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Kaufberatung Drucker bis 150 Euro: Pause, Farbe, Scan

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie haben das Budget fest und sehen Geräte, die auf den ersten Blick dasselbe versprechen: drucken, vielleicht scannen, WLAN dazu. In dieser Preisklasse stehen ein Patronen-Multifunktionsgerät, ein Tintentank, ein Schwarzweiß-Laser, ein langsamer Farblaser und ein mobiler Kasten nebeneinander. Diese Kaufberatung für Drucker bis 150 Euro legt die Reihenfolge fest, bevor ein Modell gewinnt: zuerst Pause, Farbe und Scan, dann Duplex, Einzug und Papierfach, zuletzt die Preiszeile. Die konkreten Geräte stehen im [Vergleich der Drucker bis 150 Euro](/hub/drucken-scannen-kopieren/drucker-bis-150-euro).

Sie haben das Budget fest und sehen Geräte, die auf den ersten Blick dasselbe versprechen: drucken, vielleicht scannen, WLAN dazu.

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Inhalt

Was unter der Grenze wirklich nebeneinander steht

Der Kern der Klasse ist das A4-Patronen-Multifunktionsgerät. WLAN ist dort der Normalfall, automatisches Duplex oft auch, ein Vorlageneinzug nicht. Der Epson Expression Premium XP-7100 zeigt die obere Ausstattung: fünf Tinten, automatischer Duplex, Dokumenteneinzug und bis zu 32 Schwarzweiß- sowie 11 Farbseiten pro Minute. Der HP OfficeJet Pro 9120e legt Fax, LAN und ein Fach für 250 Blatt dazu, führt den Scanner aber nur als Flachbett. Ein Tintentank rutscht nur dann in die Klasse, wenn das Angebot die übliche Preislage verlässt. Beim HP Smart Tank 5105 und beim Smart Tank 7305 ist die Preiszeile leer, und eine leere Zeile belegt keinen Preis unter der Grenze. Der Tank lohnt bei regelmäßig vielen Seiten. Der Schwarzweiß-Laser sitzt am oberen Rand und bleibt bei Text nach Wochen startklar. Der Farblaser HP Color Laser MFP 179fwg zieht 40 Vorlagen ein, schafft in Farbe aber nur bis zu 4 Seiten pro Minute, und der Duplex ist manuell. Der mobile HP OfficeJet 200 wiegt 2,2 kg und hat weder Scanner im Karton noch Duplex. Wenn noch offen ist, ob Tinte oder Laser, geht es bei Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker weiter.

Pause, Farbe, Scan

Wochen ohne Druck sprechen für einen Schwarzweiß-Laser, sofern er in der Klasse liegt. Stiftung Warentest rät bei langen Pausen eher zum Laser und bei Fotos zur Tinte. Der M234dw wird in 753 Bewertungen mit 4,5 Sternen genau in diese Richtung gelesen: Text, der nicht einschmiert, und ein Gerät, das nach der Pause anspringt. Vier Farbseiten pro Minute am 179fwg reichen für eine farbige Überschrift und werden bei einem zehnseitigen Farbprotokoll zäh. Farbe und Fotos bleiben bei der Tinte. Fünf Farben zählen nur, wenn die Produktbeschreibung sie nennt. Der XP-7100 tut das, mit Fotoschwarz zusätzlich zu Schwarz. Ein Vierfarb-Patronengerät ist kein Fotodrucker, auch wenn der Titel Farbe verspricht. Den Scan lesen Sie einzeln. Das Flachbett reicht für eine Unterschrift und eine Seite, ein Stapel Belege braucht einen Einzug. Der 7305 nennt einen ADF im Titel, der 5105 nicht, der 9120e nur das Glas. Eine Hersteller-App ist praktisch und bei manchen Serien an Konto und Originalpatronen gebunden, sobald Sie HP+ wählen.
HP HP LaserJet MFP M234dw

Testsieger

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Duplex, ADF und das Papierfach

Automatischer Duplexdruck ist in dieser Klasse häufig, ein automatischer Vorlageneinzug nicht. Beides trägt das Wort Duplex und meint verschiedene Wege: Duplex-Druck dreht das Blatt aus dem Fach, ein einseitiger Einzug zieht die Vorlage über das Glas und lässt die Rückseite liegen. Der 179fwg zeigt den Unterschied in einem Gehäuse: 40 Blatt Einzug, Duplex aber manuell. Der M234dw wendet selbst und hat keinen belegten Einzug. Beim 5105 steht automatischer Duplex in der Produktbeschreibung, eine Rezension bestreitet ihn. Den Widerspruch streichen Sie nicht, Sie halten ihn neben der Tabelle. Das Papierfach entscheidet bei Pausen mit. Ein geschlossenes Fach, wie Laser es üblicherweise haben, schützt den Stapel vor Staub, eine offene Schräge am Tintenmodell verstaubt, wenn wochenlang nichts läuft. Der OfficeJet 200 fasst 50 Blatt, der 9720e 250 in drei Fächern. Für einen Vertrag mit Anhang ist das kleine Fach schnell leer. Welcher Typ zu Ihrem Alltag passt, ordnet der Text zum besten Drucker bis 150 Euro.

Wann das Budget zu knapp ist

Ein Tintentank mit großer Startfüllung, ein Farblaser mit schnellem Farbtempo und automatischem Duplex und ein Scanner, der A3 wirklich erfasst, liegen im Normalpreis oberhalb dieser Kappe. Was hier noch auftaucht, ist das Angebot oder die leere Preiszeile, nicht der Regalpreis der nächsten Klasse. Prüfen Sie die Preiszeile, bevor Sie ein Angebot glauben. Leer bleibt leer: Beim 179fwg, beim 7305 und beim 5105 steht kein Betrag, und den schätzen Sie nicht aus Rezensionen. Cashback und Probe-Abos zählen erst nach den Aktionsbedingungen. Die Seitenrechnung steht bei den Druckkosten.

Häufige Fragen

Reicht diese Preisklasse für Drucken, Scannen und WLAN?
Für gelegentliche A4-Seiten mit Flachbett und WLAN ja. Der Normalfall ist das Patronen-Multifunktionsgerät mit Farbe und automatischem Duplex. Vorlageneinzug, LAN und 5 GHz sind die Lücken, nicht die Grundfunktion. Der OfficeJet 200 hat WLAN und Farbe, aber keinen Scanner im Lieferumfang und kein Duplex.
Brauche ich einen Vorlageneinzug oder reicht das Glas?
Eine Seite und eine Unterschrift reichen auf dem Glas. Ein Stapel Verträge oder Belege braucht den Einzug, sonst heben Sie jedes Blatt von Hand. Der M234dw wendet selbst und scannt vom Glas, der 179fwg zieht 40 Blatt ein und wendet von Hand. Zählen Sie Ihren Stapel, bevor Sie die Seitenzahl im Titel lesen.
Wann ist der Mono-Laser die bessere Zeile als Farbtinte?
Wenn Wochen vergehen und fast nur schwarzer Text anfällt. Der Laser bleibt startklar, die Tinte kann den Kopf eintrocknen und spült auch ohne neuen Auftrag. Sobald Foto oder Farbe dazukommen, kippt die Wahl zurück zur Tinte. Der langsame Farblaser ersetzt das nicht: vier Farbseiten pro Minute sind kein Homeoffice-Tempo.
Heißt Druck bis A3 auch Scan bis A3?
Nein. Der 9720e wirbt mit Druck bis A3, ein A3-Scanformat steht im Datenblatt nicht, und Rezensionen kritisieren, dass der Scanner kein A3 erfasst. Große Bögen drucken und große Vorlagen einlesen sind zwei Anforderungen. Wer beides braucht, ist in dieser Preisklasse meist am falschen Regal.
WLAN, 5 GHz oder LAN: was brauche ich?
WLAN reicht, wenn Telefon und Drucker im selben Netz liegen und das Band zum Gerät passt. 5 GHz und LAN sind die Reserve, nicht der Standard. Der 5105 nennt Single-Band und kein Ethernet, der M234dw Dual-Band und LAN. AirPrint setzt das lokale Netz voraus, nicht die Hersteller-App.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen zu Drucktechnik, Folgekosten und Normen; zuletzt abgerufen im Oktober 2026.

  1. Stiftung Warentest – Drucker im Test (abgerufen am 11.10.2026)
  2. Stiftung Warentest – Drucker kaufen und Druckkosten (abgerufen am 11.10.2026)
  3. Stiftung Warentest – Ökobilanz Drucken (abgerufen am 11.10.2026)
  4. Stiftung Warentest – Fremdtinte und Updates (abgerufen am 11.10.2026)
  5. CHIP – Drucker unter 100 Euro (abgerufen am 11.10.2026)
  6. Blauer Engel DE-UZ 219 (abgerufen am 11.10.2026)
  7. ISO/IEC 24734:2021 (abgerufen am 11.10.2026)
  8. HP Instant Ink Deutschland (abgerufen am 11.10.2026)