Wie oft Backup folgt dem Verlust, den Sie aushalten

Wie oft Backup nötig ist, folgt dem Verlust, den Sie aushalten. Stündlich ist der Windows-Default. Danach die Platte trennen und die Rücksicherung proben.
Inhaltsverzeichnis

Die externe Festplatte liegt seit dem Sommerurlaub im Schrank. Auf dem Laptop liegen Angebote, Fotos und der Ordner für die Steuer, und ein Teil davon existiert nirgendwo sonst. In dieser Lage entscheidet die Frage, wie oft Backup ansteht, welche Arbeitstage Sie im Ernstfall noch besitzen. Ein Programm kann den Abstand ausführen. Den Abstand legt fest, wie viele Tage Sie nacharbeiten können, ohne dass ein Auftrag oder ein Album fehlt.
Viele Rechner schlagen eine Stunde vor. Das passt, wenn am Abend nichts vom Tag fehlen darf, und es ist Ballast, wenn sich an den Dateien nur am Wochenende etwas ändert. Sie wählen den Takt, schließen die Platte für den Lauf an, werfen sie danach aus und holen einmal im Quartal eine Datei zurück. Eine Platte, die nur nach dem Urlaub angesteckt wird, sichert den Urlaub. Alles danach liegt auf einem einzigen Laufwerk.
Kurz gesagt
Wie oft Backup ansteht, richtet sich nach dem Zeitraum, dessen Verlust Sie wiederholen können: ein Tag, eine Woche oder ein Monat. Der Dateiversionsverlauf unter Windows startet häufig jede Stunde, das ist eine Voreinstellung. Nach dem Lauf wird die Platte getrennt, eine zweite Kopie liegt woanders, und einmal im Quartal öffnen Sie eine zurückgeholte Datei.
Wie oft Backup vom Verlust in Tagen abhängt
Schreiben Sie den Verlust in Tagen auf, bevor Sie ein Menü öffnen. Drei Tage, zehn Tage oder dreißig Tage: das ist der Abstand, den die Sicherung unterschreiten muss. Im Fachwort heißt dieser Abstand Wiederherstellungspunkt, der letzte Stand, den Sie nach einem Ausfall noch besitzen. Liegt der letzte gute Lauf länger zurück, ist die Arbeit dazwischen weg, auch wenn die Platte im Schrank unversehrt ist.
Backup wöchentlich oder täglich ist eine Entscheidung über Ihre Dateien. Wer jeden Tag Angebote ändert, setzt den Lauf auf den Abend. Wer die Kamera am Sonntag ausliest und unter der Woche kaum Dateien anfasst, trifft mit einem Sonntagslauf denselben Schutz. Ein Monat reicht, wenn die Originale noch auf der Speicherkarte liegen. Sobald der Laptop die einzige Kopie trägt, ist derselbe Monat zu grob.
Zwei Uhren laufen nebeneinander. Das Intervall bestimmt, wie frisch die jüngste Kopie ist. Die Aufbewahrung bestimmt, wie weit Sie in ältere Stände zurückgehen. Notieren Sie beide Zahlen auf dem Zettel bei der Platte: „Höchstens drei Tage Verlust“ und „Versionen mindestens drei Monate behalten“. Eine Datei, die Sie vor drei Wochen überschrieben haben, fehlt auch bei stündlicher Sicherung, wenn alte Versionen nach wenigen Tagen weichen.
Was der Dateiversionsverlauf als Intervall vorschlägt
Der Dateiversionsverlauf von Windows schreibt Kopien auf ein separates Laufwerk. Sobald der Rechner an ist und die Platte einen Buchstaben hat, kann der Lauf starten. In den erweiterten Einstellungen steht die Häufigkeit, ab Werk oft jede Stunde, einstellbar von zehn Minuten bis einmal am Tag. Das ist der Vorschlag eines Systems, das den Tag über eingeschaltet bleibt. Ihr Zettel darf davon abweichen.
Der Verlauf nimmt die Bibliotheken, den Desktop, Kontakte und Favoriten, dazu Ordner, die Sie ausdrücklich hinzufügen. Ein Verzeichnis, das Sie nie aufgenommen haben, fehlt in jeder Stunde. Steht „Aufträge“ oder „Kamera“ nicht in der Liste, ändert das Intervall daran nichts.
Der erste Lauf kopiert den Bestand und dauert auf einer busgespeisten Platte mit 5400 U/min. In der 1-TB-Klasse nennt ein Listing bis zu 75 MB/s beim Schreiben. Ein halbes Terabyte liegt bei dieser Rate grob bei zwei Stunden, ein volles Terabyte grob bei vier Stunden. Jeder spätere Lauf schreibt nur Änderungen.
In den erweiterten Einstellungen legen Sie fest, wie lange Stände bleiben. Eine Wahl verwirft alte Versionen, sobald das Laufwerk voll wird, eine andere behält sie, bis Sie aufräumen. Dokumente und Fotos passen auf 1 TB oft noch, Video mit langer Aufbewahrung füllt dieselbe Platte.
Die Festplatte trennen, nachdem der Lauf durch ist
Eine Kopie mit demselben Laufwerksbuchstaben wie der Arbeitsalltag teilt dessen Schicksal. Schadsoftware, die Dokumente verschlüsselt, läuft über die angemeldeten Laufwerke. Ein Löschen im Explorer erreicht die angeschlossene Platte mit. Das BSI beschreibt die Sicherung als Medium, das Sie danach trennen, und die Rücksicherung als Teil desselben Vorhabens. Auswerfen macht aus einem zweiten Ordner eine eigene Kopie.
Warten Sie, bis der Lauf fertig ist und die Aktivitätsanzeige ruht, dann werfen Sie die Platte aus und ziehen das Kabel. Ein Ruck während des Schreibens lässt den letzten Stand halb geschrieben zurück. Bei einem Gehäuse, das den Strom nur über USB bezieht, hängt der Lauf an derselben Buchse. Die rückseitige Buchse eines Desktop-Rechners ist dafür ruhiger als eine vordere, die manchen Platten zu wenig Strom gibt. Welche Gehäuse busgespeist und für den Schrank gedacht sind, sortiert der Vergleich externer Festplatten.
Stündliche Stände und eine getrennte Platte ziehen in zwei Richtungen. Wer den Arbeitstag in Stunden festhalten will, lässt das Gehäuse bis zum Feierabend angeschlossen und trennt es dann. Wer die Platte nur am Sonntag ansteckt, bekommt einen Sonntagsstand, auch wenn im Menü jede Stunde steht. Der erste Termin dauert am längsten, weil der Bestand noch fehlt, und der Laptop bleibt am Netz, denn der zugeklappte Deckel unterbricht eine busgespeiste Platte mitten im Schreiben.
Das 3-2-1-Backup: zweite Art, anderer Ort
Die Merkregel 3-2-1 fasst drei Fragen: drei Stände derselben Daten, zwei Arten von Datenträgern, einer davon außerhalb der Wohnung. Der Laptop ist der Arbeitsstand, die externe Festplatte die erste Sicherung, die dritte Kopie ein Cloud-Konto oder eine Platte an einer anderen Adresse. Fehlt eine Stelle, bleibt die Lage offen, die diese Stelle abdecken sollte.
Ist der Arbeitsstand eine SSD, kann die Festplatte die zweite Art sein. Sie bietet Raum für Versionen in einer anderen Klasse als ein schnelles Systemlaufwerk. Zwei gleiche Gehäuse in derselben Schublade bleiben eine Art an einem Ort. Feuer, Diebstahl und eine Serie mit demselben Fehler treffen beide.
Die Cloud trägt die Kopie, die einen Brand in der Wohnung übersteht. Sie hängt an einem Konto und an einer Synchronisation, die ein Löschen auf den Server zieht, wenn der Ordner dauerhaft verbunden ist. Die Platte im Schrank öffnen Sie ohne dieses Konto. Manche Gehäuse mit Kopiertaste nennen im Produkttext täglich, wöchentlich oder monatlich, als Beispiel wie die Stunde bei Windows. Die Taste führt den Abstand von Ihrem Zettel aus.
Ein Video von vier Gigabyte, das jeden Abend neu geschrieben wird und dreißig Stände behält, belegt etwa 120 Gigabyte. Acht solche Projekte liegen bei knapp einem Terabyte, noch bevor die Dokumente dazukommen. Für Fotos und Schreiben reicht 1 TB oft, mit diesem Video wird dieselbe Platte eng. Die nächste Stufe ist eine größere Festplatte aus der 2-TB-Klasse. Liegen am Ende alle drei Stände am selben Konto im selben Raum, bleibt ein Ausfall für alle drei übrig.
Backup testen: einmal im Quartal zurückholen
Erst eine zurückgeholte Datei zeigt, dass der Stand sich öffnen lässt. Das BSI nimmt die Rücksicherung in dasselbe Konzept wie den Lauf. Ein brauchbarer Haushaltstakt ist einmal im Quartal eine einzelne Datei, und zusätzlich jedes Mal, wenn Platte, Rechner oder Intervall wechseln.
- Schließen Sie die Platte an und warten Sie, bis ein fälliger Lauf durch ist und die Anzeige ruht.
- Wählen Sie eine Datei, die älter ist als Ihr Intervall, zum Beispiel einen Brief aus dem vorigen Monat.
- Holen Sie sie in einen neuen Ordner auf dem Laptop zurück, sodass das Original liegen bleibt.
- Öffnen Sie die Datei und prüfen Sie Datum und Inhalt gegen das, was Sie aus dem Monat noch wissen.
- Werfen Sie die Platte aus, ziehen Sie das Kabel und legen Sie das Gehäuse an seinen Ort zurück.
Notieren Sie Datum, Dateiname und ob die Datei aufging. Eine Word-Datei beweist den Weg durch den Verlauf. Einen Videobestand von vielen Gigabyte beweist sie noch nicht. Einmal im Jahr vergleichen Sie die Ordnergröße und öffnen eine große Datei bis zum Ende. Eine volle Rücksicherung eines Terabytes liegt wieder im Bereich von Stunden und gehört zum Wechsel der Platte.
Schlägt die Probe fehl, formatieren Sie die Sicherungsplatte nicht. Oft hat sich der Laufwerksbuchstabe geändert, das Kabel sitzt lose, oder der Ordner fehlte in der Liste. Die Arbeitskopie kann in diesem Moment die einzige heile Fassung sein. Wechseln Sie die Testdatei von Quartal zu Quartal, ein Schreiben, ein Foto, ein Ordner aus dem letzten Halbjahr. Ein grüner Haken von vor einem Jahr gilt für den Rechner von damals.
Häufige Fragen
Reicht einmal im Monat?
Ist stündlich Pflicht?
Muss die Platte immer stecken?
Wie oft sollte ich die Rücksicherung proben?
Ersetzt die Cloud die externe Festplatte?
Was bedeutet 3-2-1 beim Backup?
Wie viel Platz braucht der Dateiversionsverlauf?
Was tun, wenn 1 TB für die Versionen nicht reicht?

Als Technik- und Gaming-Enthusiast betreut er Vergleiche zu Elektronik, Gadgets und Unterhaltungstechnik – getestet am Alltagsnutzen.
Ähnliche Artikel

Externe Festplatte formatieren: erst sichern, dann das System wählen
exFAT, NTFS, FAT32 und APFS festlegen, nachdem die vorhandene Kopie auf einem anderen Medium geöffnet wurde.

HDD oder SSD: Welche 1 TB zur Aufgabe passt
Archiv und Platz auf der mechanischen Platte, Tempo und Stöße auf der SSD: dieselbe Terabyte-Zahl, zwei Aufgaben.

Festplatte wird nicht erkannt: Kabel und Strom vor dem Format
Kabel, Strom und Dateisystem prüfen, bevor ein Format die letzte Kopie auf der angeschlossenen Platte löscht.