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Stützlast messen: unter dem Maul, auf Kugelhöhe, Stützrad frei

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie haben den Anhänger beladen, die Deichsel steht noch auf dem Stützrad, und die Waage soll jetzt eine Zahl liefern, der Sie vor der Abfahrt trauen. Gemessen wird unter dem Kupplungsmaul, auf der Höhe der Kugel am beladenen Auto, mit freiem Stützrad und auf festem Boden. Ein anderer Ort oder eine andere Höhe verschiebt den Wert, auch wenn die Waage selbst in Ordnung ist. Welche Geräte im Vergleich stehen, zeigt die [Übersicht Stützlastwaage](/hub/transportzubehoer/stuetzlastwaage). Filmer nennt fünf Schritte: sichern, senkrecht, Bugrad hoch, Skala, Vergleich mit der Stützlast des Zugfahrzeugs.

Sie haben den Anhänger beladen, die Deichsel steht noch auf dem Stützrad, und die Waage soll jetzt eine Zahl liefern, der Sie vor der Abfahrt trauen.

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Inhalt

Unter der Kupplung, nicht unter dem Rad

Die Stützlast ist die senkrechte Kraft, mit der die Deichsel auf die Kugel drückt. Die Waage gehört deshalb unter das Kupplungsmaul, nicht unter das Stützrad und nicht unter die Achse. Das Bugrad trägt einen anderen Hebel. Seine Anzeige ist nur dann die Kupplungslast, wenn die Skala schon umgerechnet ist oder Sie selbst umrechnen. Der ADAC stellt die spezielle Waage vor die Personenwaage. Die Personenwaage bleibt ein Notbehelf: senkrechtes, tragfähiges Brett unter dem Maul, kein seitliches Kippen. Eine Höhenkorrektur in Zentimetern nennt Filmer nicht. Der richtige Ort auf der falschen Höhe liegt trotzdem daneben.

Die Höhe der beladenen Kugel

Einmal ankuppeln, die Höhe an der Deichsel markieren, wieder abkuppeln, die Waage auf diese Marke stellen. Waagerecht auf dem Stellplatz ist eine andere Lage als die Kugel am beladenen Auto. promobil misst in der Redaktion in der Waage, damit Versuche sich wiederholen lassen, und sagt Fahrern ausdrücklich, die reale Kupplungshöhe zu nehmen. Messen Sie zu tief, fällt die Anzeige eher zu hoch aus. Messen Sie zu hoch, unterschätzen Sie die Last, die später auf der Kugel liegt. Eine starre Waage um 52 oder 53 cm, wie sie für die Milenco beschrieben wird, trifft eine tiefere Kugel nicht, auch wenn Sie sie senkrecht stellen. Rezensionen zu cartrend und CALIMA legen einen Balken unter, weil der Stab einsinkt. Eine wippende Unterlage ist keine Höhenkorrektur.

So läuft eine Messung

Sichern Sie den Anhänger gegen Wegrollen: Feststellbremse fest, Unterlegkeile an den Rädern, wenn der Platz abfällt. Stellen Sie die Waage senkrecht auf festen Boden, nicht in Kies, nicht in weiches Gras. Weicher Grund lässt Stäbe seitlich kippen, eine cartrend-Rezension beschreibt genau das. Setzen Sie das Kupplungsmaul auf die Waage und kurbeln Sie das Stützrad frei, bis es den Boden nicht mehr berührt. Schon wenige Millimeter Kontakt nehmen Last weg oder verfälschen die Richtung. Lesen Sie ab, ohne das Gespann zu rütteln, und vergleichen Sie mit dem kleinsten der drei zulässigen Werte, nicht nur mit dem Schild am Zugfahrzeug. Nehmen Sie die Waage vor der Fahrt ab. Springt die Anzeige nach dem Wippen, wiederholen Sie den Aufbau, statt einen Mittelwert zu schätzen. An der ProPlus 360843 nennen Rezensionen 70 kg und danach 75 oder 65 kg, weil die Feder reibt.

Wenn nur das Stützrad eine Zahl liefert

Manche Deichseln haben nur die Skala am Bugrad. Die Last dort ist größer als an der Kupplung, weil der Hebel kürzer ist. Die Umrechnung lautet: Kupplungslast gleich Stützradlast mal Abstand Achse bis Stützrad, geteilt durch Abstand Achse bis Kupplung. Ein Beispiel nur für die Richtung: steht das Rad auf halbem Weg zwischen Achse und Kupplung, ist die Kupplungslast etwa halb so groß wie die Radlast. Die Abstände messen Sie am eigenen Anhänger. promobil weist darauf hin, dass eine Winterhoff-Skala schon umgerechnet sein kann, während Sie bei AL-KO selbst umrechnen. Der ADAC hält das Stützrad ohne Formel für zu hoch angesetzt. Diese Seite bleibt bei einem Messdurchgang am Starrdeichselanhänger. Wie Gas, Wasser und Heckfahrräder den Wert verschieben, beschreibt Stützlastwaage Wohnwagen.

Häufige Fragen

Wohin kommt die Waage, unter die Kupplung oder unter das Stützrad?
Unter das Kupplungsmaul. Dort drückt die Deichsel später auf die Kugel. Unter dem Stützrad messen Sie einen anderen Hebel. Diese Zahl dürfen Sie nur mit der Formel oder mit einer bereits umgerechneten Skala auf die Kupplung übertragen. Eine Bugradanzeige, die immer montiert ist, ersetzt den Messort an der Kugel nicht.
Auf welcher Höhe muss die Deichsel stehen?
Auf der Höhe der Kugel am beladenen Zugfahrzeug. Für die Kugelmitte nennen Fachquellen 350 bis 420 mm bei voller Beladung. Markieren Sie die Höhe einmal im angekuppelten Zustand und stellen Sie die Waage auf diese Marke. Waagerecht auf dem Platz ist eine andere Lage. Ein Vorversuch, 7 cm zu tief ab 43 cm, lag etwa 5 Prozent zu hoch. Das ist keine feste Korrektur für jedes Gespann.
Darf das Stützrad den Boden berühren?
Nein. Es soll wenige Millimeter frei sein, sonst trägt es einen Teil der Last oder verkantet die Deichsel. Kurbeln Sie es hoch, nachdem die Waage senkrecht unter dem Maul steht. Berührt das Rad noch, ist die Zahl am Maul zu klein oder unruhig, je nachdem wie das Rad aufsetzt.
Reicht die Personenwaage?
Als Notbehelf, wenn Sie ein senkrechtes, tragfähiges Brett unter das Maul stellen und der Boden hart ist. Der ADAC stellt die spezielle Stützlastwaage davor. Das Brett darf nicht nachgeben, und die Personenwaage ist kein Feinmessgerät für eine knappe Grenze. Mehrere Stäbe im Set brauchen ebenfalls eine Unterlage, weil sie einsinken. Eine wackelige Unterlage macht beide Wege ungenauer.
Warum ist der Wert am Bugrad höher?
Weil das Rad näher an der Achse steht als die Kupplung. Dieselbe Deichsellast erzeugt dort eine höhere Anzeige. Kupplungslast gleich Stützradlast mal Abstand Achse–Stützrad, geteilt durch Abstand Achse–Kupplung. Ohne Ihre gemessenen Abstände bleibt das ein Verhältnis, keine Kilogrammzahl zum Abschreiben. Manche Skalen sind schon umgerechnet, andere nicht.
Muss der Anhänger gegen Wegrollen gesichert sein?
Ja. Feststellbremse und, auf geneigtem Boden, Unterlegkeile, bevor Sie das Stützrad entlasten. Filmer beginnt die Kurzanleitung mit dem Sichern, der ADAC ebenso. Eine lose Bremse lässt den Anhänger auf die Waage rollen, sobald das Rad frei ist. Die Messung steht senkrecht, nicht im Rollen.
Was tun, wenn die Anzeige nach dem Wippen springt?
Den Aufbau wiederholen, nicht den Mittelwert schätzen. An der ProPlus 360843 springt die Anzeige in Rezensionen von 70 kg auf 75 oder 65 kg, wenn die Feder reibt oder der Fuß klein ist. Senkrecht auf hartem Boden, Stützrad frei, einmal ruhig ablesen. Liegen zwei Methoden weiter auseinander als die genannte Toleranz und die Grenze ist nah, ist eine Prüfstelle der nächste Schritt.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 03.10.2026.

  1. § 44 StVZO – Stützlast (abgerufen am 2026-10-03)
  2. ADAC: Stützlast richtig einstellen (abgerufen am 2026-10-03)
  3. UNECE R55, deutsche Fassung (EU-Publikation) (abgerufen am 2026-10-03)
  4. TCS: Stützlast des Wohnwagens (abgerufen am 2026-10-03)
  5. promobil: Stützlastwaagen im Test (abgerufen am 2026-10-03)
  6. promobil: Stützlast in der Praxis (abgerufen am 2026-10-03)
  7. campingbedarf24: ATSensoTec STB150 (abgerufen am 2026-10-03)
  8. ÖAMTC: Anhänger und eingetragene Stützlast (abgerufen am 2026-10-03)