 00 und 507 00 gelten, wenn der Kanister sie als Freigabe druckt. Das EDGE hier führt C3 mit BMW, Mercedes, Renault und Opel, ohne diese VW-Zeile. Das 4210-Blatt nennt die Nummern, das Listing übernimmt den Block nicht.
Darf ich C3 einfüllen, wenn C2 gefordert ist?
Nur wenn das Heft den Tausch erlaubt oder der Kanister beide Klassen nennt. C2 beginnt bei 2,9 mPa·s HTHS, C3 bei 3,5. Ein Öl ab 3,5 mPa·s kann beide Prüfsets bestehen, der Aufdruck muss beide zeigen. Steht nur eine Klasse auf dem Gebinde, folgen Sie der Zeile im Handbuch.
Was gilt für den R5- und V10-TDI?
Für die Modelljahre 2003 bis 2007 gilt nach dem Motul-Blatt VW 506 01 in SAE 0W-30. 504 00/507 00 deckt diese Motoren dort nicht ab. Das Intervall liegt fest bei 15.000 km, wo nur die alten Nummern gefordert sind. „Entspricht“ bei MPM Longlife II ist im Vergleich dazu keine Freigabe.
Ersetzt LL-12 FE überall LL-04?
LL-12 FE mit einer HTHS von 3,0 mPa·s ist nicht voll rückwärtskompatibel zu LL-04. Die Anleitung des BMW 4er von 2022 nimmt die Diesel 25d, 35d, 40d und 50d aus. Benziner begrenzt Motul auf EU, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein, ohne mehrfache Aufladung. Longlife-19 FE auf dem EDGE steht neben LL-04 und ersetzt es nicht überall.
Ist Ford 950-A dasselbe wie PSA B71 2312?
Beide Nummern sitzen oft auf C2 und 0W-30 und bleiben verschiedene Prüfungen. Ford WSS-M2C950-A gilt für den 2,0-l-Diesel, ACEA C2 nur, wenn 950-A fehlt. PSA B71 2312 zielt auf BlueHDi mit SCR. Magnatec schreibt „Meets“, Top Tec 4310 trägt B71 2312 als Freigabe. 2,96 mPa·s HTHS stehen auf dem Mobil-Formula-F-Blatt, nicht in den Magnatec-Produktdaten.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus der Recherche; Stand Oktober 2026.

  1. ACEA Oil Sequences Light-duty 2023 (abgerufen am Oktober 2026)
  2. ADAC, Motoröl-Klassifikationen (abgerufen am Oktober 2026)
  3. SAE J300 (Tabellenfassung) (abgerufen am Oktober 2026)
  4. Liqui Moly Special Tec V (abgerufen am Oktober 2026)
  5. Motul 504 00/507 00 0W-30 (abgerufen am Oktober 2026)
  6. BMW Motorenöl-Portfolio (abgerufen am Oktober 2026)
  7. Ford Betriebsanleitung 2.0L Diesel (abgerufen am Oktober 2026)
  8. Altölverordnung (abgerufen am Oktober 2026)