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Alpine-Symbol: Pflicht auf Winterreifen 155/80 R13

Aktualisiert: 23.09.2026

Sie fotografieren die Reifenflanke am Kleinwagen und sehen M+S, vielleicht eine Schneeflocke, vielleicht nur Buchstaben. In Deutschland reicht das seit dem 1. Oktober 2024 bei Glatteis, Schnee, Matsch, Eis- oder Reifglätte nicht mehr, wenn das Bergpiktogramm mit der Schneeflocke fehlt. Diese Seite erklärt, wo das Alpine-Symbol sitzt, was in DE, AT und CH gilt und warum 13 Zoll daran nichts ändert. Die Produktkarten bleiben auf der [Übersicht Winterreifen 155/80 R13](/hub/13-15-zoll-winterreifen/winterreifen-155-80-r13); wer danach bestellt, nutzt die [Kaufberatung](/hub/13-15-zoll-winterreifen/winterreifen-155-80-r13/sub/winterreifen-155-80-r13-kaufberatung).

Sie fotografieren die Reifenflanke am Kleinwagen und sehen M+S, vielleicht eine Schneeflocke, vielleicht nur Buchstaben. In Deutschland reicht das seit dem 1.

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Inhalt

So erkennen Sie 3PMSF auf der Flanke

Das Alpine-Symbol (3PMSF) ist ein Berg mit drei Gipfeln und einer Schneeflocke darin. Es steht für eine geprüfte Wintereignung nach UNECE R117, nicht für eine Werbezeile. M+S bedeutet Mud and Snow und ist eine Herstellerkennzeichnung ohne denselben Bremstest. Beide Zeichen können nebeneinander stehen; entscheidend für die deutsche Winterlage ist das Bergpiktogramm. Suchen Sie die Flanke bei gutem Licht, oft nahe Größe und E-Kennzeichnung, und fotografieren Sie vor dem Kauf das Angebot nur, wenn das Listing dasselbe verspricht, was später auf Gummi steht. Drei der vier Display-Reifen (Goodride SW608, Imperial Snowdragon HP, Atlas Polarbear HP) führen M+S und 3PMSF in den Produktdaten. Der Continental WinterContact TS 860 steht als 155/80 R13 79T ohne Felge im Titel, die Symbolzeile fehlt – dann zählt nach der Lieferung die Flanke, nicht der Shopname. Reines M+S ohne Berg dürfen Sie in Deutschland bei Schnee nicht mehr als Winterreifen behandeln. In Österreich bleibt M+S oder Schneeflocke zulässig, sofern die übrigen AT-Regeln passen. Vier Pkw-Räder brauchen dieselbe Logik, nicht nur die Antriebsachse. Ein Mischsatz mit zwei Sommerreifen hinten erfüllt die situative Pflicht nicht. Anhänger-Kompletträder sind ein anderes Produkt; die Felgenfrage liegt unter Pkw oder Anhänger, nicht in dieser Rechtsstrecke.

Deutschland seit 1. Oktober 2024

Die Winterreifenpflicht in Deutschland ist situativ, nicht kalendarisch. StVO § 2 Abs. 3a greift bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eisglätte oder Reifglätte. Seit dem 1. Oktober 2024 müssen die Reifen das Alpine-Symbol tragen; die M+S-Übergangsfrist endete am 30. September 2024. Ein 155/80 R13 auf Polo, Corsa oder Panda ändert den Paragraphen nicht: dieselbe Regel wie bei 16 Zoll, sobald die Größe im Schein steht. Bußgelder liegen typisch bei 60 €, mit Behinderung 80–120 € plus Punkt; der Halter kann extra danebenstehen. Haftpflicht-Regress und Kasko-Kürzung sind möglich. Wer bei trockener Dezemberkälte auf Sommerreifen fährt, verletzt die situative Pflicht nicht automatisch – sobald Matsch oder Eis da ist, schon. Ganzjahresreifen mit Alpine-Symbol sind in Deutschland rechtlicher Winterersatz. Physikalisch bleiben sie ein Kompromiss; die Abgrenzung steht unter Winterreifen vs. Ganzjahresreifen. 3PMSF auf der Flanke ersetzt weder Profiltiefe noch ein sinnvolles Produktionsdatum.

Österreich und Schweiz

Österreich arbeitet kalendarisch und fahrbahnbezogen: vom 1. November bis 15. April bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen auf allen Rädern, M+S oder Alpine, bei Radialreifen mindestens 4 mm Profil als Winterreifendefinition. Schneeketten sind nur eine Alternative, wenn eine durchgehende Schnee- oder Eisschicht liegt – nicht als Freibrief auf nasser Autobahn. Bußgelder im Ausland können höher ausfallen als die deutschen 60 €; vor der Alpenfahrt die aktuelle ÖAMTC- oder ADAC-Auslandstabelle prüfen. Die Schweiz kennt keine allgemeine Winterreifenpflicht. SVG Art. 29 verlangt Betriebssicherheit: Wer mit Sommerreifen im Schnee den Verkehr behindert oder einen Unfall baut, riskiert Busse und Versicherungsärger. ASTRA empfiehlt Winterpneus von Oktober bis Ostern als Praxis, nicht als Gesetz. Für einen 13-Zoll-Kleinwagen aus Deutschland, der am Wochenende nach Vorarlberg oder ins Tessin fährt, heißt das: DE-Alpine im Auto mitnehmen, AT-4-mm-Regel nicht vergessen, in der CH trotzdem nicht auf glatten Sommerreifen fahren. Für den Pkw-Satz 155/80 R13 gilt: zuerst Zugfahrzeug, dann Reiseland, dann Profilmaß. Wer nur M+S ohne Berg hat, darf in AT unter den genannten Bedingungen noch als Winterreifen gelten, in DE bei Schnee nicht.

Profiltiefe 1,6 mm und 4 mm

Das gesetzliche Minimum in Deutschland und der Schweiz liegt bei 1,6 mm. Für Wintergriff empfehlen ADAC und ASTRA mindestens 4 mm; Österreich setzt 4 mm bei Radialreifen in der Winterdefinition an. Wer 155/80 R13 bis auf 2 mm aussitzt, bleibt in DE oft legal und trotzdem auf Schnee zu lang. Listing-Profiltiefen von 6 mm (Goodride, Imperial, Atlas in den Produktdaten) sind Anfangswerte, kein Versprechen über zwei Winter. DOT ist Produktionswoche und -jahr. Faustregel: Neureifen möglichst nicht älter als zwei bis drei Jahre, Nutzung eher nicht über acht Jahre, auch wenn noch Profil da ist. Messen Sie an mehreren Stellen der Lauffläche. Ketten ersetzen Alpine nicht auf nasser Autobahn. Welche der Karten danach sinnvoll ist, steht im Test ohne Fake-Ranking.

Häufige Fragen

Wo sitzt das Alpine-Symbol auf 155/80 R13?
Auf der Reifenflanke, typisch nahe Größe, Lastindex und E-Zeichen: Berg mit drei Gipfeln und Schneeflocke. M+S daneben reicht in DE bei Schnee nicht als Ersatz. Vor dem Aufziehen fotografieren; Shoptext und Gummi müssen zusammenpassen.
Reicht M+S 2026 in Deutschland?
Nein, nicht bei den in der StVO genannten Winterfahrbahnen. Die Übergangsfrist für reine M+S-Reifen endete am 30. September 2024. In Österreich kann M+S oder Alpine noch genügen, plus 4 mm bei Radialreifen. Die Schweiz stellt auf Betriebssicherheit ab.
Wann genau ist die deutsche Pflicht ausgelöst?
Situativ: Glatteis, Schnee, Matsch, Eis- oder Reifglätte. Kein festes Datum wie in Österreich. Trockene Kälte allein löst die Pflicht nicht aus; der erste Schneematsch auf der Landstraße schon. Alle vier Pkw-Räder, nicht nur vorne.
Sind 4 mm Pflicht oder Empfehlung?
In DE und CH ist 1,6 mm die gesetzliche Untergrenze. 4 mm sind ADAC-/ASTRA-Empfehlung für den Winter. In Österreich gehören 4 mm bei Radialreifen zur Winterreifendefinition im Pflichtzeitraum. Praxis: früher wechseln als das Gesetz zwingt.
Was droht bei Sommerreifen im Schnee?
In DE typisch 60–120 € plus Punkt, Halter extra, möglicher Haftpflicht-Regress bis 5.000 € und Kasko-Kürzung. Zahlen sind Quellen-Faustregeln, kein Urteil. Versicherung prüft grobe Fahrlässigkeit am konkreten Unfall.
Zählt ein Ganzjahresreifen mit Alpine?
In Deutschland ja als rechtlicher Winterersatz, wenn 3PMSF auf allen relevanten Rädern sitzt. Fahrdynamisch bleibt er ein Kompromiss gegenüber einem Winterspezialisten, besonders in den Alpen. Details auf der VS-Seite, nicht in dieser Pflichtstrecke.
Gilt das auch für 13-Zoll-Kleinwagen?
Ja. 155/80 R13 ändert StVO, österreichische Kalenderpflicht und schweizerische Betriebssicherheit nicht. Nur die Eintragung im Schein und die Flanke zählen, nicht das Felgenmaß als Ausrede.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 23.09.2026.

  1. ACV Winterreifenpflicht 2025/2026 (abgerufen am 23.09.2026)
  2. oesterreich.gv.at Winterreifenpflicht (abgerufen am 23.09.2026)
  3. ADAC Reifenkauf (abgerufen am 23.09.2026)
  4. ADAC Profiltiefe (abgerufen am 23.09.2026)
  5. ADAC Ausland Winterreifen (abgerufen am 23.09.2026)
  6. HUK Winterreifen und Versicherung (abgerufen am 23.09.2026)
  7. ASTRA Winterpneus (abgerufen am 23.09.2026)
  8. reifen-groessen.de 155/80R13 (abgerufen am 23.09.2026)