Unabhängiger Vergleich, ggf. Vergütung durch Shop-Links. Mehr Infos

HJC Jethelm Kaufberatung: erst das Fahrprofil, dann das Modell

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie haben die Marke schon eingegrenzt und stehen trotzdem vor i31, F31, V31 und i40N. Der eine Helm soll morgens zur Arbeit, der andere am Wochenende mit Brille auf einem Retro-Bike, und irgendwo dazwischen liegt ein Streetfighter-Look mit Maske. Am Ende dieser HJC Jethelm Kaufberatung soll klar sein, welche Bauart zu Ihrem Einsatz passt und welche Zeile nur Dekor ist. Preise und Varianten stehen im [Vergleich der HJC-Jethelme](/hub/motorradbekleidung/hjc-jethelm). Hier geht es um den Weg dorthin: Einsatz, offene Kinnpartie, Visier, Material, dann die Anprobe.

Sie haben die Marke schon eingegrenzt und stehen trotzdem vor i31, F31, V31 und i40N.

Unsere Top-Empfehlungen

HJC HJC i40N Semi Mat Schwarz L

Testsieger

HJC HJC i40N Semi Mat Schwarz L
7,9/10∼ 42,98 €
HJC HJC i31 Semi Flat Black M

Preis-Leistungs-Tipp

HJC HJC i31 Semi Flat Black M
7,7/10∼ 134,91 €
HJC HJC V31 Blackmat XL

Alternative

HJC HJC V31 Blackmat XL
6,6/10∼ 179,90 €
Inhalt

Welcher HJC-Jethelm passt zu welchem Einsatz?

Pendeln in der Stadt belohnt ein langes klares Außenvisier, eine Sonnenblende und ein Futter, das sich reinigen lässt. In dieser Bauart liegen der i31 mit Polycarbonatschale und der F31 mit Fiberglas und Touringausstattung. Der i40N gehört dazu, sofern die konkrete Variante ein langes Visier auch ausweist und nicht nur den Modellnamen trägt. Retro-, Classic- und Cruiserfahrer landen eher beim V31. HJC beschreibt ihn als Vintage-Open-Face, nicht als Touringhelm mit langem HJ-43. Brillenhalter und eine kleinere Sonnenlösung passen zu dieser Form, allerdings nehmen Sie mehr Regen, Kälte und Wind in Kauf als mit einem langen Visier. Wenn die Scheibe bei Ihnen die halbe Fahrt geschlossen bleiben soll, ist der V31 die schlechtere Antwort, auch wenn die Optik stimmt. Der Streetfighter-Fall ist ein eigener Entschluss. Eine abnehmbare Designmaske verändert den Look, sie schließt die offene Kinnpartie nicht. Sobald Sie Aufprallschutz am Kinn erwarten, ist ein Integralhelm oder ein modularer Helm mit geprüfter unterer Gesichtsabdeckung die passendere Bauart. Die Szenarien der Familien stehen bei den besten HJC-Jethelmen nach Einsatz.

Visier, Material und Ausstattung priorisieren

Ein langes Visier ist sinnvoll, wenn Sie regelmäßig durch Insekten, Nieselregen oder kühle Luft fahren und das Gesicht nicht nur der Brille überlassen. i31 und F31 nutzen dafür das HJ-43, mit Herstellerangabe zu UV-Schutz und Vorbereitung für eine Antibeschlaglinse. Pinlock-ready heißt vorbereitet, nicht beigelegt. Fehlt die Linse im Karton, ist sie Zubehör. Kennen Sie beschlagene Scheiben vom letzten Helm, prüfen Sie vor dem Kauf, welche Stufe zum Visier passt. Fiberglas ist nicht automatisch sicherer als Polycarbonat. HJC nennt beim i31 ein Advanced Polycarbonate Composite und beim F31 ein Advanced Fiberglass Composite mit ausgeprägterer Belüftung. Das Material verschiebt Gewicht, Preis und Anmutung. Es ersetzt weder die Homologation am echten Etikett noch eine Passform, die den Abstreiftest besteht. Auch eine Carbon-Schale beim V31 ist keine Rangordnung gegenüber Fiberglas oder Polycarbonat. Bluetooth hängt am Modell, nicht an der Marke. Beim F31 nennt HJC SMART HJC der zweiten Generation. Beim i20N sind 10B und 20B genannt, und auch die liegen nicht im Karton. Lautsprechertaschen am V31 bedeuten kein eingebautes Headset. Im konkreten i31-Angebot dieses Sets fehlt die Bluetooth-Angabe.
HJC HJC i40N Semi Mat Schwarz L

Testsieger

HJC HJC i40N Semi Mat Schwarz L
7,9/10∼ 42,98 €

Passform und Norm vor dem Kauf prüfen

Die Größentabelle liefert den Start, nicht die Größe. HJC misst den Kopfumfang etwa 2,5 Zentimeter über den Augenbrauen, und die veröffentlichten Bereiche überlappen sich. 58 Zentimeter liegen zugleich am oberen Rand von M (57–58) und am unteren Rand von L (58–59). Zwischen zwei Größen probieren Sie laut HJC zuerst die größere, dann die kleinere. Der Ablauf steht bei Größe und Passform. Am Etikett, typischerweise am Kinnriemen oder im Futter, lesen Sie Prüfserie und Typcode. Bei Neuware wollen Sie ECE 22.06 am gelieferten Helm sehen, nicht nur in der Artikelüberschrift. J beschreibt den Jet ohne geprüften unteren Gesichtsschutz. P steht für eine als schützend genehmigte untere Abdeckung, NP für eine vorhandene Abdeckung ohne diese Schutzwirkung, P/J für die doppelte Genehmigung eines Modularhelms. Visier und Maske ändern den Code nicht. Die Kennzeichnung steht auf der Seite zur ECE 22.06. Lässt sich der Helm mit geschlossenem Riemen abstreifen, ist der Fachhandel die nächste Station, nicht eine weitere Farbe.

Entscheidungscheck ohne Gesamtsieger

Es gibt in dieser Beratung keinen Helm, der für jedes Bike gewinnt. Formulieren Sie den Einsatz in einem Satz: Stadt mit Visier, Retro mit Brille, oder Look mit Maske und bewusst offener Kinnpartie. Streichen Sie danach alles, was nur Farbe ist. Schwarz, Grau und XL beim V31 bleiben eine Retro-Linie. Prüfen Sie Bauart gegen Wetter, dann Visier, Pinlock als mögliches Zubehör und Bluetooth nur mit der genannten Generation, dann das Etikett auf die 06-Serie und auf J, zuletzt Kopfumfang und den Preis inklusive Linse und Headset. Fehlt eine Zeile in den Produktdaten, ist das eine Lücke und kein stilles Ja.

Häufige Fragen

Welches Modell passt für tägliches Pendeln?
Für den täglichen Weg eignen sich eher i31, F31 und ein i40N mit belegtem langem Visier als ein reduzierter Retrohelm. Sie bekommen eine Scheibe vor dem Gesicht und meist eine Sonnenblende, das Kinn bleibt im J-Konzept offen. Der F31 ist die Fiberglas-Variante mit Touringausstattung, der i31 die Polycarbonat-Variante. Welche Größe trägt, entscheidet die Anprobe, nicht die Strecke allein.
Wann ist ein langes Visier sinnvoll?
Ein langes Visier lohnt, wenn Fahrtwind, Regen oder Insekten das Gesicht treffen und eine Brille das nicht abfangen soll. i31 und F31 sind mit dem HJ-43 beschrieben, mehrere i40N-Texte mit einem langen XD-15. Am V31 ist die Sonnenlösung kleiner und in die Retro-Form integriert. Ein langes Visier ersetzt trotzdem keinen geprüften Kinnbügel.
Ist Fiberglas automatisch sicherer?
Nein. Fiberglas beim F31 und Polycarbonat beim i31 sind unterschiedliche Schalen, keine Rangfolge der Sicherheit. Entscheidend bleiben Homologation, Passform und das Schutzkonzept eines Jethelms. Carbon beim V31 kann den Preis heben, ohne dass daraus ein Sicherheitsvorsprung folgt. Vergleichen Sie Etikett und Sitz, nicht das Materialwort im Titel.
Was bedeutet Pinlock-ready?
Das Visier ist für eine passende Antibeschlag-Innenlinse vorbereitet. Die Linse muss nicht im Karton liegen, und die Stufe muss zum Visier passen. Beim HJ-43 von i31 und F31 steht diese Vorbereitung in den Herstellerangaben, der Lieferumfang bleibt eine eigene Zeile. „Vorbereitet“ im Datenfeld ist kein Foto der beiliegenden Teile.
Wann ist ein Integralhelm die passendere Alternative?
Sobald Sie einen geprüften Kinnschutz brauchen, ist der Jethelm die falsche Bauart, auch mit langem Visier oder Maske. P oder P/J am Etikett wären die Kennzeichnungen für eine schützende untere Abdeckung. Ein J-Helm lässt Kinn und Gesicht in der Prüfung offen. Für Stadt und trockenes Wetter kann das passen, für schnelle Strecken mit Anspruch an den unteren Gesichtsschutz eher nicht.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 03.10.2026.

  1. UNECE: UN Regulation No. 22, 06 series (abgerufen am 03.10.2026)
  2. HJC Europe: i31 Open Face (abgerufen am 03.10.2026)
  3. HJC Europe: F31 (abgerufen am 03.10.2026)
  4. HJC Europe: i20N (abgerufen am 03.10.2026)
  5. HJC Europe: Proper Fit (abgerufen am 03.10.2026)
  6. Institut für Zweiradsicherheit: Helmkauftipps (abgerufen am 03.10.2026)
  7. ADAC: Motorradhelme (abgerufen am 03.10.2026)