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120/70 ZR17 Hypersport oder Sporttouring

Aktualisiert: Oktober 2026

Dieselbe Größe liegt im Keller, und trotzdem fühlt sich der eine Mantel auf der Landstraße nervös an, der andere in der Schräglage zahm. Sie wählen zwischen 120/70 ZR17 Hypersport oder Sporttouring, dazu zwischen einem Zweikomponenten-Sportreifen und einem Mantel mit M+S. Die Linie folgt dem Einsatz. Vorn und hinten bleiben in derselben Serie, statt dass ein Testbalken die Wahl ersetzt. Im [Vergleich Motorradreifen 120/70 ZR17](/hub/motorrad-zubehoer/motorradreifen-120-70-zr17) stehen die Angebote. Diese Seite ordnet die Linien im Feld, nicht DOT und nicht die Drucktabelle.

Dieselbe Größe liegt im Keller, und trotzdem fühlt sich der eine Mantel auf der Landstraße nervös an, der andere in der Schräglage zahm.

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Inhalt

Vier Linien in derselben Größe

Hypersport im Feld ist der Battlax S22F, Vorderreifen 120/70 ZR17 (58W), bei 114,69 €. Sporttouring ist der T32F bei 113,66 €, im Titel Sport Touring und ohne GT. Zweikomponenten-Sport ist der Pilot Power 2CT, einzeln und als Satz mit 180/55 ZR17 73W hinten für 243,79 €. M+S wirbt der Dunlop Mutant im Titel und im Komponentenfeld. Der Roadtec 01 SE Front ist ebenfalls Sporttouring. Roadtec 02 mit Full-Silica ist die Nachfolge und nicht dieses Modell. Tourensport ohne Profilnamen ist keine fünfte Linie. Dunlop 634865 bei 77,43 € und Metzeler 1448100 bei 139,99 € sagen Sommer, 58W und Tourensport, ohne Roadtec oder S22. Wer hinten eine bestimmte Serie fährt, kann daraus nicht ableiten, ob vorn dieselbe Serie ankommt. Für Nässe und planbare Landstraße liegt Sporttouring näher, für Schräglage und Feedback Hypersport, mit der Grenze, die Fahrer auf der Rennstrecke beschreiben.

Was die Fahrerstimmen dazu sagen

Zum S22F liegen 40 Texte bei 4,6 Sternen aus 197 Bewertungen: leichtes Einlenken, Linienhalten, Nassgriff, darunter ein Wechsel von Dunlop auf einer Ninja 650. R1, Fireblade, Z900 und S1000XR sind Erfahrung, keine Freigabe. Eine Stimme vom Bilster Berg beschreibt eine heiße Flanke nach wenigen harten Runden. Eine andere nennt die erste Fahrt sehr rutschig. Zum T32F liegen fünf Texte bei 4,9 Sternen aus 18 Bewertungen, darunter eine Hornet 600 nach einem Monat. Wenig Text belegt keine Stärke über den S22F hinaus. Zum Pilot Power 2CT liegen 40 Texte bei 4,8 Sternen aus 210 Bewertungen: Grip nass und trocken, auch kalt, härtere Mitte bei gerader Fahrt. Eine Stimme sagt, bei hohen Temperaturen schmieren sie weg. Zum Mutant liegen drei Texte bei 4,8 Sternen aus 15 Bewertungen. Die engere Wahl steht beim besten Reifen im Feld.

Vorn und hinten dieselbe Serie

Dieselbe Marke und Serie auf beiden Achsen halten den Charakter der Linie. Ein Hypersport vorn und ein unbenannter Tourensport hinten mischen zwei Aufgaben. Der Michelin-Satz koppelt 120/70 ZR17 58W vorn an 180/55 ZR17 73W hinten, beide in Pilot Power 2CT, für 243,79 €. Ob der einzelne Vorderreifen zu 12,72 € dieselbe Lieferung ist, bleibt offen: der Preis liegt unter der Fachhandelsspanne, das Herstellerfeld des Satzes lautet Motocar. Hinten liegt auf modernen Straßenmaschinen fast immer ein breiterer Mantel. Das S22F-Listing nennt Hintermaße nur als Hinweis, nicht als Kartoninhalt. Radial und Diagonal mischen Sie nicht. § 36 Absatz 6 Satz 2 nimmt Krafträder vom Mischsatz aus, Michelin rät ausdrücklich davon ab. Das Diagonal-Attribut am S22F widerspricht dem ZR und ist kein Grund, hinten Diagonal zu montieren. Index und Preis stehen in der Kaufberatung.

Was M+S auf dem Motorrad nicht ist

M+S am Dunlop Mutant steht im Titel, in der Größenzeile und im Komponentenfeld. Die Flanke ist im Listing nicht abgebildet. Der Titel mischt Sommerreifen und M+S, das Saison-Attribut sagt ganzjährig. Eine Kennung zählt auf dem Mantel, nicht im Shop-Feld. Continental hält fest, dass es am Zweirad kein Schneeflockensymbol 3PMSF gibt. M+S macht glatte Fahrbahn nicht sicher. Eine situative Winterreifenpflicht wie beim Pkw besteht für Motorräder nicht. Bei Glätte bleiben höchstens 50 km/h und nur erforderliche Fahrten. Der Mutant hebt diese Grenze nicht auf. Nach § 36 Absatz 11 darf ein M+S-Reifen der Klasse L einen niedrigeren Geschwindigkeitsindex haben, wenn die zulässige Reifengeschwindigkeit im Blickfeld steht. Der Mutant wirbt mit 58W, also nicht mit einem abgesenkten Index. Wann Profil und DOT den Wechsel erzwingen, steht unter Verschleiß und DOT.

Häufige Fragen

Wann reicht Sporttouring, wann Hypersport?
Sporttouring, im Feld T32F oder Roadtec 01 SE, liegt näher, wenn Nässe und Alltag vor maximaler Schräglage stehen. Hypersport, im Feld S22F, liegt näher, wenn Sie Einlenken und Feedback auf der Landstraße suchen. Auf der Rennstrecke beschreibt eine Stimme zum S22F eine heiße Flanke nach wenigen harten Runden. Der T32F hat dafür kaum Text. Die Wahl bleibt eine Einsatzfrage, kein übertragener Magazintest.
Was unterscheidet Pilot Power 2CT von Tourensport ohne Namen?
Pilot Power 2CT ist eine benannte Zweikomponenten-Linie, in den Texten mit härterer Mitte und Grip auch kalt. Tourensport ohne Profilnamen, Dunlop 634865 und Metzeler 1448100, sagt den Einsatz nur als Gattung. Eine Deauville-Stimme zum Dunlop nennt eine Einkomponenten-Mischung und ein rundes Profil. Das ist ein anderer Charakter als 2CT, auch wenn beide 120/70 ZR17 58W tragen können. Der Linienname auf der Flanke entscheidet, nicht das Wort Tourensport im Titel.
Muss hinten dieselbe Serie liegen?
Ja, wenn der Charakter der Linie erhalten bleiben soll. Hersteller raten zu derselben Marke und Serie vorn und hinten. Der Satz im Feld hält Pilot Power 2CT auf beiden Achsen. Ein einzelner Vorderreifen reicht nur, wenn hinten diese Serie schon liegt und Profil sowie Alter noch passen. Radial gegen Diagonal ist dabei die härtere Grenze als zwei verschiedene Sportlinien.
Ist der Mutant ein Winterreifen?
Er wirbt mit M+S. Ein Schneeflockensymbol 3PMSF gibt es am Zweirad nach dem Continental-Bulletin nicht. Der Titel sagt zugleich Sommerreifen. Drei Texte, einer zur SV 650, nennen M+S als Plus und eine Haltung in den Bergen, ohne eine Glättefahrt zu beschreiben. M+S auf der gelieferten Flanke ist die Kennung, die zählt. Sie macht den Mantel nicht zum Winterreifen für Pkw-Bedingungen.
Darf ich mit M+S bei Glätte normal weiterfahren?
Motorräder sind von der situativen Winterreifenpflicht ausgenommen. Bei Glätte gelten höchstens 50 km/h und nur erforderliche Fahrten. M+S hebt das nicht auf. Wer bei Glätte die übliche Landstraßengeschwindigkeit plant, liegt außerhalb dieser Grenze, Kennung hin oder her. Der Mutant mit 58W senkt den Index im Listing nicht ab.
Gilt der T32 als kürzer im Nassbremsweg?
Die Sieben-Prozent-Zeile steht als Herstelleraussage im Listing, nicht als Messwert, den diese Texte belegen. Fünf kurze Rezensionen nennen Qualität, eine Hornet 600 und eine GT, ohne einen Bremsweg. Die 13 Prozent Kontaktfläche bezieht das Listing auf den Hinterreifen. Für den Vorderreifen T32F bleibt Sport Touring die Bezeichnung, nicht ein nachgerechneter Abstand.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 03.10.2026.

  1. ADAC, Neue Vorschriften zu Motorradreifen (Stand 06/2025) (abgerufen am 03.10.2026)
  2. ADAC, Motorradreifen Druck, Alter, Profil, Einfahren (abgerufen am 03.10.2026)
  3. § 36 StVZO (abgerufen am 03.10.2026)
  4. Verordnung (EU) 2020/740 (abgerufen am 03.10.2026)
  5. Michelin, Last- und Geschwindigkeitsindex (abgerufen am 03.10.2026)
  6. Michelin, Verschleiß und Reifenwechsel (abgerufen am 03.10.2026)
  7. ADAC, Winterreifenpflicht (abgerufen am 03.10.2026)
  8. Reifentiefpreis, Größe 120/70 ZR17 (abgerufen am 03.10.2026)