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PCIe 3.0 oder 4.0 SSD

Aktualisiert: Oktober 2026

Zwei Kartons liegen nebeneinander, beide mit 500 GB. Einer nennt PCIe 3.0 und Leseraten um 2.000 MB/s, der andere PCIe 4.0 und Zahlen ab 6.000 MB/s. Die Frage PCIe 3.0 oder 4.0 SSD entscheidet sich nicht an der größeren Zahl, sondern daran, welchen Slot das Board wirklich hat, ob Sie kopieren oder vor allem starten, und ob Sie das Modul später mitnehmen. Im [Vergleich der M.2-SSDs mit 500 GB](/hub/festplatten-speicherkarten/m-2-ssd-500-gb) stehen beide Generationen mit ihren Listing-Widersprüchen. Wie Sie den Slot vorher lesen, steht in der [M.2 SSD 500 GB Kaufberatung](/hub/festplatten-speicherkarten/m-2-ssd-500-gb/sub/m-2-ssd-500-gb-kaufberatung). SATA gegen NVMe ist dort die dritte Tür und auf dieser Seite nur die Abgrenzung.

Zwei Kartons liegen nebeneinander, beide mit 500 GB. Einer nennt PCIe 3.0 und Leseraten um 2.000 MB/s, der andere PCIe 4.0 und Zahlen ab 6.000 MB/s.

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Inhalt

Der Slot deckelt die SSD

Die Generationen sind abwärtskompatibel. Eine Gen4-SSD startet in einem Gen3-Slot und läuft mit Gen3-Tempo. XMG hat das an einer FireCuda 520 mit 2 TB in einem Gen3-Notebook gemessen: etwa 3.100 MB/s sequenziell, an der Oberkante von Gen3. Das ist ein anderes Laufwerk und zeigt das Prinzip. Ein Gen4-Slot lässt eine Gen3-SSD bei ihrer eigenen Rate. Der langsamere Partner aus Slot und Modul setzt die Grenze. 8, 16 oder 32 GT/s je Lane sind das Linktempo, nicht die Megabyte eines Benchmarks. Der Praxisrahmen liegt bei Gen3 grob bis 3.500 MB/s und bei Gen4 grob bis 7.500 MB/s. Gen5 braucht Slot und Kühlweg.

Was im Alltag übrig bleibt

Igor’s Lab hat den Alltagsabstand starker Modelle kleiner gefunden als die Lücke auf dem Datenblatt. Das ist kein Freibrief für den Satz, es gebe keinen Unterschied. Kopieren und Videoschnitt zeigen die sequenzielle Rate, Windows-Start und kleine Dateien kaum. Wer nur das System spürt, kauft mit der Gen4-Werbung oft Spielraum, den der Alltag nicht abruft. Wer Dutzende Gigabyte schiebt, sieht den Deckel eher. Die kleine Kapazität verschärft das. Nach dem SLC-Cache fällt die Schreibrate, und bei 500 GB ist dieser Cache früher erschöpft als bei 2 TB. Die P310 nennt für diese Zeile 3.500 MB/s schreiben, obwohl das Lesen bei 6.600 MB/s steht. Die S660 nennt 2.400 MB/s schreiben bei 4.800 MB/s lesen. Die SN7100 nennt TLC und 6.800 MB/s lesen, Schreiben aber doppelt: 5.800 MB/s im Bullet, 6.900 MB/s im Attribut. Sie vergleichen dann nicht Gen3 mit einer Fantasiezahl, sondern die Rate, die diese Kapazität überhaupt ausweist.
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SATA ist keine langsame NVMe

Neben Gen3 und Gen4 gibt es M.2-SATA. Das ist ein anderes Protokoll mit einer Decke um etwa 560 MB/s, nicht eine NVMe, die zufällig langsam misst. Die Intenso Top mit 512 GB nennt 550 MB/s lesen und 500 MB/s schreiben, 3D-NAND, Garantie 24 Monate. In den Texten entspricht das der SATA-Erwartung, ein Laptop lief über ein Jahr unter Linux. Ein reiner PCIe-Slot nimmt die Karte nicht. Eine Gen4-SSD im SATA-Slot bleibt ebenso stumm. Der Sprung von dieser SATA-Zeile auf eine Gen3-NVMe, etwa von 550 auf 2.000 MB/s bei der PNY, ist im Alltag größer als der Sprung von einer ehrlichen Gen3-Rate auf eine Gen4-Rate, die der Slot auf 3.100 MB/s deckelt. Das Drehzahlfeld mit 7.200 U/min an der Intenso Top ist ein Attributfehler. Wenn das Handbuch SATA sagt, ist die Top die passende Klasse.

Wann Gen4 und wann nicht Gen5

Die klare Empfehlung für die meisten Rechner mit freiem Gen4-Slot lautet PCIe 4.0, in der Rate dieser 500-GB-Zeile und nicht in der Titelspitze der 2-TB-Schwester. Der Slot kann die Klasse fahren, der spätere Umzug in ein neueres Board bleibt möglich, und die Mitte der Preisklasse ist dafür der übliche Platz. Bleibt das Modul in einem Gen3-Board, das Sie nicht wechseln, reicht eine Gen3-Zeile. Eine Gen4-SSD läuft dort mit, der Aufpreis kauft dann den Umzug, nicht mehr Tempo heute. Das XMG-Beispiel mit etwa 3.100 MB/s an der FireCuda zeigt, was von der Werbung übrig bleibt. Gen5 kaufen Sie nicht, solange kein Gen5-Slot und kein Kühlweg da sind.

Häufige Fragen

### Läuft eine Gen4-SSD in einem Gen3-Slot?
Ja. Die Generationen sind abwärtskompatibel, das Modul startet und arbeitet mit dem Tempo des Slots. Eine Gen3-SSD in einem Gen4-Slot bleibt bei ihrer eigenen Rate. Defekt wäre ein Modul, das das UEFI nicht zeigt, nicht eines, das unter der Kartonzahl der neueren Generation misst. Der langsamere Partner setzt die Grenze.
Wie schnell ist sie dann?
An der Oberkante von Gen3, im Praxisrahmen grob bis 3.500 MB/s, nicht bei 6.600 oder 7.000 MB/s. XMG maß an einer FireCuda 520 mit 2 TB im Gen3-Notebook etwa 3.100 MB/s sequenziell. Das ist ein anderes Laufwerk und trotzdem das anschauliche Beispiel.
Merke ich Gen4 gegen Gen3 im Alltag?
Beim Kopieren großer Mengen eher als beim Start von Windows. Igor’s Lab findet den Alltagsabstand kleiner als die Datenblattlücke und bestreitet den Unterschied nicht. Kleine Dateien und Programmstarts nutzen die sequenzielle Spitze kaum. Ist die Platte mit 500 GB voll und der SLC-Cache leer, sehen Sie außerdem die Schreibrate dieser Zeile, nicht die der 2-TB-Schwester.
Lohnt Gen5 für Windows?
Selten, und nur mit Gen5-Slot und Kühlung. heise sieht Gen5 vor allem bei großen sequenziellen Lasten, nicht beim bloßen Systemstart. Ohne den Slot ist der Aufpreis verschenkt, weil die SSD auf die Generation des Boards zurückfällt. In dieser 500-GB-Klasse ist Gen4 die Mitte, Gen3 der ehrliche Deckel für alte Boards. Gen5 ist hier keine eigene Zeile.
Was ist mit M.2-SATA?
Ein anderes Protokoll, Decke um etwa 560 MB/s. Die Intenso Top nennt 550 und 500 MB/s. Sie spricht nur einen SATA-fähigen M.2-Slot, eine NVMe spricht ihn nicht. Der Unterschied zu Gen3-NVMe ist im Alltag größer als der feine Abstand zwischen Gen3 und einer gedeckelten Gen4. Ein Drehzahlfeld an der SSD ignorieren Sie.
Welcher Slot am Board ist der schnelle?
Der, den das Handbuch als primär mit vollen Lanes nennt. Der zweite M.2-Platz ist oft langsamer oder schaltet einen SATA-Port ab. Eine Gen4-SSD im langsamen Slot misst dann wie eine kleinere Generation, obwohl das Modul in Ordnung ist. Die Werberate auf dem Karton kennt diese Buchse nicht. Lesen Sie die Zuordnung, bevor Sie die Schraube festziehen.
Ist eine langsamere Messung ein Defekt?
Nicht, solange sie zur Grenze aus Slot und Kapazität passt. Gen4 im Gen3-Slot nahe 3.100 MB/s ist das XMG-Bild, keine Reklamation. Ein Modul, das fehlt, heiß wird oder ausfällt, ist ein anderes Thema. Die SN7100 mit zwei Schreibwerten und die SIX mit einer Packungszahl von 2.648 MB/s sind unsichere Angaben, keine gemessene Krankheit des Steckplatzes.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 12.10.2026.

  1. Sony – PS5 M.2 SSD einbauen (abgerufen am 12.10.2026)
  2. Notebooksbilliger – M.2-Kauf 2026 (abgerufen am 12.10.2026)
  3. TomicSwissTech – SSD-Kaufberatung (abgerufen am 12.10.2026)
  4. Kingston – NAND-Typen (abgerufen am 12.10.2026)
  5. Wikipedia – M.2 (abgerufen am 12.10.2026)
  6. heise – Bestenliste NVMe (abgerufen am 12.10.2026)
  7. XMG – PCIe-Generationen kompatibel (abgerufen am 12.10.2026)
  8. Seagate – M.2 in der PS5 (abgerufen am 12.10.2026)