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Stützlastwaage Wohnwagen: reisefertig auf Kupplungshöhe nachtrimmen

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie haben den Wohnwagen am Vorabend leer gewogen, der Wert lag im Fenster, und am Morgen stehen Gas, Wasser und zwei Fahrräder anders. Die Stützlastwaage für den Wohnwagen muss diesen reisefertigen Zustand auf der Höhe der beladenen Kugel messen, nicht den leeren Wagen auf dem Platz. Schwere Stücke vor der Achse erhöhen die Last an der Kupplung, Stücke dahinter senken sie. Erst das erneute Messen zeigt, wie stark der Hebel war. Die Geräte stehen in der [Übersicht Stützlastwaage](/hub/transportzubehoer/stuetzlastwaage). Fritz Berger stellt die Waage unter das Maul, das Stützrad frei, und vergleicht mit Feld 13 an Zugwagen und Wohnwagen.

Sie haben den Wohnwagen am Vorabend leer gewogen, der Wert lag im Fenster, und am Morgen stehen Gas, Wasser und zwei Fahrräder anders.

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Inhalt

Reisefertig, nicht leer

Reisefertig heißt: Gasflaschen an ihrem Fahrplatz, Wassertank im Abfahrtsfüllstand, Fahrräder und Deichselboxen montiert, Vorräte dort, wo sie bleiben. Ein leerer Wagen am Nachmittag sagt nichts über die Abfahrt. Der niedrigste Schildwert gilt. „Unter 25 kg“ ist bei Fritz Berger ein Beispiel für zu wenig, nicht die deutsche Regel, dass die Pflicht bis 3,5 t nicht über 25 kg hinausgehen muss. § 44 StVZO verlangt bis 3,5 t mindestens 4 Prozent des tatsächlichen Gesamtgewichts, die Pflicht allerdings nicht mehr als 25 kg. Gerechnet wird mit dem tatsächlichen Gewicht, nicht mit dem Leergewicht. Die Obergrenze ist der kleinste Eintrag aus Zugfahrzeug, Kupplung und Deichsel. Eine CALIMA-Stimme sah an einem leeren Wohnwagen 100 kg, obwohl 75 kg erlaubt waren. Für das Nachtrimmen reicht eine grobe Skala, wenn die Reserve groß ist.

Bug, Achse, Heck

Ladung vor der Achse drückt die Deichsel nach unten und erhöht die Stützlast. Ladung hinter der Achse hebt die Deichsel und senkt sie. Gasflaschen stehen oft vorn und erhöhen den Wert. Heckfahrräder senken ihn. Ein Träger auf der Deichsel erhöht ihn wieder, weil er vor der Achse hängt. Der TCS nennt ein Beispiel, das nur für diesen Fall gilt: Zugwagen 80 kg, Wohnwagen 120 kg, der niedrigere Wert ist 80 kg, das Ziel im Text liegt bei 70 bis 75 kg. Das ist kein Soll für jedes Gespann. Liegt Feld 13 bei 100 kg und die Deichsel bei 90 kg, ist 90 kg die Obergrenze. Nur die erneute Messung zeigt den Saldo. Der Fahrradträger am Pkw gehört nicht in diese Rechnung.

Auf Kupplungshöhe nach dem Packen

Nachdem die Ladung steht, messen Sie erneut auf der Höhe der beladenen Kugel, nicht auf der des leeren Wagens am Morgen. Für die Abfahrt zählt die reale Kupplung. Zu hoch gemessen unterschätzt die Last, die später auf der Kugel liegt. Sichern, senkrecht stellen, Stützrad frei und fester Boden stehen auf der Messseite. Am Wohnwagen kommt die Reihenfolge dazu: erst reisefertig packen, dann auf die markierte Kugelhöhe, dann ablesen, eine Kiste versetzen und noch einmal ablesen. Digitale Waagen im Maul zeigen die zweite Zahl, solange das Display an ist. Die orange Stb 150 ist in Rezensionen höhenverstellbar, die 9-V-Batterie fehlt im Karton. Die Milenco, in einer Rezension etwa 53 cm starr, trifft eine tiefere Kugel nicht. Starre Alu-Stäbe brauchen in Rezensionen ein Brett, sonst bleibt die Deichsel unter der Kupplungshöhe. Nehmen Sie die Waage vor der Fahrt ab.

Was die Waage nicht sieht

Die Stützlastwaage sieht die Kraft am Maul, nicht das Gesamtgewicht und nicht die Achslast. Dafür brauchen Sie eine Fahrzeugwaage. 70 kg an der Kupplung können mit einem überladenen Wagen zusammenfallen. In der Schweiz gilt die deutsche 4-Prozent-Pflicht nach TCS nicht. Der niedrigere Schildwert gilt dort trotzdem. Österreich überträgt die deutsche Kappung bei 25 kg nicht. ÖAMTC verlangt, die eingetragenen Stützlasten nicht zu überschreiten. Liegen zwei Messwege weiter auseinander als die genannte Toleranz und Sie sind knapp an der Grenze, ist eine Prüfstelle der nächste Schritt.

Häufige Fragen

Messe ich leer oder reisefertig?
Reisefertig, in dem Zustand, in dem Sie abfahren. Gas, Wasserstand, Fahrräder, Deichselbox und Vorräte gehören dazu. Der leere Wagen am Vortag liegt oft im Fenster und verfehlt es, sobald die Flaschen vorn stehen und die Räder hinten hängen. Nach jedem größeren Umbau messen Sie erneut, auf der Höhe der beladenen Kugel, nicht auf der Höhe der leeren Deichsel.
Heben Gasflaschen die Stützlast?
Ja, wenn sie vor der Achse stehen, wie es an vielen Deichseln der Fall ist. Sie drücken die Kupplung nach unten. Wie viele Kilogramm Ihre Flasche ausmacht, hängt von Füllung und Abstand zur Achse ab. Dafür gibt diese Seite keine pauschale Zahl aus. Stellen Sie die Flaschen an ihren Fahrplatz und lesen Sie unter dem Maul ab, statt den leeren Wert um einen Schätzwert zu erhöhen.
Senken Fahrräder am Heck die Stützlast?
Ja. Hinter der Achse heben sie die Deichsel. Zwei Räder wirken stärker als eines. Ein Träger auf der Deichsel kann den Verlust ausgleichen oder die Grenze überschreiten, weil er vor der Achse liegt. Nur die Messung nach dem Montieren zeigt den Saldo. Der Träger am Pkw ist ein anderes Thema.
Was macht ein voller Wassertank?
Wasser wiegt etwa 1 kg je Liter. Ob das die Stützlast hebt oder senkt, hängt davon ab, wo der Tank sitzt: vor der Achse, über der Achse oder dahinter. Die Lage steht nicht auf dem Kanister. Fahren Sie mit dem Füllstand ab, den Sie auch messen, und lesen Sie danach ab. Ein voller Tank in der Tabelle eines Ratgebers ist keine Norm für Ihr Modell.
Warum ist waagerecht auf dem Platz nicht die Fahrhöhe?
Weil die Kugel am beladenen Auto meist nicht auf derselben Höhe steht wie eine frei ausgerichtete Deichsel. Fachquellen nennen 350 bis 420 mm Kugelmitte. Ein Vorversuch, 7 cm zu tief, lag etwa 5 Prozent zu hoch. Das ist keine feste Korrektur, nur die Richtung.
Reicht die Stützlastwaage für das Gesamtgewicht?
Nein. Sie misst die senkrechte Kraft am Kupplungsmaul, nicht Achslast und nicht die Summe. Das Gesamtgewicht gehört auf eine Fahrzeugwaage. Ein zulässiger Stützwert kann mit einem zu schweren Wagen zusammenfallen. Fritz Berger trennt beide Kontrollen. Wer nur die Deichselwaage liest, hat das Fenster an der Kupplung, nicht die Zuladung des Wohnwagens.
Gilt in der Schweiz dieselbe 4-Prozent-Pflicht?
Nein. Der TCS schreibt, dass die 4-Prozent-Regel dort nicht gilt. Der niedrigere Schildwert gilt trotzdem. Das Beispiel 70 bis 75 kg bei 80 gegen 120 kg ist ein Fall, kein Soll für jedes Gespann. In Deutschland bleibt die Pflicht mit Kappung bei 25 kg bis 3,5 t.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 03.10.2026.

  1. § 44 StVZO – Stützlast (abgerufen am 2026-10-03)
  2. ADAC: Stützlast richtig einstellen (abgerufen am 2026-10-03)
  3. UNECE R55, deutsche Fassung (EU-Publikation) (abgerufen am 2026-10-03)
  4. TCS: Stützlast des Wohnwagens (abgerufen am 2026-10-03)
  5. promobil: Stützlastwaagen im Test (abgerufen am 2026-10-03)
  6. promobil: Stützlast in der Praxis (abgerufen am 2026-10-03)
  7. campingbedarf24: ATSensoTec STB150 (abgerufen am 2026-10-03)
  8. ÖAMTC: Anhänger und eingetragene Stützlast (abgerufen am 2026-10-03)