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Avon Roadrider MKII: Allrounder für Alltag und Klassik

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie fahren eine ältere Maschine oder ein Retro-Naked und wollen keinen Hypersport-Reifen, der warmgefahren werden will und auf Alltagskilometern unnötig schnell abbaut. Der Avon Roadrider MKII ist ein Sporttouring-Nachfolger mit klassischem Profilbild. Er soll Alltags- und Tourenstrecken abdecken, ohne Custom-Breite oder Rennstrecken-Anspruch. Im [Avon-Motorradreifen-Vergleich](/hub/motorrad-zubehoer/avon-motorradreifen) ordnen wir die Markenprofile ein. Hier geht es um die konkrete Profilwahl für Alltag und Klassik. Wer nur den Namen Avon sucht, landet schnell bei Custom- oder Hypersport-Maßen, die zur Maschine nicht passen. Genau diese Grenze klärt die Seite.

Sie fahren eine ältere Maschine oder ein Retro-Naked und wollen keinen Hypersport-Reifen, der warmgefahren werden will und auf Alltagskilometern unnötig schnell abbaut.

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Inhalt

Für wen der Roadrider MKII passt

Der Roadrider MKII richtet sich an Fahrer, die Dimension und Charakter der Maschine im Blick behalten: klassische Roadster, Retro-Bikes, moderate Tourer und Alltagsmotorräder, bei denen ein Hypersport-Profil überdimensioniert wirkt. Wenn Sie vor allem Straße, Stadt und Wochenendtour fahren und ein ruhiges, vorhersehbares Handling suchen, liegt der MKII näher als ein Profil mit Fokus auf Schräglagengriff. Die Abgrenzung innerhalb der Avon-Linie ist entscheidend. Wer häufig nasse Autobahnen und lange Etappen fährt, sollte den moderneren Sporttour dagegen abwägen. Cruiser und Custom mit anderen Dimensionen und Optikoptionen gehören nicht hierher, auch wenn Marketplace-Titel manchmal Zusatzbegriffe streuen. Ein Sporttouring-Allrounder ersetzt keinen Breitreifen für Chopper oder Softail. Passt Ihre Maschine in den Alltag-Klassik-Rahmen, bleibt der MKII die sinnvolle Avon-Schiene.

Was der MKII leisten soll und was nicht

Herstellerseitig wird der Roadrider MKII als Weiterentwicklung des früheren Sporttouring-Ansatzes geführt: ausgewogenes Handling, Nutzwert auf trockener und nasser Straße, Dimensionen für gängige Straßenmotorräder. Das trifft, was Alltagsfahrer brauchen, allerdings ohne Garantie auf Rekord-Laufleistung oder Extremgrip. Nutzerberichte zum Vorgänger streuen bei Warmfahren und Kilometerleistung. Nehmen Sie solche Angaben als Orientierung, nicht als festen Kilometerwert. Für Pendelstrecken, Landstraße und moderate Touren erwarten Sie eine Mischung aus Komfort und ausreichend Haftung, nicht die letzte Zehntelsekunde vor der Kehre. Wenn Sie bei 12 °C morgens starten und erst nach zehn Kilometern wirklich warm sind, hilft ein Allroundprofil eher als ein kaltempfindlicher Hypersport-Compound. Das erste Teilstück bleibt trotzdem vorsichtig zu fahren. Gegenüber einem reinen Kilometer-Tourenreifen wirkt der Roadrider oft klassischer. Wer Trackdays oder hartes Bergpass-Tempo plant, sollte den MKII nicht als Ersatz für ein Sportprofil kaufen. Den Gegensatz von Sporttour und Supersport vertieft Sporttour oder Supersport.

Größe und Index vor dem Kauf prüfen

Bevor Sie Preis vergleichen, prüfen Sie Flanke und Fahrzeugpapiere. Dimension, Bauart, Last- und Geschwindigkeitsindex müssen zur Freigabe passen. Markenwechsel allein ist kein Freibrief, wenn Maß oder Index abweichen. Beim Roadrider MKII sehen Sie häufig H- und V-Kennungen, gültig nur, wenn die Freigabe Ihrer Maschine das hergibt. Die gelistete Größe 140/70-17 mit 66V am Hinterrad zeigt, worauf es ankommt: nicht der Markenname im Titel, sondern die komplette Größenzeile. Lastindex 66 und Geschwindigkeitsindex V sind in den Produktdaten dokumentiert. Steht in den Papieren 66H und Sie wollen 66V, kann das je nach Freigabelage zulässig oder abnahmepflichtig sein. Details zu Flanke, ECE und aktueller Praxis finden Sie unter Kennzeichnung und Freigabe. Prüfen Sie außerdem, ob Vorder- und Hinterrad aus derselben Profilfamilie kommen sollen. Gemischte Compounds ändern das Fahrgefühl, besonders bei Nässe und beim Einlenken.

Preiskorridor und Kaufentscheidung

Der sichtbare Preiskorridor für typische Roadrider-Dimensionen liegt grob bei etwa 80 bis 170 € pro Reifen, abhängig von Größe, Kanal und Aktion. Kleine Vorderräder liegen eher am unteren Ende, breitere Hinterräder höher. Der gelistete Hinterreifen 140/70-17 66V steht bei 124,99 €. Der Preis allein beweist nicht die Eignung für Klassik oder Alltag. Wählen Sie den MKII, wenn Look und Alltagsprofil zur Maschine passen und Sie keinen Cruiser- oder Hypersport-Anspruch haben. Wählen Sie eher den Spirit ST, wenn Sie moderne Touren- und Nasslaufleistung priorisieren. Wählen Sie Cobra Chrome, wenn Dimension und Custom-Optik im Vordergrund stehen. Lassen Sie Montage und Wuchten in der Werkstatt machen und vergleichen Sie immer die komplette Größenzeile mit der Freigabe.

Fazit: Alltag und Klassik, nicht Custom

Wenn Retro, Roadster oder moderater Tourer freigegebene Straßenmaße haben und Sie vorhersehbares Handling wollen, ist der Roadrider MKII die passende Avon-Linie. Wenn Nässe und lange Etappen dominieren, prüfen Sie den Spirit ST. Wenn die Felge in Custom-Breite geht, gehört der Reifen nicht in diese Schiene.

Häufige Fragen

Für welche Motorräder ist der Roadrider MKII gedacht?
Für Straßenmotorräder mit Alltags- und Klassik-Charakter: Retro, Roadster, moderate Tourer und Maschinen, bei denen ein Hypersport-Profil unnötig ist. Cruiser mit Custom-Breite und harte Sportstrecken gehören nicht in dieses Profil. Prüfen Sie immer Freigabe und Dimension Ihrer konkreten Maschine.
Worin unterscheidet er sich vom Spirit ST?
Der Spirit ST ist stärker auf modernen Sporttour, Allwetter und Laufleistung ausgelegt. Der Roadrider MKII wirkt klassischer und zielt auf Alltag ohne Extremanspruch. Wer lange nasse Autobahnstrecken fährt, sollte den Spirit ST bewusst gegen den MKII abwägen statt nur nach Look zu entscheiden.
Welche Geschwindigkeitsindizes sind üblich?
Im Sortiment tauchen häufig H- und V-Kennungen auf. Entscheidend ist nicht, was üblich ist, sondern was Ihre Freigabe und die Papiere erlauben. Index und Lastangabe müssen zur Dimension passen. Bei Unsicherheit klären Sie das vor dem Bestellen.
Wie ist die Nasshaftung im Alltag?
Als Sporttouring-Allrounder soll der MKII nasse und trockene Straße abdecken, allerdings ohne den Anspruch eines reinen Allwetter-Tourenreifens. Fahren Sie bei Nässe und Kälte dennoch mit Abstand und Tempo zurück. Allround heißt nicht risikofrei.
Was kostet eine typische Größe?
Als Faustregel liegen viele Roadrider-Größen etwa zwischen 80 und 170 € pro Reifen. Der genaue Betrag hängt von Dimension, Händler und Aktion ab. Vergleichen Sie immer die komplette Größenzeile, nicht nur den Modellnamen.
Darf ich Avon statt der eingetragenen Marke montieren?
Oft ja, wenn Dimension, Bauart sowie Last- und Geschwindigkeitsindex freigegeben beziehungsweise zulässig sind. Abweichende Maße oder Indizes sind ein Abnahme-Thema. Im Zweifel fragen Sie Werkstatt oder Prüfstelle, bevor Sie bestellen.
Muss ich den Roadrider MKII warmfahren?
Wie bei den meisten Motorradreifen steigt die Haftung mit Betriebstemperatur. Vor allem bei Kälte und den ersten Kilometern fahren Sie vorsichtig. Berichte zum Vorgänger streuen beim Warmverhalten. Planen Sie keine sportlichen Schräglagen, bevor der Reifen warm ist.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen zu Avon-Linien, Kennzeichnung und Profil; zuletzt abgerufen am 03.10.2026.

  1. Avon Cobra Chrome (abgerufen am 03.10.2026)
  2. Avon Roadrider MKII (abgerufen am 03.10.2026)
  3. Goodyear News: Cobra Chrome in Montluçon (abgerufen am 03.10.2026)
  4. Goodyear News: Avon-Portfolio (abgerufen am 03.10.2026)
  5. ADAC: Motorradreifen (abgerufen am 03.10.2026)
  6. ADAC: Kennzeichnung Motorradreifen (PDF) (abgerufen am 03.10.2026)
  7. IFZ: Reifenprofil (abgerufen am 03.10.2026)