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Kette und Kassette gleichzeitig wechseln: der Kranz

WartungOktober 20266 Min. Lesezeit
Kettenverschleißlehre an einer Fahrradkette neben einer 10-fach-Kassette

Kette und Kassette gleichzeitig wechseln: bei 0,75 Prozent die Kette, bei 1,0 Prozent den Kranz prüfen. Die Ersatzkette zur 10-fach-Kassette bleibt 10-fach.

Testsieger Shimano Tiagra CS-HG500-10 11-34
Testsieger Shimano Tiagra CS-HG500-10 11-34
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Die neue Kette liegt auf, die ersten Meter sind leise, und sobald Sie im dritten Gang richtig Druck aufs Pedal geben, springt sie über die Zähne. Wer dann am Zug oder an den Endanschlägen dreht, verstellt eine Schaltung, die vorher ihren Gang gehalten hat.

Kette und Kassette gleichzeitig wechseln ist fällig, wenn die alte Kette die Ritzel schon ausgeschliffen hat. Ob die Kette allein reicht, hängt an der Lehre, an den Zähnen und an der Gangzahl der Ersatzkette.

Kurz gesagt

Bis einschließlich 10-fach tauschen Sie die Kette bei 0,75 Prozent Längung und prüfen die Kassette, sobald die Lehre bei 1,0 Prozent zwischen die Rollen fällt oder eine neue Kette unter Last auf einem bis drei Ritzeln springt. Die Ersatzkette braucht dieselbe Gangzahl; an einer 10-fach-Kassette ist das eine 10-fach-Kette, beim Modell CS-HG500-10 eine HG-X-10-fach-Kette. Angaben aus Foren, irgendwo zwischen 1.500 und 7.000 Kilometern, ersetzen die Lehre nicht.

Erst messen, dann Kette und Kassette gleichzeitig wechseln

Eine Kettenverschleißlehre misst die Längung zwischen den Nieten. 0,75 Prozent bedeutet, dass die Kette um diesen Anteil länger ist als im Neuzustand. Die Rollen treffen die Zahnlücken nicht mehr in der Teilung von Kassette und Kettenblatt und steigen unter Zug auf die Zahnflanken. Bis einschließlich 10-fach hat sich in der Werkstatt die Grenze eingebürgert, die Kette bei 0,75 Prozent zu ersetzen.

Fällt die Lehre auch bei 1,0 Prozent zwischen die Rollen, prüfen Sie die Kassette mit. Diese Schwellen sind eine Werkstattkonvention, keine DIN. Shimano nennt im Händlerhandbuch zur CS-HG500-10 die HG-X-10-fach-Kette und keine Prozentzahl. Legen Sie die Lehre an, bevor Sie Teile bestellen.

Kilometer ersetzen diese Messung nicht. In Foren stehen Spannen von etwa 1.500 bis 7.000 Kilometern, je nach Nässe, Sand, Öl und Last. Die Spanne beschreibt die Streuung, keinen festen Tauschzeitpunkt. Am Mittelmotor rückt sie oft nach vorn. Eine feste E-Bike-Zahl wird daraus nicht.

Die Lehre sieht nur die Kette. Eine Messung unter 0,75 Prozent sagt nichts über Haken, die eine frühere Kette in die Lieblingsritzel geschliffen hat. Legen Sie das Werkzeug an den oberen, leicht gespannten Kettenstrang, nicht ans durchhängende untere Trum, und wischen Sie Sand ab.

Wann Kette und Kassette gleichzeitig wechseln

Schauen Sie die Ritzel an, die Sie wirklich fahren. Haken zeigen entgegen der Kettenlaufrichtung, die Zahnflanke ist unterspült, die Lücke ausgeschlagen. Sind zwei oder drei Lieblingsritzel schon hakenförmig und die übrigen Lücken noch eng, reicht eine neue Kette allein nicht. Die Sichtprüfung trennt das von einer Schaltung, an der nur der Zug nachgegeben hat.

Springt eine neue Kette nur unter Last auf einem bis drei Ritzeln, ist das der wiederkehrende Befund einer mitverschlissenen Kassette. Im Ständer ohne Pedaldruck kann dieselbe Kette sauber liegen. Dann liegen Zug und Endanschläge näher, und ein neuer Kranz ändert daran nichts. Springt es erst beim Treten und immer auf denselben Gängen, hat der Zahn die Teilung der alten Kette angenommen. Gehen Sie danach in dieser Reihenfolge vor.

  1. Legen Sie die Kettenverschleißlehre an die leicht gespannte Kette und lesen Sie 0,75 Prozent und 1,0 Prozent getrennt.
  2. Prüfen Sie die meistbenutzten Ritzel auf Haken und ausgeschlagene Lücken.
  3. Tauschen Sie die Kassette mit, wenn eine neue Kette unter Last auf einem bis drei Ritzeln springt.
  4. Bestellen Sie die Ersatzkette in derselben Gangzahl wie den Kranz.

Mehrere Ketten auf einem Kranz gelingen, wenn jede Kette bei 0,75 Prozent vom Rad geht. Eine feste Anzahl nennen die Quellen nicht. Wer eine Kette bis zum Springen fährt, tauscht in der Regel Kette und Kassette gemeinsam. Mancher Kranz nimmt die neue Kette noch an, ein anderer springt auf den Lieblingsritzeln sofort.

Polierte Zahnflanken vom normalen Lauf sind noch keine Haken. Ein von außen silberner Kranz kann auf zwei Ritzeln schon ausgeschlagen sein. In Käuferstimmen springen neue Ketten auf No-Name-Kränzen trotzdem, deshalb entscheidet der kurze Prüflauf unter Last.

Dieselbe Gangzahl an der neuen Kette

Der Kranz gibt die Kette vor. Eine 10-fach-Kassette bekommt eine 10-fach-Kette. Für die CS-HG500-10 mit der Modellnummer CSHG50010134 und der Abstufung 11-34 sieht das Shimano-Händlerhandbuch nur eine HG-X-10-fach-Kette vor. Eine 9-fach-Kette ist dafür zu breit. Eine 11-fach-Kette ist nicht die vorgesehene Kette, auch wenn die Schachtel schmaler wirkt.

Viele Texte bleiben beim gemeinsamen Tausch und lassen die Gangzahl weg. Dann liegt eine Kette aus einem 11-fach-Satz auf dem neuen Kranz, weil die Verpackung aktueller aussah. Innenbreite und Schalthilfe sind auf eine andere Kassette abgestimmt. Das Händlerhandbuch zur CS-HG500-10 nennt keine 11-fach-Kette als Ersatz.

Die Prägung auf der alten Außenlasche zeigt die Gangzahl, solange sie lesbar ist. Zehn Ritzel heißen zehn Gänge an der Kette. Die Auswahl steht im Vergleich der 10-fach-Ketten. Bleibt das größte Ritzel gleich, kürzen Sie die neue Kette auf die Gliederzahl der alten. Wird es größer, kann die alte Länge zu kurz sein, und das Schaltwerk muss das größere Ritzel aufnehmen.

Was nach dem Einbau noch springt

Neue Kette und neue Kassette liegen nicht von selbst dort, wo der gelängte Antrieb sich eingelaufen hat. Ein kleiner Nachzug am Einsteller ist normal, wenn der Zug über den Winter nachgegeben hat. Bleibt die größte Zahnzahl gleich, bleibt die Frage, ob das Schaltwerk dieses Ritzel führt. Beim Wechsel auf 34 Zähne muss das Schaltwerk dieses Ritzel aufnehmen, sonst schleift die Leitrolle, und das fühlt sich an wie Verschleiß.

Springt die Kette in allen Gängen schon ohne Last, prüfen Sie Endanschläge, Zug und den Schaltwerkshalter. Springt sie nur unter Last auf einem Ritzel, sehen Sie diesen Zahn und das vordere Blatt auf Haken an. Haken in Lastrichtung sind der Tauschgrund am Blatt, glänzende gleichmäßige Zähne lassen Sie stehen. Wie viele Ketten ein Blatt mitmacht, sagen die Quellen nicht.

Rotstaub auf den Laschen ist kein Wert von 0,75 oder 1,0 Prozent. Eine steife Kette liegt in der Lehre schief. Biegen Sie die Glieder frei, reinigen Sie grob und messen Sie danach. Tiefe Narben an Rollen und Nieten sind ein Tauschgrund auch unter 0,75 Prozent. Eine blanke Kette bei 1,0 Prozent ist trotzdem fällig.

Beim Testsieger Shimano Tiagra CS-HG500-10 steht im Lieferumfang nur die Zahnkranz-Kassette, ein Montagewerkzeug ist nicht genannt. Tausch und Einstellen gehören in einen Werkstattgang. Ein krummer Schaltwerkshalter springt danach weiter, obwohl Kette und Kranz neu sind. Richten Sie den Halter, bevor Sie einen zweiten Kranz bestellen.

Welche 10-fach-Kassette der Vergleich zeigt

Wenn Lehre, Haken und der Sprung unter Last den Kranz verurteilen, fehlt die Abstufung. Im Vergleich der 10-fach-Kassette ist die Shimano Tiagra CS-HG500-10 in 11-34 als Testsieger geführt. Die Modellnummer lautet CSHG50010134. Die Beschreibung nennt zehn Gänge, Hyperglide, die Farbe Silber und das Material Metall.

Der Preis steht bei ca. 21,95 Euro und ist als Festpreis erfasst. Die Amazon-Bewertung liegt bei 4,8 von 5 Sternen aus 998 Bewertungen. In 50 ausgewerteten Texten ist kein wiederkehrender Defekt beschrieben, 46 Stimmen haben fünf Sterne. Mehrere Käufer beschreiben die Montage als einfach, einzelne haben den Kranz zum dritten Mal bestellt und ordnen die Qualität dem Tiagra-Niveau zu, nicht einer höheren Gruppe.

Eine Drei-Sterne-Stimme vermisst das größere Ritzel des Vorgängers und nutzt die Kassette trotzdem. Eine Ein-Stern-Stimme ist unzufrieden und nennt keinen konkreten Schaden. Der Listing-Titel ordnet das Modell Tiagra 4700 zu. Die Kompatibilität ist als 10-fach Hyperglide ausgewiesen.

Den Freilaufstandard nennen die Daten nicht ausdrücklich. Vergleichen Sie den Nabenkörper mit dem alten Kranz, bevor Sie bestellen. Ein Gewicht nennt das Listing nicht. Im Karton liegt nur die Zahnkranz-Kassette, ein Abzieher ist nicht dabei. Amazon weist keine Herstellergarantie aus, die Herkunft ist mit China angegeben.

Dieser Kranz ersetzt eine 10-fach-Kassette in 11-34, wenn Hebel und Schaltwerk schon zehn Gänge führen und diese Abstufung reicht. 36 Zähne oder ein mitgeliefertes Werkzeug bietet das Modell nicht. Die Kette dazu bleibt die HG-X-10-fach-Kette aus dem Händlerhandbuch zur CS-HG500-10.

Häufige Fragen

Muss ich die Kassette immer mit der Kette tauschen?
Nein. Bis einschließlich 10-fach ist die Werkstattregel, die Kette bei 0,75 Prozent Längung zu wechseln und die Kassette zu prüfen, wenn die Lehre 1,0 Prozent erreicht. Zeigt die Lehre 0,75 Prozent und die Ritzel haben keine Haken, reicht in vielen Fällen die Kette. Springt dagegen eine neue Kette unter Last auf einem bis drei Ritzeln, ist der Kranz mitverschlissen. Das ist ein wiederkehrender Werkstattbefund und keine Garantie, dass jeder Kranz dann hinüber ist. Shimano gibt im Händlerhandbuch zur CS-HG500-10 die Kette vor, nicht die Prozentzahl. Die Schwellen sind eine Werkstattkonvention, keine DIN.
Was heißt 0,75 Prozent bei einer 10-fach-Kette?
Die Kette ist dann um 0,75 Prozent länger als im Neuzustand. Der Abstand der Rollen passt nicht mehr zur Zahnteilung, die Kette steigt unter Zug auf die Flanken. Bei Antrieben bis 10-fach gilt deshalb die Werkstattgrenze, die Kette an diesem Punkt zu tauschen, bevor sie die Kassette in dieselbe Teilung schleift. 1,0 Prozent ist die Schwelle, an der Sie den Kranz mit prüfen. Eine Kettenverschleißlehre zeigt die beiden Stufen, der Tacho nicht. Shimano nennt zur CS-HG500-10 keine Prozentzahl, sondern die HG-X-10-fach-Kette. Forenwerte zwischen 1.500 und 7.000 Kilometern beschreiben nur die Streuung.
Die neue Kette springt nur auf zwei Ritzeln. Reicht Nachstellen?
Nachstellen reicht, wenn die Kette schon ohne Last im Ständer den Gang verliert. Dann liegen Zug und Endanschläge näher als ein neuer Kranz. Springt sie nur, sobald Sie treten, und immer auf denselben ein bis drei Ritzeln, hat die alte Kette diese Zähne ausgeschlagen. Eine neue Kette mit korrekter Teilung hält dort nicht. Am Einsteller zu drehen verschiebt dann die Gänge, die noch gepasst haben. Sind Kette und Kassette bereits neu und es springt unter Last weiter, prüfen Sie das vordere Blatt auf Haken. Ein krummer Schaltwerkshalter macht ein ähnliches Bild und ist kein Verschleiß der Kassette.
Welche Kette gehört an eine 10-fach-Kassette?
Eine 10-fach-Kette. Kranz und Kette müssen dieselbe Gangzahl haben. Für die Shimano CS-HG500-10, Modell CSHG50010134 in der Abstufung 11-34, schreibt das Händlerhandbuch eine HG-X-10-fach-Kette vor. Eine 9-fach-Kette ist zu breit. Die Auswahl einer als 10-fach geführten Kette steht im Vergleich der 10-fach-Ketten. Bleibt die größte Zahnzahl gleich, kürzen Sie die neue Kette auf die Gliederzahl der alten. Wird das größte Ritzel größer, kann die alte Länge zu kurz sein. Die Prägung auf der alten Außenlasche hilft, solange sie lesbar ist.
Kann eine 11-fach-Kette die 10-fach-Kette ersetzen?
Nein. Schmaler und leichter ist kein Argument aus dem Händlerhandbuch der CS-HG500-10. Dort ist die HG-X-10-fach-Kette die vorgesehene Kette. Eine 11-fach-Kette ist auf eine andere Innenbreite und andere Schalthilfen ausgelegt. Sie kann auf den Zähnen aufliegen und trotzdem unsauber führen oder ein neues Verschleißbild erzeugen. Dasselbe gilt andersherum für eine 9-fach-Kette, die für diesen Kranz zu breit ist. Kaufen Sie die Gangzahl des Kranzes, nicht die neuere Schachtel. Wer Kette und Kassette gleichzeitig wechselt, bestellt beide Teile als 10-fach.
Wie viele Ketten hält eine Kassette aus?
Eine feste Zahl geben die Quellen nicht her. Mehrere Ketten auf einem Kranz gelingen, wenn Sie jede Kette bei 0,75 Prozent Längung abnehmen, bevor die Ritzel die lange Teilung übernehmen. Fahren Sie eine Kette bis zum Springen, ist der Kranz oft mit fällig, und Sie wechseln beide Teile. Die Spanne von 1.500 bis 7.000 Kilometern aus Foren ist Streuung durch Nässe, Sand und Last, kein Intervall. Am Mittelmotor verschiebt sich diese Spanne häufig nach unten. Zählen Sie die Ketten über die Lehre, nicht über den Tacho, und erwarten Sie keine Garantie für jeden einzelnen Kranz.
Zählt Rost dasselbe wie Längung?
Nein. Die Prozentzahl misst die Längung zwischen den Nieten. Rost auf den Laschen ist ein Oberflächenbefund. Eine festgesessene Kette liegt in der Lehre schief, die Anzeige taugt dann nicht. Biegen Sie die Glieder frei, reinigen Sie grob und messen Sie danach. Narben an Rollen und Nieten können ein eigener Tauschgrund sein, auch unter 0,75 Prozent. Eine blanke Kette bei 1,0 Prozent ist trotzdem fällig. Wer nur die braunen Stellen anschaut, wechselt zur falschen Zeit. Die Kassette prüfen Sie über Haken und über den Lauf einer neuen Kette unter Last, nicht über den Rostfilm.
Wann ist das Kettenblatt vorn auch fällig?
Wenn Kette und Kassette neu sind und es unter Last weiter springt, besonders auf dem kleinen Blatt, sehen Sie die Zähne vorn auf Haken an. Die Werkstattregel mit 0,75 und 1,0 Prozent gilt der Kette. Eine Anzahl, nach wie vielen Ketten das Blatt mit muss, nennen die Quellen nicht. Gleichmäßige, nur glänzende Zähne sind kein Tauschgrund, Haken in Lastrichtung schon. Ein verbogenes Schaltauge oder ein beschädigter Zahn an der neuen Kassette erzeugen ein ähnliches Springen. Trennen Sie das, bevor Sie das Blatt mitbestellen.
Heinrich W.
Freizeit & SportOutdoor

Mit langjähriger Praxis zu Garten, Outdoor und Freizeitprodukten betreut er Vergleiche zu Freizeit, Sport und Nutzung im Freien.

Aktualisiert: Oktober 2026

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