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10W-40 Freigabe Partikelfilter: welche Zeile zählt

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie stehen mit dem Handbuch am Regal. Der Diesel hat einen Partikelfilter, oder die Zeile heißt Longlife, und der nächste Kanister wirbt mit 10W-40 und ACEA A3/B4. Die 10W-40 Freigabe Partikelfilter hängt nicht an der SAE-Zahl. Sie hängt daran, ob das Etikett eine aschearme Klasse oder genau das Blatt nennt, das Ihr Motor verlangt. Diese Seite trennt Freigabe, Empfehlung und Viskosität, setzt A3/B4 gegen C3 und prüft, was die geladenen Gebinde ausweisen. Die Kanister stehen im [Vergleich Motoröl 10W-40](/hub/motorpflege/motoroel-10w40). Danach ist klar, welche Zeile Sie suchen und welche Formulierung auf dem Etikett dafür nicht reicht.

Sie stehen mit dem Handbuch am Regal. Der Diesel hat einen Partikelfilter, oder die Zeile heißt Longlife, und der nächste Kanister wirbt mit 10W-40 und ACEA A3/B4.

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Inhalt

Freigabe, Empfehlung und die SAE-Zahl

Drei Ebenen liegen auf dem Etikett übereinander, und nur eine davon bindet den Hersteller Ihres Autos. Die SAE-Klasse 10W-40 beschreibt das Fließverhalten, kalt die 10W-Prüfung und warm die Klasse 40. Sie sagt nichts über Sulfatasche: Die Asche ändert die SAE-Zahl nicht. Darüber liegt die Branchenklasse, bei Pkw meist ACEA oder API. A3/B4 ist die stay-in-grade-Klasse für Otto- und leichte Diesel, HTHS mindestens 3,5 mPa·s. A3/B3 hat ACEA 2021 zurückgezogen; A3/B4 bleibt. API SL, SN und das seit dem 31. März 2025 geführte API SQ ersetzen weder eine C-Klasse noch ein VW- oder Mercedes-Blatt. Die dritte Ebene ist die Herstellerzeile, und hier trennt der Wortlaut. „MB-Freigabe 229.3“ bedeutet, dass das Öl zu diesem Blatt auf der Mercedes-Liste steht. „Empfohlen für“ oder „meets“ ist die Aussage des Ölherstellers. Beim Leichtlauf stehen 229.3 und VW 501 01/505 00 als Freigaben, andere Kürzel nur als Empfehlung. Wie Sie die Handbuchzeile vor dem Gebinde lesen, steht in der Kaufberatung Motoröl 10W-40.

A3/B4 ist keine C3-Klasse

A3/B4 ist das übliche Full-SAPS-Öl für Benziner und Direkteinspritzer-Diesel ohne Partikelfilter. C3 ist die Mid-SAPS-Klasse für die Abgasnachbehandlung. Beide können eine HTHS-Untergrenze von mindestens 3,5 mPa·s haben, und trotzdem trennt die Asche die beiden Klassen. Für ACEA C3 in der Fassung 2023 nennt Lubrizol höchstens 0,8 Prozent Sulfatasche. Im Handel hängt an C3 oft VW 504 00/507 00, MB 229.51 oder BMW LL-04, selten als 10W-40. Im geladenen Pkw-Set trägt kein Gebinde eine C-Zeile. Das Liqui Moly MoS2 Leichtlauf nennt 1,0 bis 1,6 g Sulfatasche je 100 g und schließt Rußpartikelfilter aus. Ohne ausdrückliche Low-SAPS-Freigabe füllen Sie A3/B4 nicht in einen Motor mit Partikelfilter.

VW und Mercedes im 10W-40-Regal

VW führt zwei Schienen. 501 01 ist die ältere Ottonorm, 505 00 die Dieselnorm mit und ohne Turbo. 504 00 und 507 00 sind die Longlife-Schiene, 507 00 die Zeile mit Partikelfilter. Motul schließt 505 00 am Rußpartikelfilter wegen der Asche aus, außer bei bestimmten R5- und V10-TDI. Steht 507 00 im Handbuch, muss 507 00 auf dem Kanister stehen. Bei Mercedes heißen die Nummern ähnlich und meinen verschiedenes. Das Blatt 229.51 führt Mercedes unter Operating Fluids als Low SPAsh. 229.3 ist das andere Blatt. Ein Industriehinweis von 2021, kein Gesetzestext, setzt das Auslaufen bestehender 229.3-Produktfreigaben spätestens auf den 14. Januar 2027. Ob ein 229.3-Öl in Ihrem Auto noch zulässig ist, entscheidet das Handbuch, nicht dieses Datum allein. Die Winterzahl ändert diese Blattlogik nicht; den Vergleich führt 10W-40 oder 5W-40.

Was die geladenen Kanister wirklich ausweisen

Im geladenen Pkw-Set nennen zwei Gebinde VW 501 01/505 00 zusammen mit MB 229.3. Keines nennt 504 00, 507 00 oder 229.51. Der Leichtlauf trägt im Listing ACEA A3/B4, API SL, die MB-Freigabe 229.3 und VW 501 01/505 00; die österreichische Herstellerseite führt ihn ohne Rußpartikelfilter. Der Castrol GTX weist ACEA A3/B4, API SN, MB-Freigabe 226.5/229.3 und VW 501 01/505 00 aus, Fiat 9.55535 nur als „Meets“. Beide sind kein Longlife-Öl für den Filter. Der Mannol Defender nennt MB 229.1 ohne das Wort MB-Freigabe. Beim Mobil Super 2000 X1 ist die Spec-Zeile im Listing leer; die Produktseite nennt VW 501 01 und 505 00 als Freigaben, A3/B3-16 nur als Empfehlung. Welche belegte A3/B4-Zeile zu einem älteren Pkw ohne Filter passt, sortiert bestes Motoröl 10W-40. Awotex, 25 Liter, wirbt für Lkw mit Mid-SAPS, ohne ACEA-E-Nummer und ohne MAN- oder MB-228-Freigabe.

Häufige Fragen

Darf ein A3/B4-Öl in einen Diesel mit Partikelfilter?
Nur mit einer zusätzlichen Low-SAPS-Freigabe, die Ihr Handbuch nennt. A3/B4 allein ist Full SAPS und für Direkteinspritzer-Diesel ohne Partikelfilter beschrieben. Im geladenen Pkw-Set trägt kein 10W-40 eine C-Zeile, auch wenn so ein Gebinde theoretisch vorkommen kann. Fehlen 229.51, 507 00 oder eine vergleichbare Zeile, lassen Sie den Kanister stehen.
Ist MB 229.3 dasselbe wie 229.51?
229.51 und 229.3 sind zwei Blätter. Mercedes führt 229.51 als Low SPAsh, 229.3 steht auf mehreren 10W-40-Kanistern dieses Sets neben VW 501 01/505 00. Ein Industriehinweis setzt das Auslaufen der 229.3-Produktfreigaben spätestens auf den 14. Januar 2027. Zulässig bleibt, was Ihr Handbuch für dieses Auto nennt.
Ersetzt VW 505 00 die Norm 507 00?
505 00 ist die ältere Dieselnorm mit und ohne Turbo, 507 00 die Longlife-Zeile mit Filter. Motul schließt 505 00 am Rußpartikelfilter wegen der Asche aus, außer bei bestimmten R5- und V10-TDI; ein Portal liest 507 dagegen als Einschluss älterer Dieselnormen. Steht 507 00 im Handbuch, muss es auf dem Öl stehen. In diesem Pkw-Set nennt es kein Gebinde.
Ist API SN oder SQ ein Öl für den Partikelfilter?
API SN und API SQ beschreiben Ottomotoren, SQ als neuere Kategorie seit dem 31. März 2025. Beide ersetzen weder ACEA C3 noch ein Low-SAPS-Blatt. Der Castrol GTX bleibt im Listing bei API SN an der MB-Freigabe 229.3 und an VW 501 01/505 00. API SL beim MoS2-Öl ist nur eine Empfehlung neben dem Ausschluss des Rußpartikelfilters.
Was bedeutet „empfohlen für“ auf dem Kanister?
Der Ölhersteller hält sein Produkt für passend zu einer Norm, ohne Listung durch den Autohersteller. Beim Leichtlauf stehen RN 0700/RN 0710 und MB 229.1 im Listing als Empfehlung, die MB-Freigabe 229.3 als Freigabe. Beim Castrol steht Fiat 9.55535 als „Meets“, die MB-Zeile 226.5/229.3 als Freigabe. Verlangt Ihr Blatt eine Freigabe, reicht die Empfehlung nicht, auch wenn die SAE-Klasse stimmt.
Was tun, wenn das falsche Öl schon im Motor ist?
Liqui Moly beschreibt A3/B4 als Full SAPS: Verbrennt der Motor Öl mit, kann der Filter mehr Asche aufnehmen. Einen Kilometersatz nennt diese Auskunft nicht. Lassen Sie Füllmenge, Laufleistung seit dem Einfüllen und die geforderte Blattnummer in der Werkstatt bewerten. Ein zweites 10W-40 obenauf nimmt die Asche nicht aus dem Filter.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus der Recherche; Stand Oktober 2026.

  1. ACEA Oil Sequences 2023 Light-duty (abgerufen am Oktober 2026)
  2. ACEA Oil Sequences 2021 Rev. 2022 (abgerufen am Oktober 2026)
  3. ADAC Klassifikationen und Spezifikationen (abgerufen am Oktober 2026)
  4. Petro-Canada, Ölklassifizierungssysteme (abgerufen am Oktober 2026)
  5. Liqui Moly MoS2 Leichtlauf 10W-40 (abgerufen am Oktober 2026)
  6. Mobil Super 2000 X1 10W-40 (abgerufen am Oktober 2026)
  7. Lubrizol ACEA C3-23 (abgerufen am Oktober 2026)
  8. Altölverordnung (abgerufen am Oktober 2026)
  9. ADAC, Altöl entsorgen (abgerufen am Oktober 2026)