Unabhängiger Vergleich, ggf. Vergütung durch Shop-Links. Mehr Infos

Ganzjahresreifen oder Sommer- und Winterreifen 155/80 R13

Aktualisiert: September 2026

Sie haben einen 13-Zoll-Zweitwagen, wenig Kilometer und keinen zweiten Felgensatz im Keller – und fragen sich, ob ein Satz Ganzjahresreifen 155/80 R13 den halbjährlichen Wechsel ersetzt. In dieser Nische spart Allwetter oft nicht nur Werkstatttermine, sondern den kompletten zweiten Radsatz; der Kompromiss liegt bei Hitze, Schnee und Autobahn, nicht in einer 17-Zoll-Testnote. Diese Seite stellt ein Satz gegen zwei Sätze. Die Modelle bleiben im [Vergleich Ganzjahresreifen 155/80 R13](/hub/13-15-zoll-ganzjahresreifen/ganzjahresreifen-155-80-r13); das Alpine-Symbol klären Sie unter [Wintertauglichkeit 3PMSF](/hub/13-15-zoll-ganzjahresreifen/ganzjahresreifen-155-80-r13/sub/ganzjahresreifen-155-80-r13-winter-tauglich).

Sie haben einen 13-Zoll-Zweitwagen, wenig Kilometer und keinen zweiten Felgensatz im Keller – und fragen sich, ob ein Satz Ganzjahresreifen 155/80 R13 den halbjährlichen Wechsel ersetzt.

Unsere Top-Empfehlungen

Inhalt

Was Allwetter in dieser Nische spart

155/80 R13 sitzt auf kleinen, oft älteren PKW mit einem Felgensatz. Wer Sommer und Winter fahren will, braucht entweder zweimal Aufziehen pro Jahr oder einen zweiten Satz Räder zum Umstecken. Genau das fällt bei Allwetter weg: ein Profil, 3PMSF an allen vier Flanken, keine Einlagerung in der Garage. Für Wenigfahrer in milden Wintern ist das der praktische Kern, nicht ein versprochener Bremstest. Grobe Schwellen aus Ratgebern liegen bei etwa 10.000 km im Jahr und Stadtbetrieb – Faustregel, keine Norm. ADAC-Überblicke nennen Allwetter für gemäßigtes Klima, nicht für Skiurlaub. Wenn das Auto bei Glätte stehen bleiben kann und die restlichen Fahrten nass-kühle Pendelstrecken sind, trägt ein 3PMSF-Satz die situative Pflicht, ohne dass Sie zweimal die Werkstatt anfahren. Beispiel: 8.000 km, keine Alpen, ein Satz Stahlräder. Vier Allwetter plus einmal Montage liegen grob bei 220–320 €. Zwei Saisonsätze bedeuten acht Reifen oder zweimal Aufziehen plus Lager. In 13 Zoll ist der zweite Felgensatz selten schon da. Die Papiere müssen trotzdem 155/80 und 79T hergeben; das prüft die Kaufberatung, bevor der Kalender entscheidet.

Wann zwei Sätze die sicherere Wahl bleiben

Allwetter bleibt ein Kompromiss: weicher als Sommer in der Hitze, weniger Schneereserve als ein echter Winterreifen. Dauer-Autobahn, volle Beladung im Sommer, regelmäßige Passfahrten und Skiurlaub sprechen für zwei Sätze – nicht weil 155/80 „schlecht“ wäre, sondern weil das Fahrprofil den Kompromiss übersteigt. ADAC-Urteile zu anderen Größen dürfen Sie als Einsatzprofil lesen, nicht als Note für Berlin, Fortuna oder Quatrac 5. Alpen und Nordstau sind das klare Nein zum Nur-Allwetter, wenn Sie dort fahren müssen statt stehen zu dürfen. Nasse Autobahn bei Tempo außerhalb des Kleinwagen-Alltags ist der zweite Zweifelsfall: Nassklassen in diesem Feld sind oft C, Tyfoon B, Petlas A nur als 90R. Ein Budget-13-Zöller ohne Größentest ersetzt keinen Winterreifen mit frischer Profiltiefe auf einer Passstraße. Familienskifahrt, Auto beladen, nasse Kälte plus Restschnee: Dann ist ein Wintersatz mit Alpine und praxisnaher Profilreserve die ehrlichere Wahl, der Ganzjahresreifen bleibt der Zweitwagen zu Hause. Volle Beladung im Hochsommer auf der Autobahn ist der spiegelverkehrte Fall: Allwettermischung weicher als Sommer, Abrieb und Seitenführung leiden.

Grobe Kosten 13-Zoll-Allwetter vs. Saisonbetrieb

Stückpreise Allwetter 155/80 R13 liegen online grob zwischen 37 und 55 €, Ausreißer Petlas 90R darüber. Vier Reifen plus Montage oft 220–320 €. Radwechsel Komplettrad wird mit etwa 20–50 € je Satz genannt, Aufziehen und Wuchten höher; Einlagerung oft 40–80 € im Jahr. Das sind Spannen 2026 aus Werkstatt- und Clubtexten, keine amtliche Liste. Rechnung A, ein Felgensatz: Allwetter kaufen, einmal aufziehen, sechs Jahre laufen lassen, solange Profil und Alter tragen. Rechnung B, zwei Sätze ohne zweite Felge: zweimal Aufziehen pro Jahr plus zwei Reifensätze. Rechnung C, zwei Felgensätze: höherer Einmalpreis, danach nur Umstecken. Bei Selbstwechsel und vorhandenem zweiten Radsatz kann Saisonbetrieb günstiger sein; bei bezahlter Werkstatt und nur einem Felgensatz kippt die Rechnung oft zu Allwetter – sofern das Fahrprofil mitspielt. Stadt-Wenigfahrer mit mildem Winter und einem Felgensatz → Allwetter mit 3PMSF. Autobahn plus Hitze oder schwere Beladung → Saisonreifen. Schnee-Zwang (Alpen, muss fahren) → Wintersatz. Cluster der Allwetter-Listings stehen unter bester Ganzjahresreifen 155/80 R13. Sechs Jahre Allwetter bei wenig km können am Alter scheitern, bevor das Profil bei 1,6 mm ankommt.

Fazit: ein Satz oder zwei Profile

Wenig km, milde Winter, ein Felgensatz: Allwetter mit sichtbarem Alpine. Muss-Fahrt im Schnee oder Last plus Dauer-Autobahn: zwei Sätze. Die Kostenrechnung ersetzt keine Freigabe und kein Alpine-Symbol. Stehenlassen bei Glätte senkt den Druck, löst aber keine Skiurlaubs-Strecke.

Häufige Fragen

Ab wie vielen Kilometern im Jahr lohnen zwei Sätze?
Es gibt keine Norm. Ratgeber nennen oft rund 10.000 km plus höhere Last oder Autobahn als Schwelle, Allwetter zu verlassen. Wenigfahrer mit mildem Winter bleiben häufiger beim einen Satz, wenn 3PMSF stimmt.
Reicht Allwetter im milden Winter in der Stadt?
Als rechtlicher Winterreifen ja, wenn Alpine auf allen vier Rädern sitzt und Sie bei Glätte fahren. Als Schneereserve ist es ein Kompromiss. Stehenlassen bei Glätte senkt den Druck zusätzlich.
Was ändert sich bei Skiurlaub oder Alpenpass?
Dort endet die Allwetter-Empfehlung der Einsatzprofile. Winterreifen mit Reserve, nicht ein 13-Zoll-Budget-Allwetter ohne Größentest. Das Auto zu Hause lassen ist die dritte Option.
Was kostet der halbjährliche Wechsel plus Lager ungefähr?
Umstecken Komplettrad oft 20–50 € je Termin; Einlagerung 40–80 € im Jahr. Aufziehen ist teurer als Umstecken. Allwetter-Satz 220–320 € inkl. einmal Montage ist die Gegenrechnung.
Verschleißen Ganzjahresreifen im Sommer schneller?
Die Mischung ist weicher als Sommer. Bei Hitze und viel Autobahn steigt der Abrieb gegenüber einem Sommersatz. Bei Wenigfahrern setzt oft das Alter vor den Kilometern.
Brauche ich zwei Felgensätze bei 13 Zoll?
Für Saisonbetrieb ohne zweimal Aufziehen ja. Viele 13-Zoll-Autos haben nur einen Satz – genau deshalb ist Allwetter hier oft die Hardware-Ersparnis.
Gelten 3PMSF-Ganzjahresreifen rechtlich als Winterreifen?
Ja, mit Alpine-Symbol, situativ bei Glätte, auf allen Rädern. M+S allein seit Oktober 2024 nicht. Details auf der Winterseite.
Was, wenn ich das Auto bei Schnee stehen lassen kann?
Dann entfällt die Fahrt unter Pflichtbedingungen. Allwetter bleibt für nass-kalte Restfahrten sinnvoll, zwei Wintersätze werden weniger dringend. Parken ohne Fahrt löst die Pflicht nicht aus.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 23.09.2026.

  1. Verordnung (EU) 2020/740 – EU-Reifenlabel (abgerufen am 23.09.2026)
  2. BRV – EU-Reifenlabel (abgerufen am 23.09.2026)
  3. BRV FAQ Winterreifenpflicht (abgerufen am 23.09.2026)
  4. ACV – Winterreifenpflicht in Deutschland (abgerufen am 23.09.2026)
  5. ADAC Ganzjahresreifentest 225/45 R17 2025 (abgerufen am 23.09.2026)
  6. ADAC Presse – Ganzjahresreifentest 2025 (abgerufen am 23.09.2026)
  7. StVZO § 36 Abs. 4 – Winterreifen / Alpine-Symbol (abgerufen am 23.09.2026)