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Motorradreifen DOT, Profiltiefe und wann Sie wechseln

Aktualisiert: Oktober 2026

Der Vorderreifen ist montiert, das Profil sieht in der Mitte noch brauchbar aus, und an der Flanke steht eine DOT, die Sie bisher nicht gelesen haben. Hier geht es um den Wechselzeitpunkt, nicht um den Neukauf. Motorradreifen, DOT und Profiltiefe entscheiden, ob der Mantel dranbleibt. Gesetzlich endet das Hauptprofil bei 1,6 mm, der ADAC rät, spätestens um 2 mm zu wechseln. Im [Vergleich Motorradreifen 120/70 ZR17](/hub/motorrad-zubehoer/motorradreifen-120-70-zr17) liegen die Angebote, sobald der Wechsel fällig ist. Diese Seite misst den montierten Vorderreifen, sie sortiert keine neuen Linien.

Der Vorderreifen ist montiert, das Profil sieht in der Mitte noch brauchbar aus, und an der Flanke steht eine DOT, die Sie bisher nicht gelesen haben. Hier geht es um den Wechselzeitpunkt, nicht um den Neukauf.

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Inhalt

Profil messen, nicht den Steg abwarten

§ 36 StVZO verlangt am Motorrad 1,6 mm im Hauptprofil. 1,0 mm gilt nur für Kleinkrafträder und Leichtkrafträder, nicht für diesen Vorderreifen an einer Straßenmaschine. Der ADAC setzt die praktische Linie später an: spätestens um 2 mm wechseln, und vor einer langen Tour nicht erst an der gesetzlichen Grenze losfahren. Viele Motorradreifen zeigen den TWI-Steg erst bei etwa 0,8 mm. Michelin weist auf denselben Abstand hin: Der Indikator liegt unter 1,6 mm. Wer auf den Steg wartet, ist in Deutschland schon zu weit. Messen Sie mit einer Profillehre an mehreren Stellen, nicht nur in der Mitte. Profiltiefe-Felder in den Listings helfen nicht. Angaben von 3 mm oder 3,8 mm sind nicht als Neu- oder Restwert gekennzeichnet.

DOT auf beiden Flanken

Die DOT steht vierstellig für Produktionswoche und Jahr. 5024 heißt Woche 50 im Jahr 2024. Sie lesen beide Flanken, weil Vorder- und Hinterreifen eines Satzes auseinanderliegen können. Ein gesetzliches Höchstalter gibt es nicht. Der ADAC hält eine Nutzung über das sechste Jahr meist nicht mehr für sinnvoll. Michelin rät, ab fünf Jahren Nutzung jährlich prüfen zu lassen und nach zehn Jahren zu tauschen. Continental: sachgerecht gelagert kann ein Reifen bis fünf Jahre nach der Produktion als neuwertig gelten, ab zehn Jahren Produktionsalter soll er ersetzt werden. Das ist Lageralter, nicht die Nutzungsjahre am montierten Reifen. Ein Listing-Baujahr ist kein Produktionsdatum der Lieferung. Beim Pilot Power 2CT steht das Attribut 2013, Rezensionen nennen frische DOT, eine Stimme Januar 2026. Beim Pirelli 1868400 nennen Rezensionen DOT 1521 und 5024. Ein Satzkauf hatte vorn und hinten über ein Jahr Produktionsabstand. Ein Baujahr-Feld ersetzt die vier Ziffern auf beiden Flanken nicht.

Nach dem Aufziehen: Einfahren und Druck

Neue Mäntel fahren Sie 20 bis 50 km vorsichtig ein, so der ADAC. In dieser Strecke ist der Grip noch nicht der, den die Linie später zeigt. Eine Stimme zum S22F nennt die erste Fahrt sehr rutschig. Das passt zur Einfahrphase und ist kein Freibrief, die ersten Kilometer im Nassen auszureizen. Der Luftdruck gilt vom Aufkleber am Motorrad, gemessen kalt. Der ADAC nennt für viele Straßenmaschinen etwa 2,5 bar vorn und 2,9 bar hinten. Das ist ein Beispiel, keine Vorgabe für jede Maschine. Ein Listing-Druck von 580 kPa oder 58 psi ist eine Reifenangabe, nicht Ihr Aufkleber. Welche Linie Sie nach dem Wechsel aufziehen, steht unter Hypersport oder Sporttouring.

Wann die Werkstatt ran muss

Zur Werkstatt, wenn die Flanke beschädigt ist, eine Beule sitzt oder der Druck um etwa 1 bar in wenigen Wochen fällt. Eine Panne, die nur in der Laufflächenmitte und nur in der Werkstatt reparierbar sein kann, entscheiden Sie nicht mit der Profillehre am Straßenrand. Risse ohne Foto und ohne DOT sind ein Anlass hinzusehen, kein automatischer Serienfehler. Sobald Profil, Alter oder Schaden den Wechsel erzwingen, beginnt der Neukauf bei Dimension und Index aus den Papieren. Die Kaufberatung führt diese Reihenfolge. Ob das Maß in Zeile K zulässig ist, steht unter Größe und Freigabe.

Häufige Fragen

Wie lese ich die DOT-Nummer?
Die letzten vier Ziffern sind Woche und Jahr. 1521 ist Woche 15 im Jahr 2021, 5024 ist Woche 50 im Jahr 2024. Stehen vorn und hinten verschiedene Zahlen, haben die Reifen nicht dasselbe Produktionsdatum. Sie lesen beide Flanken, auch wenn der Shop nur ein Baujahr-Attribut führt. Ein Attribut 2013 ist diese vierstellige Zahl nicht.
Wie tief muss das Profil mindestens sein?
Gesetzlich 1,6 mm im Hauptprofil. Der ADAC rät, spätestens um 2 mm zu wechseln und vor einer langen Tour nicht erst an der Grenze zu starten. 1,0 mm gilt für Kleinkraftrad und Leichtkraftrad, nicht für diesen Vorderreifen an einer Straßenmaschine. Messen Sie an mehreren Stellen. Die Mitte allein täuscht, wenn die Schräglage schon blanker ist.
Warum reicht der TWI-Steg nicht?
Bei vielen Motorradreifen wird er erst um 0,8 mm sichtbar. Das liegt unter der deutschen Grenze von 1,6 mm. Michelin weist auf denselben Abstand hin. Wer den Steg als Wechselzeichen nimmt, ist die gesetzliche Profiltiefe bereits unterschritten. Die Profillehre kommt früher dran als der Indikator in der Rille.
Wie alt darf ein montierter Vorderreifen sein?
Ein festes gesetzliches Höchstalter gibt es nicht. Der ADAC hält Nutzung über das sechste Jahr meist nicht mehr für sinnvoll. Michelin: ab fünf Jahren Nutzung jährlich prüfen, nach zehn Jahren tauschen. Continental trennt das Lager: bis fünf Jahre nach Produktion bei sachgerechter Lagerung neuwertig möglich, ab zehn Jahren Produktionsalter ersetzen. Risse, Beule oder Druckverlust beenden den Reifen früher als jede Jahreszahl.
Ist eine alte DOT in der Lieferung noch in Ordnung?
Kommt ein Reifen mit DOT 1521 oder mit großem Abstand zwischen vorn und hinten, prüfen Sie die Jahre gegen die Linien von ADAC, Michelin und Continental, bevor er auf die Felge kommt. Frische DOT in anderen Rezensionen, etwa wenige Monate oder eine Nennung Januar 2026, zeigen, dass das Baujahr-Attribut 2013 nicht jede Lieferung beschreibt. Lagerfähig und schon jahrelang montiert sind zwei verschiedene Uhren.
Wie viele Kilometer hält 120/70 ZR17?
Eine feste Laufleistung gibt es nicht. Einzelne Stimmen nennen 3000 km an einer Breva mit noch frischem Profilbild, andere 9200 km und sechs Jahre oder vorn nach 13000 km noch brauchbar. Das sind Berichte zu anderen Linien und Maschinen, keine Zusage für Ihren Vorderreifen. Schräglage, Druck, Beladung und Temperatur ändern den Abrieb. Die Lehre in Millimetern bleibt das Kriterium, nicht ein Kilometerzähler.
Wann muss die Werkstatt entscheiden?
Bei Flankenschaden, Beule oder einem Druckverlust um etwa 1 bar in wenigen Wochen. Auch eine Panne, die nur in der Mitte der Lauffläche und nur in der Werkstatt reparierbar sein kann, gehört nicht an die Profillehre. Unklare Zeile K und ein anderes Maß als in den Papieren sind ebenfalls Prüferfälle, sobald Sie den neuen Mantel wählen. Der abgefahrene, unbeschädigte Vorderreifen an der 2-mm-Linie ist dagegen der normale Wechsel zurück in den Vergleich.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 03.10.2026.

  1. ADAC, Neue Vorschriften zu Motorradreifen (Stand 06/2025) (abgerufen am 03.10.2026)
  2. ADAC, Motorradreifen Druck, Alter, Profil, Einfahren (abgerufen am 03.10.2026)
  3. § 36 StVZO (abgerufen am 03.10.2026)
  4. Verordnung (EU) 2020/740 (abgerufen am 03.10.2026)
  5. Michelin, Last- und Geschwindigkeitsindex (abgerufen am 03.10.2026)
  6. Michelin, Verschleiß und Reifenwechsel (abgerufen am 03.10.2026)
  7. ADAC, Winterreifenpflicht (abgerufen am 03.10.2026)
  8. Reifentiefpreis, Größe 120/70 ZR17 (abgerufen am 03.10.2026)