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Aerotec Kompressor Kaufberatung: Liefermenge vor der Ansaugzahl

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie stehen vor einem Aerotec-Schild mit zwei Liter-pro-Minute-Angaben, einem Kessel und einer Voltzahl, und der Shoptext verkauft die größere Zahl. In dieser Aerotec Kompressor Kaufberatung legen Sie gegen die Liefermenge und die Einschaltdauer aus, nicht gegen die Ansaugleistung. Die fünf Geräte der Kategorie stehen im [Aerotec-Kompressor Vergleich](/hub/verdichter/aerotec-kompressor); hier rechnen Sie, bevor Sterne und Badges zählen. SKU-Karten folgen im [Aerotec-Kompressor Test](/hub/verdichter/aerotec-kompressor/sub/aerotec-kompressor-test), 50- und 90-Liter-Fragen in der [Werkstatt](/hub/verdichter/aerotec-kompressor/sub/aerotec-kompressor-werkstatt).

Sie stehen vor einem Aerotec-Schild mit zwei Liter-pro-Minute-Angaben, einem Kessel und einer Voltzahl, und der Shoptext verkauft die größere Zahl.

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Preis-Tipp

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Alternative

Aerotec Aerotec 220-24 FC
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Inhalt

Liefermenge statt Marketingzahl

Ansaugleistung ist die Luft, die das Aggregat ansaugt. Liefermenge oder Förderleistung ist die Luft, die nach Verdichtung am Ausgang ankommt – näher an dem, was Ihr Werkzeug verbraucht. Aerotec schreibt beide Zahlen, wenn das Datenblatt vollständig ist: der 200-24 ECO listet 180 l/min Ansaug und 110 l/min Förderleistung, der 420-90 V TECH 360 l/min Ansaug und 230 l/min Liefermenge. Wer 360 liest und einen 1/2-Zoll-Schlagschrauber plant, hat die falsche Spalte erwischt. Ein konkretes Beispiel: Sie brauchen am Schrauber grob 200 l/min und wollen 20 bis 30 Prozent Reserve, wie Fachtexte zur Auslegung vorschlagen. Dann zielen Sie auf etwa 240–260 l/min Liefermenge, nicht auf 360 Ansaug. Der 420-90 liegt mit 230 l/min knapp darunter, der ECO mit 110 l/min klar darunter. Die Faustregel ist keine ISO-1217-Messung am Gerät; sie verhindert nur, dass Sie die Ansaugzahl als Verbrauch lesen. Im Display fehlen Liefermenge und Ansaug bei Airliner Silent, 220-24 FC und OL 197-10 RC. Dann kaufen Sie nicht „irgendwie 24 Liter“, sondern holen das Blatt nach oder wechseln zur Karte mit beiden Zahlen. Der 400-50 aus dem Fachhandel (350/235 l/min) ist kein Display-ASIN; er taucht nur als Nachbarwert auf, wenn Sie 230 l/min beim 90-Liter-Gerät einordnen.

Kessel und Druck als Puffer, nicht als Leistung

Der Kessel speichert, das Aggregat erzeugt. 6, 10, 24 und 90 Liter im Grid sind Speicherklassen, keine Ersatz-Liefermengen. Der Airliner mit 6 l bei 8 bar leert sich in Reviews schnell; das Gerät pumpt nach, 6 bar sind nur kurz da, Autoreifen gelten als grenzwertig. 24 l beim ECO (10 bar) oder 220-24 FC (8 bar) puffern Tacker und kurze Schrauberstöße besser, ersetzen aber keine 230 l/min. 90 l beim 420-90 verlängern die Pause zwischen den Nachläufen, wenn der Verbrauch in der Nähe der Liefermenge liegt. Druck wählen Sie am Werkzeug, nicht am Marketing. 8 bar am Airliner und am 220-24 FC reichen für viele Reifen und Nagelgeräte; 10 bar am ECO, OL und 420-90 lassen Spiel nach dem Druckminderer. Gleichzeitigkeit mehrerer Verbraucher addiert den Bedarf; ein zweiter Schlauch an derselben Maschine ist keine Reserve, sondern eine zweite Last. Die oft zitierte Abnahme von einigen Prozent pro bar über Atmosphäre ist eine Faustregel aus Auslegungstexten, keine Aerotec-Werksmessung.

Einschaltdauer und Netz: 25 Prozent sind keine Dauerwelle

Aerotec kennzeichnet Laufzeitklassen über Icons mit 25, 50, 75 und 100 Prozent. In Betriebsanleitungen taucht S3-25 auf: rechnerisch 2,5 Minuten Last und 7,5 Minuten Pause im Zehn-Minuten-Fenster, nicht „ein Viertel des Arbeitstages durchlaufen“. Ölfreie Direktläufer wie der ECO (1,1 kW, 78 dB) und der Airliner (0,4 kW im Titel) sind Hobby-Intervalle, kein Schichtaggregat. Der 420-90 mit 2,2 kW, Keilriemen und Condor MDR 1 darf länger puffern, bleibt aber ein Kolben mit Pausen – kein Schraubenkompressor. 230 V gegen 400 V entscheidet die Leitung, nicht das Gefühl „Werkstatt“. 2,2 kW einphasig am 420-90 ziehen Anlaufstrom; die Condor-Anlaufentlastung entlastet den Start, ersetzt aber keine zu dünne Zuleitung und keine abgesicherte Dose. 1,1 kW am ECO und 1500 W am 220-24 FC sind haushaltsnäher, liefern dafür 110 l/min oder eine unbekannte FAD. 400 V lohnt, wenn Ihr Zähler CEE hat und Sie mehr Luft brauchen, als 230 l/min an 230 V hergeben – das 400-50-Blatt bleibt Nachbartext, kein Grid-Gerät.

Prüfung: PS mal V am Typenschild, nicht im Shopclaim

BetrSichV Anhang 2 rechnet Druck in bar mal Volumen in Litern. 50 l × 10 bar = 500 bar·l, 90 l × 10 bar = 900 bar·l. Ob Ihr Gerät in die prüfpflichtige Klasse fällt, steht am Typenschild und in der Gefährdungsbeurteilung, nicht in einem Amazon-Titel. Händlertexte zum 420-90 nennen prüfpflichtig; fahrbare Ausnahmen lesen Sie nicht als Freibrief, ohne den Betrieb zu kennen. Österreich und Schweiz kopieren Sie nicht aus dem deutschen Anhang. Kondensat bleibt bei ölfrei und bei Öl. Ablassschraube am ECO, Kugelhahn am 420-90: ohne Ablassen rostet der Kessel, Lack bekommt Wasser. Filter und Abscheider sind Verbrauchsmaterial, keine eingebauten ISO-8573-Klassen. EU-Ersatzteilangabe ein Jahr am Airliner und 220-24 FC ist Listing, kein Lebensdauernachweis. Checkliste vor der Bestellung: Werkzeugbedarf plus 20–30 Prozent auf die Liefermenge, nicht auf die Ansaugzahl; Kessel als Puffer zur gewählten FAD; ED-Icon oder S3 ernst gegen Ihre Taktung; 230 V Leitung oder 400 V CEE; Ölfrei nur wenn die Verdichtung wirklich ölfrei gelistet ist; PS·V am Schild. Fehlt die Liefermenge im Display, ist die Karte unvollständig – Airliner, 220-24 FC, OL – und die Kaufberatung endet dort, nicht bei der größeren Ansaugfantasie.

Häufige Fragen

Zählt Ansaug- oder Liefermenge?
Die Liefer- oder Förderleistung. Beim ECO 110 l/min, beim 420-90 230 l/min. 180 und 360 l/min sind Ansaugwerte und liegen planmäßig höher.
24 oder 50/90 Liter?
24 l puffern Hobby und kurze Stöße, wenn die FAD zum Werkzeug passt (ECO 110 l/min). 90 l am 420-90 kaufen Nachlaufpausen bei 230 l/min. 50 l gibt es im Display nicht; 400-50 nur als Fachhandelsnachbar mit 235 l/min.
Wie viel Reserve auf den Werkzeugbedarf?
Auslegungstexte nennen 20–30 Prozent auf die Fördermenge, plus Gleichzeitigkeit. Das ist eine Faustregel, keine Messung an Ihrem Aerotec.
Was bedeuten 25/50/75/100 Prozent bei Aerotec?
Laufzeitklassen der Marke. S3-25 in der Anleitung heißt grob 2,5 Minuten Last und 7,5 Minuten Pause, nicht Dauerbetrieb. 100-Prozent-Schraubenkompressoren sind nicht dieser Amazon-Kern.
Reichen 2,2 kW an 230 V?
Beim 420-90 ja als Nennleistung, mit Condor-Anlaufentlastung. Die Leitung muss den Anlauf tragen. Mehr FAD bei gleichem Kolbenprinzip holen Sie oft nur über 400 V, nicht über einen zweiten 230-V-Stecker.
Muss ich 50 l × 10 bar prüfen?
500 bar·l können prüfrelevant sein; 90 × 10 = 900 ebenso. Maßgeblich sind Typenschild, Betrieb und BetrSichV, nicht der Shoptitel. AT/CH haben eigene Regeln.
Wann ölfrei?
Wenn Ölnebel in der Verdichtung stört (Lack, Airbrush) und Sie Intervalle akzeptieren. Wartungsfrei ist das nicht: Kondensat und Filter bleiben. Werkstattluft mit Puffer: ölgeschmierter 420-90.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen im September 2026.

  1. AEROTEC Kolbenkompressoren und Produktfinder (abgerufen am 23.09.2026)
  2. pro)SALES GmbH / AEROTEC Profil (WLW) (abgerufen am 23.09.2026)
  3. Aerotec 400-50 Händlerdaten (xpert-tools) (abgerufen am 23.09.2026)
  4. Airliner SILENT Datenblatt (heiz24) (abgerufen am 23.09.2026)
  5. Atlas Copco – Leistungsdaten und ISO 1217 (abgerufen am 23.09.2026)
  6. DIN EN 1012-1 Maschinen-Sicherheit Kompressoranlagen (abgerufen am 23.09.2026)
  7. BetrSichV Anhang 2 – Druckanlagen, PS·V (abgerufen am 23.09.2026)