Thermostat-Steckdose für Ölradiator – Optimale Steuerung für elektrische Heizung

Aktualisiert: Februar 2026

Eine Thermostat-Steckdose für Ölradiator steuert den Strom des Ölradiators nach Raumtemperatur. Der Ölradiator hat oft ein eingebautes Thermostat – aber es misst die Öl-Temperatur, nicht die Raumtemperatur. Eine externe Thermostat-Steckdose misst die Lufttemperatur im Raum und schaltet den Radiator ein oder aus. Das spart Energie und verbessert den Komfort – der Raum wird nicht überheizt. Ölradiatoren reagieren träge – die Thermostat-Steckdose sollte eine Hysterese haben (z.B. bei 20 °C ein, bei 22 °C aus), damit sie nicht ständig schaltet. Viele Modelle haben diese Einstellung. Die Einsparung gegenüber Dauerbetrieb oder reinem Öl-Thermostat liegt bei 10–20 Prozent – bei elektrischer Heizung ein spürbarer Betrag. Im Thermostat-Steckdosen-Vergleich findest du passende Modelle. Für Heizkörperthermostate – die passen nicht für Ölradiatoren.

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Besonderheiten Ölradiator: Trägheit und Leistung

Trägheit: Öl speichert Wärme – der Radiator heizt nach dem Ausschalten weiter. Die Thermostat-Steckdose sollte nicht zu empfindlich sein. Eine Hysterese von 1 bis 2 °C hilft – bei 19 °C ein, bei 21 °C aus. So hat der Radiator Zeit, den Raum zu erwärmen und wieder abzukühlen. Ohne Hysterese schaltet die Steckdose ständig ein und aus – das belastet die Elektronik und den Radiator. Siehe Thermostat-Steckdose einstellen für Details. Praktischer Tipp: Wenn die Steckdose zu oft schaltet, Hysterese erhöhen oder die Steckdose weiter vom Radiator entfernt platzieren – sie misst sonst die Abstrahlwärme statt der Raumluft. Leistung: Ölradiatoren haben oft 1000 bis 2500 W. Die Steckdose muss die Leistung tragen – typisch bis 3500 W. Produktangaben prüfen. Bei Überlastung kann die Steckdose überhitzen oder ausfallen. Ein 2000-W-Ölradiator passt zu den meisten Thermostat-Steckdosen – 3500 W ist das übliche Maximum. Bei mehreren Radiatoren nie an eine Steckdose – jeder braucht seine eigene. Die günstigen Modelle haben oft 3500 W – ausreichend für die meisten Ölradiatoren.

Einstellung: Solltemperatur und Platzierung

Solltemperatur wählen (z.B. 20 °C). Steckdose zwischen Steckdose und Radiator. Radiator auf maximale Stufe – die Steckdose regelt den Strom. Das eingebaute Thermostat des Ölradiators misst die Öl-Temperatur – wenn die Steckdose den Strom unterbricht, kühlt das Öl ab, und das interne Thermostat würde bei erneutem Stromfluss sofort wieder heizen. Deshalb muss der Radiator auf Maximum stehen – die Steckdose übernimmt die komplette Steuerung. Platzierung: Die Thermostat-Steckdose nicht direkt neben dem Ölradiator platzieren – sonst misst sie die Wärme des Radiators statt der Raumtemperatur. In Raummitte oder 1 bis 2 m vom Radiator entfernt. Wenn die Steckdose an der Steckdose neben dem Radiator hängt, kann ein Verlängerungskabel helfen – die Steckdose weiter weg platzieren, damit sie die Raumluft misst. Praktischer Tipp: Die Steckdose in Augenhöhe oder auf einem Regal platzieren – die Raumluft zirkuliert dort besser als am Boden. In Mietwohnungen ist die Thermostat-Steckdose oft die einzige Option für elektrische Zusatzheizung – kein Umbau nötig.

Smarte Modelle für Ölradiatoren

Smart Thermostat-Steckdosen bieten Zeitprogramme und App-Steuerung – ideal für Ölradiatoren, die nur zu bestimmten Zeiten laufen sollen. Nachtabsenkung, Ferienmodus von unterwegs. Die Mehrkosten (20 bis 30 Euro gegenüber mechanisch) amortisieren sich oft in einer Heizsaison – die Einsparung durch Zeitprogramme ist spürbar. Wer tagsüber arbeitet, kann die Heizung erst eine Stunde vor der Heimkehr starten – der Ölradiator braucht Zeit zum Aufheizen, aber mit App-Steuerung ist das planbar.

Vergleich: Thermostat-Steckdose vs. Heizkörperthermostat

Thermostat-Steckdosen sind für elektrische Heizgeräte – Ölradiatoren, Heizlüfter, Konvektoren. Heizkörperthermostate sind für wassergeführte Heizungen – sie sitzen am Ventil und regeln den Durchfluss. Die Technik ist unterschiedlich – eine Thermostat-Steckdose schaltet Strom, ein Heizkörperthermostat öffnet und schließt ein Ventil. Für Ölradiatoren in Mietwohnungen oder als Zusatzheizung ist die Thermostat-Steckdose die richtige Wahl – siehe Thermostat-Steckdose Mietwohnung.

Häufige Fragen

Muss der Ölradiator auf Maximum stehen?
Ja, damit die Thermostat-Steckdose die Steuerung übernimmt. Das eingebaute Thermostat des Radiators würde sonst vorher abschalten – die Steckdose könnte den Strom nicht sinnvoll regeln. Der Radiator heizt dann nur bis zur internen Stufe, nicht bis zur Raumtemperatur.
Wie viel spare ich mit einer Thermostat-Steckdose?
10–20 Prozent gegenüber Dauerbetrieb. Der Ölradiator läuft nur, wenn die Raumtemperatur unter der Solltemperatur liegt. Bei manueller Steuerung vergisst man oft, den Radiator auszuschalten – die Thermostat-Steckdose macht das automatisch.
Warum schaltet die Steckdose ständig ein und aus?
Hysterese zu klein oder Steckdose zu nah am Radiator. Hysterese auf 1–2 °C erhöhen, Steckdose umplatzieren. Ölradiatoren brauchen eine gewisse Schaltdifferenz – bei 0,5 °C schaltet die Steckdose zu oft.
Kann ich mehrere Ölradiatoren mit einer Steckdose steuern?
Nein. Pro Ölradiator eine Thermostat-Steckdose. Eine Steckdose mit Mehrfachsteckdose zu überlasten ist gefährlich – die maximale Leistung gilt für alle Geräte zusammen. Zwei 1500-W-Radiator = 3000 W – an der Grenze. Besser: Pro Radiator eine Steckdose.
Eignet sich eine Thermostat-Steckdose für Heizlüfter?
Ja. Heizlüfter reagieren schneller als Ölradiatoren – die Hysterese kann kleiner sein (0,5 bis 1 °C). Die Steckdose funktioniert genauso – misst die Raumtemperatur, schaltet ein oder aus. Die Leistung des Heizlüfters prüfen – typisch 1500 bis 2000 W.
Wo platziere ich die Thermostat-Steckdose am besten?
Nicht direkt am Ölradiator – sonst misst sie die Abstrahlwärme. In Raummitte oder 1 bis 2 m entfernt. Ein Verlängerungskabel hilft, wenn die Steckdose nur neben dem Radiator ist. Die Raumluft soll die Temperatur widerspiegeln – nicht die Wärme des Geräts.

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